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Georgios Chatzoudis | 23.09.2016 | 608 Aufrufe | Diskussionen

Bestmögliche Weltuntergänge. Literatur und Apokalypse oder der eigentümliche Reiz von Endzeitvisionen

Salon Sophie Charlotte

Apokalyptische Szenarien sind heute allgegenwärtig. Fast jeder Mensch hat eine ungefähre Vorstellung davon, wie die Welt untergeht - von der Naturkatastrophe über den Atomkrieg bis hin zum vermeintlichen Untergang des Abendlands. Worst Case Szenarien dienen als Warnbilder meist dazu, Entwürfe für die soziale Sicherheit in der Gegenwart zu legitimieren. Wie schon in Thomas Hobbes "Leviathan" scheint die Gesellschaft permanent von dem gefürchteten Naturzustand, dem Kampf aller gegen alle, bedroht zu sein. Dabei unterscheiden sich apokalyptische Visionen darin, ob sie den Untergang als Heilsgeschichte verstehen oder aber als offene Zukunft. Zwei Literaturwissenschaftler stellen in ihrem gemeinsamen Vortrag unterschiedliche literarische Zukunfsthorizonte vor. Während sich Prof. Dr. Stefan Willer den Untergangsvisionen in der Bibel und bei Literaten wie Edgar Allan Poe, Arno Schmidt und Marlen Haushofer widmet, stellt PD Dr. Benjamin Bühler ökologische Katastrophenszenarien in den Mittelpunkt.

Videoreihe "Salon Sophie Charlotte"
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