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Georgios Chatzoudis | 06.11.2013 | 2822 Aufrufe | Vorträge |
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Vieles bleibt rätselhaft. Karl Buchholz und die "Verwertung Entarteter Kunst"

Vortrag von Dr. des. Anja Tiedemann

Der Kunst- und Buchhändler Karl Buchholz ist in der Forschung noch bis heute eine undurchsichtige bis rätselhafte Figur. In der Zeit des Nationalsozialismus hat er sich immer wieder für Künstler eingesetzt, die als "entartet" diffamiert wurden, blieb aber trotzdem von staatlichen Repressionen relativ unbehelligt. Andere wurden schon für wesentlich geringere Formen der Aufsätzigkeit eingesperrt, Buchholz dagegen kam in der Regel mit Verhören oder Geldstrafen davon. Hielt jemand aus dem NS-Regime eine Schütze Hand über ihn? Erbrachte Karl Buchholz möglicherweise eine entsprechende Gegenleistung? Der US-Geheimdienst hatte ihn zumindest im Visier und verdächtigte ihn der Geldwäsche für hochrangige Nazis und der illegalen Überführung von Kunstwerken nach Südamerika.

Die Hamburger Kunsthistorikerin Dr. des. Anja Tiedemann von Forschungsstelle "Entartete Kunst" der Universität Hamburg hat sich schon seit längerer Zeit an die Spuren des umstrittenen Karl Buchholz geheftet. In ihrem Vortrag stellt sie Ergebnisse vor.

Dr. des. Anja Tiedemann, Kunsthistorisches Seminar, Universität Hamburg

L.I.S.A. AUDIO

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Feier zum zehnjährigen Bestehen der Forschungsstelle "Entartete Kunst"

In der Freien Universität Berlin ist am 5. und 6. September das zehnjährige Bestehen der Forschungsstelle "Entartete Kunst" in einem Symposium gefeiert worden. Neben den Eröffnungs- und Grußworten sowie dem Festvortrag von Prof. Dr. Georg Kreis sind noch zahlreiche Fachvorträge gehalten worden. Den Abschluss bildete eine sehr lebhafte Podiumsdiskussion. Sämtliche Beiträge haben wir auf Video aufzeichnen lassen und werden diese von heute an in einer neuen Reihe Woche für Woche veröffentlichen.

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