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Georgios Chatzoudis | 15.05.2017 | 4246 Aufrufe | Interviews

Die Externalisierungsgesellschaft

Interview mit Stephan Lessenich über Folgen des globalen Kapitalismus

Wir leben auf Kosten der anderen, so lautet zugespitzt die These des Soziologen Prof. Dr. Stephan Lessenich von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ausgeführt hat er diese These in seiner jüngsten Publikation "Neben uns die Sintflut. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis". Demnach ist das Weltgefüge politisch, ökonomisch, sozial und ökologisch schief, unsere Lebensweise im Norden bzw. im Westen eine Belastung für den Rest der Menschheit. Diese Erkenntnisse seien nicht neu, so Stephan Lessenich, doch obwohl wir darum wüssten, ändere sich nichts. Woran liegt das? Diese und andere Fragen haben wir ihm in unserer Videogesprächsreihe "Zu Gast bei L.I.S.A. Wortwechsel im Stiftungshaus" gestellt.

00:47 Was heißt Externalisierungsgesellschaft?
03:10 Wäre der Begriff Exterritorialisierungsgesellschaft nicht passender?
05:18 Was externalisiert unsere Gesellschaft?
07:41 Leben wir gut, obwohl oder weil andere es nicht tun?
09:21 Warum lässt die Peripherie die Externalisierung zu?
12:49 Was ist am Kapitalismus heute anders als früher?
17:53 Stärkt die Verrechtlichung des Kapitalismus die Schwachen?
20:23 Verbessert der Kapitalismus die Verhältnisse für alle?
26:00 Warum ändern wir wider besseren Wissens nichts?
33:26 Wie verhält sich die nationale zur globalen Perspektive?
38:54 Ist die Kategorie der sozialen Ungleichheit vernachlässigt worden?
44:28 Wieso bestehen wir darauf, unsere Lebensweise zu verteidigen?
49:55 Brauchen wir einen kollektiven Therapeuten?
52:11 Welche Kritik haben Sie auf Ihr Buch hin erfahren?
57:11 Was haben Sie sich nach dem Buch vorgenommen?

Videoreihe "Zu Gast bei L.I.S.A."

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