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Judith Wonke | 12.01.2018 | 903 Aufrufe | Artikel

Digimet 2017 | Digitale Quellen, digitale Werkzeuge und die Notwendigkeit der Erweiterung der historischen Quellenkritik

Quellen und Methoden der Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter - Neue Zugänge für eine etablierte Disziplin? | Panel 1

Das erste Panel der Digimet-Tagung, die im letzten Jahr stattfand, widmete sich Fragen nach digitalen Quellen, Werkzeugen und den Erweiterungen der historischen Quellenkritik. Dabei wurde über digitale Quellenkorpora und deren Entwicklung sowie über Techniken digitaler Editionen als Methodenarsenal der historischen Forschung gesprochen. Wo und wie wurden in digitalen Projekten signifikante Ergebnisse erzielt beziehungsweise neue historische Erkenntnisse gewonnen? In welchem Verhältnis stehen Aufwand und Ertrag und wie gehen Historikerinnen und Historiker mit dem methodischen Eklektizismus um, der sich zwangsläufig einstellt, wenn sie mit heterogenen – digitalen und analogen – Quellen arbeiten?

Prof. Dr. Simone Lässig und Dr. Katrin Moeller | Begrüßungen und Einführung in die Tagung 

Videoreihe "Digimet 2017"

Torsten Hiltmann | Wenn Quellen zu Daten werden. Zur notwendigen Digitalisierung der Historischen Hilfswissenschaften und deren Konsequenzen 

Michael Müller | Digitale Wissensrepräsentation in der Provenienzforschung. Zur OnlineDokumentation und -Präsentation von Forschungsdaten zu NS-verfolgungsbedingten Kulturgutverlusten 

Erik Koenen und Christian Schwarzenegger | Digitale Kommunikationsgeschichte – Kommunikationsgeschichte des Digitalen. Gegenstände, Herausforderungen und Potentiale historischer Kommunikationsforschung im digitalen Zeitalter

Digimet 2017

Wie muss sich die Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter verändern? Und welche Chancen, Probleme sowie Herausforderungen ergeben sich durch die fortschreitende Digitalisierung und Etablierung der Digital Humanities an Universitäten im In- und Ausland? Zum Ende des Projekts „Welt der Kinder. Weltwissen und Weltdeutung in Schul- und Kinderbüchern zwischen 1850 und 1918“ diskutierten die Projektpartner aus der Geschichts- und Literaturwissenschaft, der Informationswissenschaft und der Informatik gemeinsam mit dem Deutschen Historikerverband (VHD), dem DHI Washington DC, der CLARIN-D Fach-Arbeitsgruppe Geschichte und weiteren historisch arbeitenden oder mit Historikerinnen und Historikern kooperierenden Fachgemeinschaften den aktuellen Stand der digitalen Geschichtswissenschaften. Ziel der Veranstaltung war es, Chancen, Probleme und Herausforderungen für die Weiterentwicklung digitaler historischer Geisteswissenschaften zu erörtern und insbesondere die Fragen zu adressieren, wie und warum sich der „Werkzeugkasten“ der Geschichtswissenschaft im Zeitalter der Digitalität verändert hat beziehungsweise verändern sollte.

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