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Georgios Chatzoudis | 18.11.2019 | 218 Aufrufe | Vorträge |
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Wessam Abdelaziz Farag Alieldin | A Voyage to Egypt and the River Nile. From Humboldt (1798) to von Pückler (1837)

Internationale Konferenz | Alexander von Humboldt: Die ganze Welt, der ganze Mensch (Berlin, 5.-7. Juni 2019)

Alexander von Humboldt und Napoleon Bonaparte hatten zwei Dinge gemeinsam: Sie waren 1798 beide 30 Jahre und sie wollten beide in jenem Jahr eine Ägypten-Expedition starten - aus unterschiedlichen Gründen. Der französische Feldherr wollte Ägypten erobern, der preußische Forscher Ägypten erkunden. Napoleon führte seinen Feldzug durch, Humboldts Vorhaben scheiterte aus eben diesem Grund. Der Vortrag von Dr. Wessam Abdelaziz Farag Alieldin Mansoura University in Ägypten beleuchtet die geplante Ägypten-Expedition von Humboldts und spannt dabei den Bogen bis zum Fürsten von Pückler-Muskau, der 1837 über Algier nach Ägypten reiste, um ein Jahr später über den Sudan nach Europa zurückzukehren.

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Die Konferenz

Die Konferenz nähert sich dem Werk und Wirken Alexander von Humboldts auf sechs thematischen Wegen: (1) Die Welt anders denken, (2) Weltklima und Anthropozän, (3) Kartographie und Räume des politischen Handelns, (4) Die ganze Welt der Kulturen, (5) Lokale Ressourcen und globale Wege, (6) Wissenschaftspraktiken im digitalen Zeitalter.

Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Konferenz zählen David Blankenstein (Berlin), Marie-Noëlle Bourguet (Paris), José Enrique Covarrubias Velasco (Mexiko-Stadt), Ottmar Ette (Potsdam), Wessam Abdelaziz Farag Alieldin (Mansoura), Raquel Gil Montero (Buenos Aires), Barbara Göbel (Berlin), Alberto Gómez Gutiérrez (Bogota), Tobias Kraft (Berlin), Vera M. Kutzinski (Nashville), Jaime Labastida (Mexiko-Stadt), Michelle Müntefering (Berlin), Ulrich Päßler (Berlin), Cettina Rapisarda (Potsdam), Karin Reich (Hamburg), Bénédicte Savoy (Berlin/Paris), Caroline Schaumann (Atlanta), Hans Joachim Schellnhuber (Potsdam), Paulo Asthor Soethe (Curitiba), Jürgen Trabant (Berlin) und Michael Zeuske (Havanna/Köln).

Eine Veranstaltung des Akademienvorhabens „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Ibero-Amerikanischen Institut – PK, der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Universität Potsdam.

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