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Georgios Chatzoudis | 18.07.2016 | 2397 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Interviews

Mare Nostrum - Kulturerhalt in Krisenzeiten

Zu Gast bei L.I.S.A. mit Thomas Maria Weber-Karyotakis

Im Grenzgebiet zu Syrien leben derzeit hunderttausende Kriegsflüchtlinge auf jordanischem Territorium. Allein das Flüchtlingslager Zaatari bietet aktuell rund 80.000 Menschen Zuflucht. Jordanische Behörden, syrische Helfer und archäologische Partner richten dort und in anderen Auffanglagern Kulturzentren ein, in denen sich syrische Flüchtlinge und Bewohner des jordanischen Umlandes begegnen sollen. Ziel der Projekte ist es, mit einem Bildungsprogramm das Bewusstsein für gemeinsame kulturelle Traditionen zu stärken und Wissen in den Bereichen Landschafts- und Denkmalkunde sowie Handwerk zu vermitteln. Ferner erforschen Wissenschaftler in Kooperation mit syrischen Flüchtlingen und Handwerkern zu regionalen archäologischen Projekten. Die Gerda Henkel Stiftung unterstützt mehrere dieser Projekte, die vom Archäologen Prof. Dr. Thomas Maria Weber-Karyotakis von der University of Jordan vor Ort koordiniert werden. Wir haben ihn zu einem Gespräch über seine bisherigen Erfahrungen eingeladen.

00:14 Was ist Gegenstand Ihres Projekts im Grenzgebiet zwischen Jordanien und Syrien?
04:43 Wie sieht die Projektarbeit im Flüchtlingslager konkret aus?
06:49 Welche Angebote gibt es für Flüchtlingskinder?
07:48 Wie wird in Jordanien mit der hohen Anzahl an Flüchtlingen umgegangen?
10:36 Warum eine Exkursion mit jordanischen Studenten nach Deutschland?
12:22 Wie haben die jordanischen Studenten Deutschland erfahren?
17:07 Wie sah das Fazit der jordanischen Studenten aus?
18:40 Nach welchen Kriterien suchen Sie im Krisengebiet ihre Projektpartner aus?
21:14 Welche Projekte wurden bisher gestartet?
27:23 Was macht bei den Projekten den wissenschaftlichen Charakter aus?
28:39 Was wünschen Sie sich noch an Unterstützung? Woran mangelt es vor allem?

Videoreihe "Zu Gast bei L.I.S.A."
Google Maps

Kommentar

von Dr. Bassam Sabour | 21.07.2016 | 18:57 Uhr
Um echte Brücken bauen zu können, braucht man Menschen, die beiden Kulturen persönlich kennen, und natürlich die Wille dazu haben. Ev. sollten sie die beiden Kulturen lieben. Herr Dr. Weber ist einer von diesen Menschen.

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