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Georgios Chatzoudis | 01.06.2020 | 918 Aufrufe | Artikel |
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Jürgen Herres | Engels und Marx - Geschichte einer Kanonisierung

Friedrich Engels - Neue historische Perspektiven | Tagung anlässlich des 200. Geburtstags von Friedrich Engels (Wuppertal, 6./7. März 2020)

Karl Marx und Friedrich Engels werden in bestimmten Kontexten als gleichrangig betrachtet und in einem Atemzug genannt: Marx-Engels-Gesamtausgabe, Marx-Engels-Werke, Marx-Engels-Forum, Marx-Engels-Denkmal usw. Auch auf Fahnen kommunistischer Organisationen tauchen beide Konterfeis nebeneinander auf. Und doch hat sich in der späteren Rezeption eine klare Rangfolge etabliert: Marx war das Genie, Engels sein Mitarbeiter, Mitstreiter und Nachlassverwalter. Am Entstehen dieser Vorstellung hatte Friedrich Engels selbst einen gewichtigen Anteil, den er war es, der nach Marx' Tod sich selbst mit diesen Attributen versah. Aber dabei sollte es nicht bleiben, denn nach Engels' Tod wurde weiter um die Bedeutung von Marx und Engels für den Marxismus gerungen, wie der Historiker Dr. Jürgen Herres, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Marx-Engels-Gesamtausgabe in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft, in seinem Vortrag über die postume Kanonisierung der beiden Freunde zeigt.

L.I.S.A. AUDIO

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