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Thomas Helbig

Humboldt-Universität zu Berlin
Universität: Humboldt-Universität zu Berlin
Mitglied seit 11.04.2017
E-Mail: th.helbig@gmail.com

Kurzvita

Studium der Bildenden Kunst, Kunstgeschichte und Philosophie in Dresden und Berlin. 2007 Diplom an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. 2007–09 Meisterschüler und Lehrbeauftragter. 2009–13 Studium der Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2013–16 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle der Aby Warburg Edition, Band V.1,2 „Briefe”, Institut für Kunst- und Bildgeschichte, Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2017 assoziiertes Mitglied in der Abteilung ‚Das Technische Bild‘ am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, Humboldt-Universität zu Berlin, sowie Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung.


Wissenschaftliches Profil

Aktuelles Projekt

Bild, Ton und Schrift als Medium und Material in Jean-Luc Godards 'Histoire(s) du cinéma'

Betreuung: Prof. Dr. Michael Diers und Prof. Dr. Claudia Blümle (Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Dr. Volker Pantenburg (Freie Universität Berlin)

Mit seinem knapp viereinhalbstündigen Videozyklus „Histoire(s) du cinéma“ (1988–98) hat Jean-Luc Godard (*1930) einen Film hergestellt, der nahezu vollständig auf bereits bestehendes Material zurückgreift. Versatzstücke aus Literatur, Musik, Bildender Kunst und Film finden in einer audiovisuellen Montage aus Bild, Ton und Schrift zusammen, die die konventionellen Gräben von high und low fortwährend ignoriert. Das Ergebnis ist eine irritierende und Fragen aufwerfende Montagearbeit, deren inneres Ordnungsprinzip zunächst kaum nachvollziehbar erscheint. Das Dissertationsprojekt macht sich diese Problemstellung zu eigen, die sie vor dem Hintergrund der strukturell, ideengeschichtlich und formalästhetisch neu formulierten Filmsprache Godards untersuchen möchte. Um den inneren Zusammenhang der „Histoire(s)“ besser sichtbar zu machen, wird der Versuch unternommen, Godards Filmatlas als eine topografische Anordnung zu verstehen, deren imaginäre Architektur („musée godardien“) in unterschiedliche Sektionen und Räume gegliedert ist. Im Mittelpunkt steht der Versuch, die zentralen Themen und Leitmotive herauszuarbeiten und anhand derjenigen (Film-)Momente argumentativ zu behandeln, in denen sie sich jeweils am deutlichsten entfalten.

Fachbereich

Kunstgeschichte
Förderbeginn 01. Januar 2017


Publikationen
https://hu-berlin.academia.edu/ThomasHelbig

 

Link
Abteilung ‚Das Technische Bild‘ am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, Humboldt-Universität zu Berlin