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Neuester Beitrag

Ein Labor für Neuro- und Vergangenheitswissenschaften?

Interview mit Dieter Langewiesche über Möglichkeiten und Grenzen einer Neurohistorie

Die Versuche, geisteswissenschaftliche und naturwissenschaftliche Disziplinen miteinander nicht nur ins Gespräch zu bringen, sondern sogar zur Zusammenarbeit zu ermuntern, sind nicht neu. Sie sind Teil der modernen Wissenschaftsgeschichte. Standen sich beide Wissenschaftssysteme lange eher konkurrierend gegenüber, so sind heute in Zeiten der Interdisziplinarität solche Kontakte erwünscht - sofern sie denn erkenntnistheoretisch und methodologisch sinnvoll erscheinen. Zuletzt sind es vor allem die Genetik und die Neurowissenschaften, die insbesondere mit der Geschichtswissenschaft in Verbindung gebracht werden. Kann beispielsweise die Neurowissenschaft dabei helfen, die Vergangenheit besser zu begreifen? Ist neurologisches Wissen über das menschliche Gehirn von Nutzen, um zu erklären, wie Gedächtnis und Erinnerungen funktionieren, auf die die Historie wesentlich als Quellen ihrer Erkenntnis angewiesen ist? Der Historiker Prof. Dr. Dieter Langewiesche hat sich gemeinsam mit dem Neurowissenschaftler Prof. Dr. Niels Birbaumer in einem Essay dieser Fragen angenommen. Wir haben ihn um ein Interview gebeten.

#salonsc

Sind Revolutionen noch möglich?

Salon Sophie Charlotte 2017

Revolutionen scheinen heute einer vergangenen historischen Epoche anzugehören. Die letzten, an die man sich im Westen noch gerne erinnert, sind die Umstürze in der DDR und in den anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks. Aber auch in diesen Fällen ist man sich nicht immer sicher, inwiefern der…

Ringvorlesung

Versteht die Friedens- und Konfliktforschung extreme Gewalt?

Vortrag von Prof. Dr. Thorsten Bonacker (Marburg) im Rahmen der Ringvorlesung "Politische Gewalt im 21. Jahrhundert"

Friedens- und Konfliktforschung beschäftigt sich mit der Analyse innengesellschaftlicher oder internationaler Konflikte und Möglichkeiten ihrer möglichst gewaltfreien Bearbeitung. Dabei rücken insbesondere auch solche Konflikte in den Vordergrund, die ein hohes Eskalationspotenzial besitzen oder…

Neue Studie

"Asylpraxis widerspricht dem Gebot der Gleichbehandlung"

Interview mit Prof. Dr. Gerald Schneider über seine aktuelle Studie zum Asylverfahren

Bei der Anerkennung von Asylanträgen gibt es zwischen den Bundesländern in Deutschland ein signifikantes Ungleichgewicht. So das Ergebnis einer heute vorgestellen Studie, die der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Gerald Schneider von der Universität Konstanz gemeinsam mit der Studentin Lisa Riedel…

L.I.S.A.video

Christen und Muslime im mittelalterlichen Nordapulien: Archäologische Untersuchungen in Tertiveri (Prov. Foggia)

Episode 1: Der Staufer und die Muslime

Der Stauferkaiser Friedrich II. hatte infolge eines Aufstandes in der damaligen Reichsregion Sizilien mehrere tausend muslimische Sarazenen von der Insel nach Nordapulien deportieren lassen. In der nationalistischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts und auch der Nationalsozialisten, denen…

Sport im NS

"Als menschliches Kriegsmaterial in Hochform sein"

Interview mit Rüdiger Hachtmann zum organisierten Breitensport im Nationalsozialismus

Ziel nationalsozialistischer Politik war es nicht zuletzt, alle "reinrassigen" Deutsche zu der einen sogenannten Volksgemeinschaft zu gießen. Arbeit war einer der zentralen gesellschaftliche Bereiche, den es dazu neu zu organisieren galt. Ein weiterer, der eng mit den Organisationsformen der…

Promotion

Einladung zum 2. Doktorandenstammtisch (Dresden, Halle, Leipzig)

7.4.2017 um 18 Uhr im Institutes für Kunstgeschichte der Universität Leipzig

Liebe Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Alumni der Gerda Henkel Stiftung, wir laden Euch herzlich zum 2. Doktorandenstammtisch am Freitag, den 7.4.2017 um 18 Uhr ein. Der Stammtisch findet im kleinen Seminarraum des Institutes für Kunstgeschichte der Universität Leipzig, Wünschmanns Hof,…

Konferenz

Section 4: Management

Conference "Working on Things. On the Social, Political, and Economic History of Collected Objects" (Berlin 2016)

Stefanie Klamm and Petra Wodtke argue that Photographs are not only two-dimensional images but three-dimensional material objects in their own right. In their project they consider photographs as historically shaped objects acting as carriers of knowledge sedimented in political, social and…