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Georgios Chatzoudis | 05.08.2014 | 905 Aufrufe | Interviews

"Es ist das alte Österreich, das den Krieg entfesselt hat"

Interview mit Manfried Rauchensteiner über die Habsburgermonarchie im Ersten Weltkrieg

Drei Vielvölkererreiche überlebten den Ersten Weltkrieg nicht: Das Osmanische Reich, das Zarenreich und das Habsburgerreich. Letzteres begann mit der Beschießung Belgrads am 29. Juli den Krieg, nachdem Kaiser Franz-Joseph am Tag zuvor in Bad Ischl die Kriegserklärung der Österreichisch-Ungarischen Monarchie an das Königreich Serbien unterzeichnet hatte. Der Historiker Prof. Dr. Manfried Rauchensteiner hat mit seinem Buch Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie einen nahezu enzyklopädischen Band vorgelegt, in dem er ausführlich die letzten vier Jahren des Vielvölkerreichs untersucht. Wir haben mit ihm über sein Werk und über die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in Österreich gesprochen.

Inhaltsübersicht
00:00 Gibt es in Österreich auch eine "Schulddebatte" zum Ersten Weltkrieg?
01:15 Teilen Sie Christopher Clarks Bild von einem fortschriftlich orientiertem Habsburgerreich?
02:29 War Österreich-Ungarn ein dem Tode geweihtes Reich?
03:05 Welchen Anteil hatte die Habsburgermonarchie an der Eskalation von 1914?
04:23 Was sind die entscheidenden Momenten, die zum Krieg geführt haben?
05:48 Konnte Serbien das Ultimatum akzeptieren?
07:13 Welche Rolle spielt der Erste Weltkrieg heute in Österreich?
09:45 Gibt es in Österreich eine Habsburger-Nostalgie?

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