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Georgios Chatzoudis | 09.12.2014 | 2458 Aufrufe | 1 | Interviews

"Clark tritt als eine Art Kulturtourist auf"

Interview mit Angela Siebold über die ZDF-"Deutschland-Saga" mit Christopher Clark

Der australische Historiker Christopher Clark erzählt im Fernsehen dem TV-Publikum eine "Deutschland-Saga" - so auch der Titel der gleichnamigen Sendung. Geht man davon aus, dass Saga das athochdeutsche Wort für Sage ist und somit die selbe Bedeutung hat, heißt es laut Wikipedia, dass eine Sage, "dem Märchen und der Legende ähnlich, eine zunächst auf mündlicher Überlieferung basierende, kurze Erzählung von fantastischen, die Wirklichkeit übersteigenden, Ereignissen" ist. Und weiter ist zu lesen: "Da diese mit realen Begebenheiten, Personen- und Ortsangaben verbunden werden, entsteht der Eindruck eines Wahrheitsberichts." Trifft das auch für die ZDF-"Deutschland-Saga" zu?

Wir haben mit der Historikerin Dr. Angela Siebold von der Universität Heidelberg aus der Sicht einer Public History-Forscherin über die "Deutschland-Saga" und ihren Protagonisten Christopher Clark gesprochen.

Dr. Angela Siebold, Akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Zeitgeschichte und an der Professur für Public History (Bild: Markus Rave)

00:00 Welchen Eindruck haben Sie von den ersten Folgen der ZDF-"Deutschlandsaga"?
01:45 Was ist Public History? Was ist ihr Untersuchungsgegenstand?
03:55 Wie beurteilen Sie die Rolle von Christopher Clark in der Reihe?
06:12 Kostet den Wissenschaftler das Mitwirken in TV-Produktion Reputation?
08:19 Wieviel Einfluss hat die Wissenschaft auf das Manuskript solcher Produktionen?
10:16 Wieviel Klischees veträgt eine Geschichtsdokumentation?
12:02 Welches Geschichtsbild wird in der "Deutschlandsaga" vermittelt?
14:19 Kommt die Reihe ohne Deutschtümelei aus?

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Kommentar

von Prof. Dr. Jutta Scherrer | 26.12.2014 | 09:44 Uhr
Ausgezeichnete Unternehmen. Bravo!

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