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Georgios Chatzoudis | 14.10.2014 | 2038 Aufrufe | 1 | Interviews

"Clark hat den Konsens der 1980er Jahre aufgekündigt"

Rückblick mit Gerhard Hirschfeld auf das Gedenken an den Ersten Weltkrieg

Es ist mehr als ein Jahr her, dass die deutschsprachige Ausgabe von Christopher Clarks "Die Schlafwandler" erschien und vor allem in den Medien leidenschaftlich diskutiert wurde. Auf sein Buch folgten viele andere, so dass bis heute fast jeder größere Verlag mit einer Publikation zum Ersten Weltkrieg auf dem Markt ist. Dazu zählt auch ein Band, den der Historiker Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld gemeinsam mit Prof. Dr. Gerd Krumeich - "Deutschland im Ersten Weltkrieg" - herausgegeben hat. In unserem Gespräch mit Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld ziehen wir ein erstes Zwischenfazit nach einem Jahr Gedenken an den Ersten Weltkrieg.

Inhaltsübersicht
00:00 Ungeheurer Output an Publikationen
03:03 Mitte der 1980er Jahre herrschte in der Forschung Konsens
05:24 Christopher Clark hat den Konsens aufgekündigt
08:02 Es gibt eine neue generationelle Sichtweise
12:03 Wie kann eine europäische Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts aussehen?
14:03 Welche Debatten sind noch zu erwarten?
17:40 Hohe Medienaufmerksamkeit ist gut für die Geschichte

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Kommentar

von Peter Sonntag | 17.10.2014 | 09:19 Uhr
Ausgezeichnetes Interview! Schön, dass einer klar sagt, dass die historische Forschung in Sachen Erster Weltkrieg längst weiter war. "Die Schlafwandler" legen nicht nur falsche Fährten aus, sondern führen uns zurück zum Diskussionsstand von vor fast 100 Jahren.

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