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Georgios Chatzoudis | 20.02.2017 | 3101 Aufrufe | Interviews

Kritische Selbstverhältnisse

Interview mit Peter Trawny über deutsche Identität(en)

Die Frage nach dem, was deutsch ist, was deutsche Identität ausmacht, scheint wieder wichtig zu sein. Ein Indiz für ein neues Bedürfnis nach Festschreibung der eigenen bzw. der deutschen Identität ist möglicherweise die Betonung des Nationalkollektivs in zahlreichen Wir- und Unsere-Narrativen: "Du bist Deutschland", "Wir sind Papst", "Unsere Besten" oder auch die Debatte um eine deutsche Leitkultur. Der Philosoph Prof. Dr. Peter Trawny von der Bergischen Universität Wuppertal hat sich der Frage "Was ist deutsch?" in einem gleichnamigen Essayband angenommen. Wir haben ihn im Rahmen unserer Videoreihe Zu Gast bei L.I.S.A. ins Haus der Gerda Henkel Stiftung eingeladen und mit ihm nach möglichen Antworten gesucht.

00:45 Zusammenfassung des Essays - richtig verstanden?
02:36 Ist deutsche Identität auf ewig mit Auschwitz verbunden?
07:45 Was meinte Adorno mit seinem Konzept der Nicht-Identität?
10:00 Hatte die alte Bundesrepublik eine post-nationale Identität?
14:18 Welche Bedeutung hat Migration für ein Bedürfnis nach Selbstvergewisserung?
18:06 Was konnte oder konnte nicht Thomas Mann zur Identitätsstiftung beitragen?
20:48 Wie schätzen Sie Habermas Verfassungspatriotismus als Identitätsangebot ein?
24:38 Was ist Ihrer Meinung nach deutsch?
31:58 Gibt es einen Nationalcharakter und falls ja, was ist dann das Es der Deutschen?
36:25 Warum gibt es heute wieder ein starkes Bedürfnis nach einer nationalen Identität?
46:40 Was erwarten Sie von Intellektuellen in der Debatte um Identität?

Videoreihe "Zu Gast bei L.I.S.A."

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