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Dossier: Herstory und Dekolonialisierung

angelegt am 01.04.2020 von Lena Reuter

"Für Frauen ist Dichten [...] kein Luxus. Es ist eine Lebensnotwendigkeit für uns. Es bestimmt die Qualität des Lichtes, in dem wir unsere Hoffnungen und Träume vom Überleben und von der Veränderung behaupten, um sie zunächst in Sprache, dann in Konzepte und schließlich in handfeste Taten zu verwandeln."

In diesem Dossier haben wir Beiträge zusammengestellt, die einen Blick abseits vom Mainstream auf verschiedene historische, zeitgeschichtliche und politische Themen werfen. Solche, die dekoloniale Ansätze verfolgen und solche, die entweder weibliche Persönlichkeiten in der Geschichte oder einen feministischen Blick auf die Geschichte ins Zentrum rücken. Der Begriff "Herstory" ist ein Wortspiel des englischen Wortes für Geschichte, "History", und den englischen Possessivpronomen der dritten Person Singular. Es soll zugleich ernst als auch komisch sein - denn etymologisch hat "History" natürlich nichts mit dem Possessivpronomen "his" zutun.

Das Zitat stammt übrigens von Audre Lorde. Dass diese Ansätze, insbesonderere intersektionale, nach wie vor relevant sind, zeigt sich auch an der Aussage der Schriftstellerin und Juristin Janet Mock aus dem Jahr 2014: "[T]elling our stories, first to ourselves and then to one another and the world, is a revolutionary act." 

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Ingolf Seidel | 28.03.2020 | 627 Aufrufe | 2 | Ankündigungen

"Unangepasst. Repressionserfahrungen von Frauen in der DDR"

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Georgios Chatzoudis | 03.03.2020 | 598 Aufrufe | Interviews

"Junge Frauen nehmen Ungerechtigkeiten nicht mehr hin"

Interview mit Barbara Potthast über Gewalt gegen Frauen und deren Proteste in Lateinamerika

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Georgios Chatzoudis | 24.02.2020 | 464 Aufrufe | Vorträge

Julia Paulus | Bewegungen in der Region am Beispiel der Emanzipationsbewegungen von Frauen

Kölner Vorträge im Wintersemester 2019/20 | Geschlechter-Geschichte. Eine schwierige Beziehung?

Die 1970er Jahre waren die Inkubationsdekade für diverse neue soziale Bewegungen - zum Beispiel die Ökologiebewegung, Bürgerinitiativen und nicht zuletzt die Frauenbewegung. Die meisten…

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Univ.-Prof.DDr. Monika Leisch-Kiesl | 31.01.2020 | 350 Aufrufe | Vorträge

Southern Constellations in Arts and Culture: Some Cases from the Non-Aligned Movement

Fünfter Vortrag der Ringvorlesung "Global Art History (3)"

Im fünften Vortrag der Ringvorlesung „Global Art History [3]“ gab Bojana Piškur (Kuratorin am „Museum der zeitgenössischen Kunst“ in Ljubljana) einen Einblick in ihre Forschungen über die Bewegung…

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Georgios Chatzoudis | 07.01.2020 | 1176 Aufrufe | Interviews

"Die Leute wollen es nicht mehr aushalten"

Interview mit Fabiola Arellano Cruz über politischen Unruhen in Lateinamerika

Die gesellschaftlichen Unruhen in Lateinamerika, die noch vor einigen Wochen die Berichterstattung prägten, sind nicht verschwunden, nur weil sie hier keine mediale mehr Aufmerksamkeit erhalten. Im…

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Univ.-Prof.DDr. Monika Leisch-Kiesl | 30.11.2019 | 436 Aufrufe | Vorträge

Transculturation, Cultural Transfer and the Colonial Matrix of Power on the Cold War Margins. East European Art Seen from South America

Dritter Vortrag der Ringvorlesung "Global Art History (3)"

Im dritten Vortrag von „Global Art History [3]“ am 28. Oktober 2019 setzte sich Katarzyna Cytlak mit den gegenseitigen Beziehungen des europäischen Ostens und lateinamerikanischen Südens und deren…

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Georgios Chatzoudis | 19.11.2019 | 1345 Aufrufe | 1 | Interviews

"Postkoloniale Situationen von verschiedenen Gesellschaften"

Interview mit Peter Trawny zu den aktuellen Ereignissen in Lateinamerika

Die politischen Krisen in mehreren lateinamerikanischen Staaten dauern weiter an. Konzentrierte sich vor einigen Monaten noch die Berichterstattung auf die Vorgänge in Venezuela, überschlagen sich…

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Georgios Chatzoudis | 27.09.2019 | 723 Aufrufe | Vorträge

Ute Planert | 1919 - Ambivalente Emanzipation. Frauenstudium in der Weimarer Republik

100 Jahre neue Universität zu Köln: Eine Vortragsreihe zu ihrer Geschichte

Noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war Frauen im Deutschen Reich ein Hochschulstudium verwehrt. Frauen hatten nicht zu studieren, sondern sollten auf ein späteres Leben als Ehegattinnen, Mütter…

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Judith Wonke | 03.09.2019 | 1007 Aufrufe | Interviews

"Nur mit Einschränkungen gleichberechtigt"

Interview mit Ute Planert und Studierenden der UzK zur Kölner Frauenbewegung

Welche Rolle spielten Kölnerinnen für Universität, Stadt und Weimarer Republik? In einem Forschungsprojekt unter Leitung der Historikerin Prof. Dr. Ute Planert gingen Studierende diesen Fragen…

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Prof. Dr. Ute Planert (Mitte) und Studierende des Forschungsprojektes bei der Buchpräsentation von "Alberts Töchter" an der Universität zu Köln.

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Jun.-Prof. Dr. Ulrike Krause | 27.04.2019 | 462 Aufrufe | 2 | Artikel

Frauen, Flucht und Handlungsmacht

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Zum Weltfrauentag am 08. März möchten wir den Blick auf die Lage geflüchteter Frauen in Aufnahmeländern legen. Zweifelsohne sind sie weltweit häufig mit diversen Gefahren konfrontiert, jedoch…

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