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Thomas Podranski | 22.02.2016 | 1957 Aufrufe | Diskussionen

Nach dem Frühling. Der „Islamische Staat“ (IS) im Nahen Osten und in Nordafrika

Podiumsdiskussion im Industrie-Club Düsseldorf

Mit dem „Arabischen Frühling“ verbanden sich seit 2011 große Hoffnungen auf die Verwirklichung von Demokratie und Menschenrechten in Nordafrika sowie im Nahen und Mittleren Osten.  Bürgerkriege, Staatszerfall und die Restauration autokratischer Regime haben diese Hoffnungen jedoch zerstört. Seit der sogenannte „Islamische Staat“ im Sommer 2014 ein zusammenhängendes Gebiet in Syrien und im Irak unter seine Kontrolle gebracht hat und auch im nördlichen Afrika seinen Machtbereich auszudehnen begann, ist die Welt mit einem Herrschafts- und Ordnungsanspruch neuer Qualität konfrontiert.

Auf Einladung des Instituts für Diaspora- und Genozidforschung (Ruhr-Universität Bochum) und der Gerda Henkel Stiftung diskutierten im Düsseldorfer Industrie-Club Rosa Burç (Universität Bonn), PD Dr. Jochen Hippler (Universität Duisburg-Essen), Prof. Dr. Peter Neumann (King’s College London) und Dr. Stephan Rosiny (GIGA-Institut Hamburg) unter Moderation von Dr. Kristin Platt (Universität Bochum) die historischen, kulturellen, religiösen, sozialen und politischen Voraussetzungen und Auswirkungen des Vordringens des IS und dessen Konsequenzen für die Region, für Europa und für die globale Ordnung. 

Wir haben die Veranstaltung für L.I.S.A. auf Video aufgezeichnet.

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Begrüßung im Industrie-Club

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßen der Gastgeber im Industrie-Club, Claus Gielisch, sowie die Veranstalter, Dr. Angela Kühnen für die Gerda Henkel Stiftung und Prof. Dr. Mihran Dabag für das Institut für Diaspora- und Genozidforschung der Universität Bochum, und führen kurz in das Thema der Diskussion ein.

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