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Dr. Daniel Stahl

Friedrich Schiller Universität Jena
Ort: 07749 Jena
Universität: Friedrich Schiller Universität Jena
Mitglied seit 09.02.2010
E-Mail: daniel.stahl@uni-jena.de

Links

http://www.nng.uni-jena.de/Mitarbeiter_innen/Aktuell/Daniel+Stahl.html

Kurzvita

Geboren 1981 in Itacurubí de la Cordillera, Paraguay

2002 Studium der Geschichte an der Universidad Nacional de Asunción (Paraguay)

2003-2007 Lehramtsstudium für die Fächer Geschichte und Deutsch an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

2008 bis 2009 Wissenschaftliche Hilfskraft der "Unabhängigen Historikerkommission zur Geschichte des Auswärtigen Amtes in der Zeit des Nationalsozialismus und der Bundesrepublik"

2008 bis 2011 Mitglied der Doktorandenschule des "Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts"

2009-2011 Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung.

2012 Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit einer Arbeit zum Thema „Nazijagd. Die justizflüchtigen NS-Täter in Südamerika und die Auseinandersetzung mit staatlichen Gewaltverbrechen seit 1945“.

Seit 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena und wissenschaftlicher Sekretär des Arbeitskreises Menschenrechte im 20. Jahrhundert der Fritz Thyssen Stiftung


Wissenschaftliches Profil

Forschungsthemen

Rüstungsexporte
Geschichte der Menschenrechte
europäisch-lateinamerikanische Beziehungen

Aktuelles Projekt

Waffenhandel und Sicherheit
Der Kampf um Rüstungsexporte und Rüstungsexportbeschränkungen im 20. Jahrhundert

Fachbereich

Geschichte

Publikationen

Nazi-Jagd. Südamerikas Diktaturen und die Ahndung von NS-Verbrechen. Göttingen 2013.

Täterschutz und Strafverfolgung. Staatliche Akten in den Gerichtsverfahren gegen südamerikanische Militärs, in Zeithistorische Forschungen 1/2013, URL: http://www.zeithistorische-forschungen.de/site/40209348/default.aspx

Odessa und das „Nazigold“ in Südamerika. Mythen und ihre Bedeutungen, in: Jahrbuch für Geschichte Lateinamerikas 48 (2011), S. 333-360.

(Mitverf.) Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes, Moshe Zimmermann: Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik. München 2010.

Erlösung durch Vernichtung. Von Hitler zu Nasser: Das bizarre Schicksal des deutschen Edelmannes und Professors Johann von Leers, in: Die Zeit, 27. Mai 2010.

(Mitverf.) Venantius Fortunatus: Vita sanctae Radegundis - Das Leben der heiligen Radegunde, hg., übersetzt und kommentiert von Gerlinde Huber-Rebenich unter Mitarbeit von Irene Großmann, Christoph Grün, Michael Kautz, Romy Scharfe, Hans-Peter Schmit, Kurt Daniel Stahl, Beate Umann. Stuttgart 2008.