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Georgios Chatzoudis | 07.09.2012 | 1210 Aufrufe | Veranstaltungen

Wohlstand ohne Wachstum?
Gespräch in der Laube mit Prof. Dr. Meinhard Miegel

10.09.2012 | Berlin, Hauptstadtrepräsentanz "Unter der Linde 1"

In der Debatte über Auswege aus der europäischen Wirtschafts- und Finanzkrise fällt neben dem Begriff „Sparen“ auch immer wieder das Wort „Wachstum“. Nur wenn die Wirtschaft wachse, werde die Krise überwunden und neuer Wohlstand entstehen, so der Glaube vieler Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Publizistik. Doch angesichts der fortdauernden Überlastung natürlicher und menschlicher Ressourcen wachsen die Zweifel an einem immerwährenden Wachstum.

Der renommierte Sozialwissenschaftler und Vorsitzende des „Denkwerks Zukunft – Stiftung kulturelle Erneuerung“ Prof. Dr. Meinhard Miegel spricht in diesem Zusammenhang sogar von einem Wachstumswahn. Im Gespräch erläutert Meinhard Miegel am kommenden Montag, den 10. September 2012, von 19.00 Uhr an, in der Berliner Kleingartenanlage „Am Anger“, warum der Abschied vom Wachstumsglauben notwendig ist und wie die alternativen Wege zu einem neuen Wohlstand aussehen.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten - an: weidender@gerda-henkel-stiftung.de.

Zoom

Prof. Dr. Meinhard Miegel (geb. 1939) ist seit 2007 Vorsitzender des Vorstands des „Denkwerks Zukunft – Stiftung kulturelle Erneuerung“ mit Sitz in Bonn. Zuvor war er seit 1977 Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft Bonn e. V. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu Themen aus den Bereichen Demographie, Arbeitsmarkt und soziale Sicherungssysteme und beschäftigt sich dabei insbesondere mit den Themen gesetzliche Alterssicherung und Wertewandel. Meinhard Miegel gehört der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestages an. Er ist seit 1997 Mitglied des Kuratoriums der Gerda Henkel Stiftung und seit 2010 dessen Stellvertretender Vorsitzender. Meinhard Miegel wurde u.a. mit dem Cicero Preis (1995), dem Schader Preis (2000), dem Internationalen Buchpreis Corine (2002), dem Hanns-Martin-Schleyer Preis (2004) und dem Theodor-Heuss-Preis (2005) ausgezeichnet.

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