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Neuester Beitrag

Über das Meer - Von Seefahrern, Abenteurern und Entdeckern

04.04.2017 | Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, 17 Uhr

Das Meer und die Seefahrt stehen in der Geschichte für den Aufbruch in ferne und unbekannte Länder und damit für die Abenteuer von großen Entdeckern und Eroberern. Bei der Veranstaltung, die im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2016*17 – Meere und Ozeane stattfindet, diskutieren Expertinnen und Experten, wie sich die Erkundung der „neuen Welt“ auf die Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur auswirkte.Denn über das Meer wurden nicht nur Waren transportiert, sondern auch Ideen und Kulturen sowie Vorstellungen von Recht und Moral. Hafenstädte fungierten als „Tore zur Welt“. Sie waren seit jeher Umschlagplatz für diesen regen Austausch und bestimmten so in ihrer Region oft das ökonomische, politische und kulturelle Leben. Als „Schrecken der Meere“ galten von der Antike bis zur Frühen Neuzeit die Piraten. Auch heute wird die internationale Seefahrt durch die moderne Piraterie vor große Herausforderungen gestellt. Welche Rolle spielte die „Piraterie“ für den Wirtschafts- und Rechtsraum Meer? Und wie hat sich das Bild des Piraten über die Epochen hinweg gewandelt?

L.I.S.A.video

Christen und Muslime im mittelalterlichen Nordapulien: Archäologische Untersuchungen in Tertiveri (Prov. Foggia)

Episode 1: Der Staufer und die Muslime

Der Stauferkaiser Friedrich II. hatte infolge eines Aufstandes in der damaligen Reichsregion Sizilien mehrere tausend muslimische Sarazenen von der Insel nach Nordapulien deportieren lassen. In der nationalistischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts und auch der Nationalsozialisten, denen…

Ringvorlesung

Versteht die Friedens- und Konfliktforschung extreme Gewalt?

Vortrag von Prof. Dr. Thorsten Bonacker (Marburg) im Rahmen der Ringvorlesung "Politische Gewalt im 21. Jahrhundert"

Friedens- und Konfliktforschung beschäftigt sich mit der Analyse innengesellschaftlicher oder internationaler Konflikte und Möglichkeiten ihrer möglichst gewaltfreien Bearbeitung. Dabei rücken insbesondere auch solche Konflikte in den Vordergrund, die ein hohes Eskalationspotenzial besitzen oder…

Sport im NS

"Als menschliches Kriegsmaterial in Hochform sein"

Interview mit Rüdiger Hachtmann zum organisierten Breitensport im Nationalsozialismus

Ziel nationalsozialistischer Politik war es nicht zuletzt, alle "reinrassigen" Deutsche zu der einen sogenannten Volksgemeinschaft zu gießen. Arbeit war einer der zentralen gesellschaftliche Bereiche, den es dazu neu zu organisieren galt. Ein weiterer, der eng mit den Organisationsformen der…

Gender

Archaisierung und Pinkifizierung

Interview mit Kerstin Böhm über Jungen- und Mädchenbilder in der Kinderliteratur

Blau ist für Jungen und Rosa für Mädchen, Jungs spielen mit Autos, Mädchen mit Puppen, Jungs sind wild, Mädchen sind brav - diese Aufzählung von angeblich geschlechtsspezifischen Normen in Kleidung, Interessen und Verhaltensweisen ließe sich mühelos fortsetzen. Abgesehen davon, dass sich viele…

Historisches Kolleg

Werner Plumpe: Carl Duisberg 1861-1935. Anatomie eines Industriellen

Buchpräsentation im Historischen Kolleg München

Prof. Dr. Werner Plumpe von der Goethe-Universität Frankfurt stellt im Gespräch mit Prof. Dr. Jörn Leonhard von der Universität Freiburg seine Studie über Carl Duisberg vor, die in der Reihe der Historischen Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung erschienen ist. Carl Duisberg galt als einer der…

Humboldt Forum

Horst Bredekamp und Andreas Kilb zum Humboldt Forum 2030

Tagung "Ein öffentlicher Ort: Berliner Schloss - Palast der Republik - Humboldt Forum"

In diesem Programmpunkt der Tagung spricht Andreas Kilb (FAZ) mit Prof. Dr. Horst Bredekamp, einem der drei Gründungsintendanten des Humboldt Forums Berlin, über die Zukunft des Humboldt Forums im Berliner Stadtschloss. Horst Bredekamps Idee für die Nutzung des Schlosses orientiert sich dabei am…

Reformation

"Persönliche Bekenntnisse zu Luthers Reformation"

Interview mit Dr. Jörg Hansen über Johann Sebastian Bach und die Reformation

Vor 332 Jahren wurde je nach Kalender heute beziehungsweise erst in zehn Tagen Johann Sebastian Bach in Eisenach geboren. Die doppelte Kalenderführung hat ihren Grund, denn bis Anfang des 18. Jahrhunderts galt in den deutschen protestantischen Territorien der julianische Kalender. Erst im Jahr…