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Judith Wonke | 23.02.2018 | 509 Aufrufe | Artikel

Digimet 2017 | Digitale Infrastrukturen, Finanzierung und rechtliche Bedingungen

Quellen und Methoden der Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter - Neue Zugänge für eine etablierte Disziplin? | Panel 4

Das vierte Panel widmet sich sogenannten "Geburtsfehlern", das heißt, dass während eines Projektes aus finanziellen Gründen auf bereits digitalisiertes und nicht eigens für das Projekt angefertigtes Quellenmaterial zurückgegriffen werden muss. Außerdem stehen Projekte vor der Herausforderung der langfristigen Sicherung und Pflege digitalisierter Quellen und den daraus hervorgegangenen Forschungsergebnissen. Wer kann Nachhaltigkeit in Speicherung und Systempflege garantieren und wie kann diese finanziert werden? Welche Folgen hat es mittel- und langfristig gesehen für die historische Forschung und die Bereitschaft der Forschenden, digital zu arbeiten und zu publizieren, wenn Digitalisate sowie Forschungsergebnisse bereits wenige Jahre nach Projektende nicht mehr zugänglich sind? Welche Gemeinsamkeiten, aber auch welche Herausforderungen bestehen in dieser Hinsicht im internationalen Vergleich?

Dr. Kathrin Moeller | Datenautorenschaft als Voraussetzung nachhaltigen Forschungsmanagements

Videoreihe "Digimet 2017"

Marina Lemaire | „Geburtsfehlern“ durch Forschungsdatenmanagement vorbeugen!? Anleitung für die Entwicklung eines digitalen Forschungskonzeptes in den Geschichtswissenschaften 

Dr. Katharina Hering | Digitale Archive und die Darstellung des Sammlungszusammenhangs 

Digimet 2017

Wie muss sich die Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter verändern? Und welche Chancen, Probleme sowie Herausforderungen ergeben sich durch die fortschreitende Digitalisierung und Etablierung der Digital Humanities an Universitäten im In- und Ausland? Zum Ende des Projekts „Welt der Kinder. Weltwissen und Weltdeutung in Schul- und Kinderbüchern zwischen 1850 und 1918“ diskutierten die Projektpartner aus der Geschichts- und Literaturwissenschaft, der Informationswissenschaft und der Informatik gemeinsam mit dem Deutschen Historikerverband (VHD), dem DHI Washington DC, der CLARIN-D Fach-Arbeitsgruppe Geschichte und weiteren historisch arbeitenden oder mit Historikerinnen und Historikern kooperierenden Fachgemeinschaften den aktuellen Stand der digitalen Geschichtswissenschaften. Ziel der Veranstaltung war es, Chancen, Probleme und Herausforderungen für die Weiterentwicklung digitaler historischer Geisteswissenschaften zu erörtern und insbesondere die Fragen zu adressieren, wie und warum sich der „Werkzeugkasten“ der Geschichtswissenschaft im Zeitalter der Digitalität verändert hat beziehungsweise verändern sollte.

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