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Kurzvita

Götz Wörner (auch Alexander Götz Wörner und Götz A. Wörner; * 15. November 1959 in Pforzheim) ist ein deutscher Musikproduzent und Musikverleger, der nach seiner Karriere im Musikgeschäft durch sein Engagement für kulturelle Teillhabe sozial Benachteilgter bekannt geworden ist, besonders mit dem von ihm begründeten Verein Kultur für ALLE.

Wörner besuchte in Pforzheim das humanistische Johannes-Reuchlin-Gymnasium und das Fritz-Erler-Wirtschafts-Gymnasium, das er 1981 mit dem Abitur abschloss. Während seiner Schulzeit in den 1970er Jahren engagierte er sich unter anderem für Arme und verfolgte Menschen in Chile, in der Anti-Atombewegung ( AKW Whyl) und in der französischen Friedensbewegung ( Larzac). 1977 war er Mitbegründer der Pforzheimer Grünen Liste. 1980 kehrte er nach Besuch des Gründungsparteitages der Grünen in Karlsruhe der grünen Bewegung den Rücken.

I
Im Jahr 1980 begründete er das Label und die Schallplattenfirma messidor, 1982 den messidor Musikverlag, der Aufnahmen zeitgenössischer lateinamerikanischer Musik produzierte Das Label war weltweit für Produktionen höchster Qualität lateinamerikanischer Interpreten angesehen Darunter fanden sich Künstler wie Astor Piazzolla, Gonzalo Rubalcaba, Irakere, Jesus "Chucho" Valdés, Bebo Valdés, Mario Bauza, Jaime Torres u.v.m.

Nach einer Fehlinvestition wurde die Firma im Jahr 1999 insolvent.

Götz Wörner, der im Jahr 1999 mittellos wurde, war ab dem Jahr 2000 Empfänger von Hilfe zum Lebensunterhalt. Resultierend aus eigenem Erleben beschloss Wörner im Jahr 2007, sich mit der Problematik zu beschäftigen, dass Menschen in ähnlicher Lage wie er selbst aufgrund ihrer finanziellen Lage von der Teilhabe am kulturellen Leben weitgehend ausgeschlossen sind.

2008 gründete Wörner den Verein Kultur für ALLE, der seitdem den Kulturpass als Mittel zur kulturellen Teilhabe entwickelt. Im Jahr 2011 hat der Verein bereits 200 Kooperationspartner und der Pass wird in Frankfurt am Main von über 7000 Menschen genutzt. Der Kulturpass hat bundesweit Modellcharakter.

2 012 beginnt Wörner außerdem im Rahmen des Projektes „StadtteilHistoriker“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft eine historische Arbeit über den von der Gestapo in den Tod getriebenen Katholiken und Künstler Bernhard Becker und seinen Zwillingsbruder, den Künstler Ludwig Becker, beide Frankfurt am Main.

Besonderes

Produktionen des Label erhielten unter anderem den Deutschen Schallplattenpreis, sowie waren für mehrere Grammys in den USA nominiert.

Kultur für ALLE e. V. wurde am 27. April 2010 von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin als einer von sieben Bundessiegern der Initiative „startsocial” (2009) ausgezeichnet. .

Kultur für ALLE e.V. wurde im Rahmen der Kampagne „Land der Ideen“ unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler als „Ort der Ideen 2010“ ausgezeichnet. Die Deutsche UNESCO-Kommission e.V. zeichnete den Verein 2011 im Rahmen der Kampagne „Initiative, Ideen, Zukunft“ aus.

2011 zeichnete die Robert Bosch Stiftung Götz Wörner anlässlich des 150. Geburtstages von Robert Bosch im Rahmen der Kampagne „Die Verantwortlichen“ als „außergewöhnliche Persönlichkeit“ aus. 2011 erhielt Wörner den Bürgerpreis der Stadt Frankfurt am Main und der Stiftung der Frankfurter Sparkasse.

2012 wurde Kultur für ALLE e.V. von „NÄHE IST GUT“ (einer Initiative von REWE, Licher, HASSIA und Schwälbchen) als „Helden des Alltags - die Hessen lebenswerter machen“ ausgezeichnet.[2] Ebenfalls 2012 verlieh Oberbürgermeister Peter Feldmann dem Verein die Walter-Möller-Plakette für bürgerschaftliche Mitarbeit der Stadt Frankfurt am Main.

Favorisierte Links

www.kulturpass.net