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Georgios Chatzoudis | 22.08.2014 | 1185 Aufrufe | Vorträge |
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MARS. Kriegsberichte der rheinischen Familie Trimborn im Ersten Weltkrieg

Vortrag von Prof. a.D. Heinrich Dreidoppel | Tagung "Köln im Ersten Weltkrieg"

Die rheinische Großfamilie Trimborn startete während des Ersten Weltkriegs ein einzigartiges Unternehmen: Über Rundbriefe informierte sie sich gegenseitig über die Kriegsereignisse an der West- und Ostfront. Urheber des Projekts MARS. Kriegsnachrichten aus der Familie war der Rechtsanwalt und führende Zentrumspolitiker Karl Trimborn. Heinrich Dreidoppel, ehemals Professor für Gestaltung und Kunst der Hochschule der Künste in Berlin, ist einer der Herausgeber dieser besonderen Sammlung von Kriegsbriefen.

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Tagung "Köln im Ersten Weltkrieg. Politik, Gesellschaft und Menschen im Krieg "
am 16. Mai 2014

Die enorme mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit, die die Erinnerung an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren in diesem Jahr erfährt, beruht auch auf der langjährigen Geringschätzung dieses Themas, das in Deutschland ganz im langen Schatten der Zeit des Nationalsozialismus stand. Heute wird der Zäsurcharakter des Ersten Weltkrieges viel deutlicher wahrgenommen. Auch und gerade auf der Ebene der Kölner Stadtgeschichte trifft das ebenfalls zu.

In der Tagung wurde das Thema „Köln und der Erste Weltkrieg“ in seiner Vielschichtigkeit vorgestellt. Neben einer allgemeinen Einordnung stand die Präsentation neuer Forschungsergebnisse zur wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in der Domstadt und zur Situation der Bevölkerung im „großen Krieg“. Eine andere Perspektive bietet sich aus der Sicht eines Kölner Traditionsunternehmens und aus der Wahrnehmung des Krieges in einer bedeutenden Kölner Familie. Die Nutzungsmöglichkeiten einer umfassenden Kriegschronik zum Weltkrieg im Historischen Archiv der Stadt Köln wurden abschließend dargestellt.

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