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Georgios Chatzoudis | 28.08.2015 | 774 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Vorträge

Gerechtigkeit - Frömmigkeit - Gesundheit. Die Medizin im Denken Gottfried Wilhelm Leibniz'

Vortrag von Prof. Dr. Alfons Labisch | Tagung "Theoria cum praxi"

Die Auseinandersetzung Leibniz' mit der Medizin ist in der Forschung nur wenig präsent, zeigt jedoch umso deutlicher, dass er ein Universalgelehrter seiner Zeit war. Leibniz widmete sich sowohl der theoretischen Medizin als auch ihrer gesellschaftlichen Funktion für die Gesundheitssicherung und das Gemeinwesen. Diesen Themenkomplex beleuchtet Prof. Dr. Alfons Labisch vom Medizinhistorischen Institut der Heinrich Heine Universität Düsseldorf – selbst in den Gebieten Medizin, Geschichte und Philosophie bewandert – in seinem Vortrag. Wie näherte sich Leibniz der Medizin, die eine "Praxis per se" ist? Welche gesellschaftliche Bedeutung maß er ihr bei? Prof. Labisch gibt Einblicke in diesen kaum bekannten Aspekt Leibniz'schen Denkens.

Videoreihe "Gottfried Wilhelm Leibniz"
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Tagung "Theoria cum praxi. Wissenschaft zwischen Neugierde und Nutzen"

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften nimmt das Leibniz-Jubiläum im Jahr 2016 (370. Geburtstag am 1. Juli und 300. Todestag am 14. November) zum Anlass, ihrem Gründer, dem Philosophen, Mathematiker, Physiker, Historiker, Diplomaten, Politiker und Bibliothekar Gottfried Wilhelm Leibniz das Jahresthema 2015 | 16 „Leibniz: Vision als Aufgabe“ zu widmen.  

Die Veranstaltungen des Jahresthemas zeigen Leibniz als visionären Denker, dessen multidisziplinäres Gesamtwerk bis heute Impulsgeber für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ist. Mit dem Jahresthema blickt die Akademie aber vor allem weit in die Zukunft und nutzt Leibniz‘ Ideen für die Gestaltung einer Welt von morgen.

Die Initiative „Jahresthema“, die 2007 von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ins Leben gerufen wurde, hat sich dem Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft verpflichtet. Ziel ist es einerseits, die Öffentlichkeit über die Forschungsprojekte der Akademie zu informieren und zur Diskussion anzuregen. Andererseits geht es darum, die Aktivitäten verschiedener wissenschaftlicher und kultureller Institutionen unter einem Themendach zu bündeln und dadurch die interinstitutionelle Vernetzung nachhaltig zu fördern.

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Kommentar

von Christoph Poggemann | 01.03.2017 | 18:20 Uhr
Ich fand es sehr schade, daß er Herr Prof. Poser sich nicht für den Scientia Generalis Charakter des Werkes "Anfangsgründe der Stöchiometrie" interessiert, weil die chemischen Substanzen (Salzsäure, Schwefelsäure...) in diesem Werk nicht in H-,-N- und S- Atome zerlegt werden, sondern als ontologische Subjekte in Prädikata (=chemische Eigenschaften, Qualitäten, Merkmale), die die Praedicatum-Inest-Subjecto-Bedingung erfüllen mußten, die auch als ontologischer Hauptsatz der analytischen Begriffs- und Urteilstheorie von Leibniz gelten. Die Individua im Werk "Anfangsgründe der Stöchiometrie" wurde nicht als physische Atome, sondern als METAPHYSISCHE Entia Singularia mathematisiert, die durch die Entitas Tota im Sinne von G.W. Leibniz individuiert wurden. Daher nannte der Begründer der Stöchiometrie diese Individua auch "MONADEN" , die als Elementa determinata völlig bestimmt (TOTALDETERMINIERT) werden mußten. Falls Herr Poser doch noch an der Wirkungsgeschichte der leibnizschen Scientia-Generalis-Konzeption in der Stöchiometrietheorie des Wekres "Anfangsgründe der Stöchiometrie" interessiert ist, kann er mich gerne unter der Nummer 01634007828, denn viele Leibnizforscher haben bereits in der Schule etwas von stöchiometrischen Formeln, Gleichungen, Analysen und Gesetzen gehört. Vielleicht interessieren sich ja auch die Leibnizforscher in den 196 Ländern, in deren Chemielexika der Stöchiometriebegriffe angeblich erklärt wird, für den monadologischen Scineita-Generalis-Charakter der Individua (Entia Singularia), über die Richter sein "stöchiometrisches Gesetz" der äquivalenten Proportionen formulierte, denn der Scientia Generalis -Charakter der Stöchiometrie wird seit 224 Jahren, d.h. seit 1793, ignoriert.
In gespannter Erwartung einer positiven Reaktion (Kontaktaufnahme)
verbleibe ich

Mit freundlichen Grüssen
Christoph Poggemann
48499 Salzbergen (Emsland/Niedersachsen)
Bahnhofstraße 17
Tel.: 01634007828

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