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Georgios Chatzoudis | 10.05.2020 | 1925 Aufrufe | 14 | Ankündigungen

Erklärung der L.I.S.A.Redaktion

In eigener Sache

Ingmar O. | 29.06.2020 | 16:29 Uhr
Gute Arbeit soll ja auch durch Aufmerksamkeit belohnt werden, Herr Chatzoudis.

Nun finde ich das Thema durch die TAZ-Kolumne der Frau/Herr Hengameh Yaghoobifarah noch viel interessanter.

Spannend ist doch wie hier eindeutig die Grenze des Sagbaren überschritten wurde, aber jetzt die Argumentation von links ganz anders lautet. Alles alles, was für Petry, Gauland und Co. NICHT galt, ist ist jetzt gültig.


Menschenverachtung? Ach was, das lest ihr nur nicht richtig. War doch alles anders gemeint. Ja, ok, steht da so, aber trotzdem.

Ob Hengameh Yaghoobifarah am Ende doch noch enthüllt, dass ihr die Maus verrutscht ist?

Es bleibt spannend und ich denke ein gutes Thema für Sie.
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In eigener Sache

O. Ingmar | 17.06.2020 | 08:09 Uhr
Guten Morgen Herr Chatzoudis,

kommst hier eigentlich noch was?

Mit neugierigen Grüßen
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In eigener Sache

O. Ingmar | 31.05.2020 | 12:57 Uhr
Mal zu der (im von Hrn. Chatzopudis wegzensierten Bericht) kritisierten "Grenze des Sagbaren."

Mai 2020 - die linke Verfassungsrichterin Borchart sagt: "Es gab Mauertote auf beiden Seiten, es sind auch Grenzsoldaten erschossen worden."


Aus meiner Sicht ist die Grenze des Sagbaren damit mehr als überschritten (ich hoffe die Ungeheuerlichkeit dieser Aussage wir noch erkannt). Rücktritt? Empörung? auf linksliberaler Seite? Fehlanzeige. Nichts. Nada. Im Gegenteil.


2017 - Frauke Petry zitiert die Bestimmung zum Schußwaffengebrauch der Bundespolizei. Sonst nichts - bis heute wird diese Aussage als Musterbeispiel der "Grenze des Sagbaren" herangeführt


Klar wird: Die Grenze des Sagbaren ist ein Herrschaftsmittel. Undemokratisch bis ins Mark. Willkürlich und der Meinung des linken oder rechten Mobs unterworfen.
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In eigener Sache

M. Ulrich | 29.05.2020 | 12:43 Uhr
Vielleicht sollte das Thema jetzt mit einer Notiz beendet werden:

Vorschlag: Aus Gründen der politischen Correctness hat sich der Moderator entschieden, dem moralischen Druck der Leserschaft nachzugeben und den Text offline zu nehmen.

Aus unserer Sicht dürfen Meinungen, die uns nicht passen, keinen Raum bekommen. Wir bitten bei zukünftigen Beiträgen vorab eine mit dem linkliberalen Mainstream konforme Selbstzensur vorzunehmen, damit sie uns nicht in eine Situation bringen, die wir alle nicht wünschen können.

Ist natürlich ironisch gemeint - nur falls das nicht durchklingen sollte.
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In eigener Sache

O. Ingmar | 24.05.2020 | 18:25 Uhr
Dröhnendes Schweigen. War wohl auch nicht anders zu erwarten. Wenigstens eine Antwort hätten die Herren Ulrich und Schlott verdient. Schade.
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René Schlott | 22.05.2020 | 09:49 Uhr
Ich habe Georgios Chatzoudis bereits persönlich per Mail um Entschuldigung für meinen harschen und übereilten Kommentar vom 15.5. gebeten und bedanke mich dafür, dass er diese angenommen hat. Zugleich möchte ich meiner Hoffung Ausdruck geben, dass für das Interview und die beiden angegriffenen, von der Löschung betroffenen WissenschaftlerInnen eine rasche Lösung im Sinne von Art. 5 GG Abs. 1 und Abs. 3 gefunden wird. Vielen Dank!
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In eigener Sache

M. Ulrich | 17.05.2020 | 08:14 Uhr
Guten Morgen Herr Chatzoudis,

kommt da jetzt noch was oder wird das jetzt alles so gelassen (wie es leider befürchten steht)? Sie hatten doch gesagt, dass sie das Ganze nochmals "anders" aufgreifen wollen, oder? Sollte dann aber zeitnah sein. Oder obsiegt die Zensur und das Ganze wird totgeschwiegen?

Freue mich schon auf ihr "alternatives" Wiederaufgreifen des Themas.

MfG, M. Ulrich
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In eigener Sache

René Schlott | 15.05.2020 | 12:00 Uhr
Sie haben wirklich Glück, dass das bei einem so kleinen und unbedeutenden Portal niemandem auffällt und aufregt. Eine Zeitung könnte direkt schließen. Nach der Lektüre der Stiftungsgrundsätze werde ich in jedem Fall noch eine Anfrage zu dem Sachverhalt an Kuratorium und Beirat richten. Der verantwortliche Redakteur sollte überlegen, ob er nicht von sich aus die richtigen Konsequenzen ziehen sollte.
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In eigener Sache

M. Ulrich | 11.05.2020 | 19:14 Uhr
In der Tat, Frau Franz. Ein kluger Mann der LISA schrieb einmal zu einem anderen Beitrag Untenstehendes und bewies damit Haltung und Rückgrat - auch wenn der Wind einmal heftiger wehte :-) Schade, dass er dieses Mal dem Druck "ein Mißverständnis" auszuräumen, nachgegeben hat:


"Dass der Vortrag Dr. Roths in einigen Kommentaren sehr scharf kritisiert wird, hat mich überrascht, halte ich aber im Sinne einer demokratisch verfassten Öffentlichkeit für legitim. Ich denke, dass es Ausweis eines funktionierenden und pluralen öffentlichen Diskurses ist, andere Meinungen bzw. Meinungen, die der eigenen sogar diametral entgegenstehen, gewähren zu lassen und diese auszuhalten, sofern die Meinung nicht die Standards einer demokratisch verfassten Zivilgesellschaft bewusst und gezielt unterläuft."
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In eigener Sache

Nina Franz | 10.05.2020 | 19:49 Uhr
re: M. Ulrich

Ja, es wäre sicher besser gewesen, den Beitrag und die konstruktive Kritik an ihm sichtbar zu lassen und Frau Diefenbach und Herrn Ulrich die Gelegenheit zu geben, auf die Einwände zu ihrer Position zu reagieren, sowie den Beitrag um den historischen Kontext der "political correctness"-Debatte und ihrer Ideologisierung hinzuweisen. Das wäre enorm wichtig, gerade bei diesem Thema, und ich hoffe, dass das Herausgeberteam von L.I.S.A. sich hierfür die Zeit nehmen wird.
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In eigener Sache

M. Ulrich | 10.05.2020 | 19:31 Uhr
Ein Beitrag, der sich gegen die Political Correctness wendet, wird gelöscht, weil er nicht politisch korrekt ist.

Quod erat demonstrandum, kann man da nur sagen.

Oder anders ausgedrückt: Genau mein Humor.
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In eigener Sache

Tobias Weidner | 10.05.2020 | 16:44 Uhr
Lieber Herr Chatzoudis,
das ist gut wichtig und richtig.
Die "pc"-Thematik - und die Thesen der Autoren - sollten aber auch im Portal wirklich weiter diskutiert werden (obschon ich mir nicht sicher bin, ob ein solches Postulat in den Augen von Diefenbach und Ullrich nicht schon wieder zu "pc" ist!).
Es gibt ja eine ganze Reihe guter und differenzierter Forschung verschiedener Disziplinen zum Thema. Historiker haben z.B. gezeigt, das "political correctness" ein dezidierter Kampfbegriff politischer Sprache ist, der einen sehr genau zu bestimmenden historischen Ort hat: Besonders in den USA wird er von Neokonservativen seit Beginn der 1990er-Jahre dazu genutzt, liberale Anti-Diskriminierungspolitik zu diskreditieren (Literaturtipp: Der Text von Mittmann in: Hölscher (Hg.): Political Correctness (2008)). Und dass er im aktuellen Sprachgebrauch in der deutschen politischen Debatte ein Begriff ist, der (nicht nur aber) auch von der AfD genüsslich gegen eine angebliche "linksgrünversiffte" Deutungshoheit in Stellung gebracht wird, ist wohl kaum von der Hand zu weisen.
Als der Text gelöscht wurde, wollte ich auf Ihre Rückmeldung im Kommentar gerade fragen, ob ein schriftliches Interview die richtige Form war, um die Thesen dieser Autoren zu diskutieren. Kritisch diskutiert wurde in der gewählten Form nämlich faktisch nicht. Journalistisches Gebot wäre bei einigen der vertretenen Positionen nicht nur die Präsentation von Positionen, sondern auch die kritische Nachfrage. Das Verhältnis der Behauptungen von Diefenbach und Ullrich zu (neu-)rechter Rhetorik war eine wirklich auffällige Leerstelle im Text. Eine Art "elephant in the room".

Viele Grüße
Tobias Weidner
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Ingolf Seidel | 28.03.2020 | 821 Aufrufe | 2 | Ankündigungen

"Unangepasst. Repressionserfahrungen von Frauen in der DDR"

Ronald Wolf | 04.05.2020 | 17:32 Uhr
Das die DDR ein Unrechtsstaat war ist eine Auslegungs - oder Definitionsfrage. Wie viele Menschen werden eigentlich bezahlt um diese Lieblingsthese der westdeutschen Geschichtsschreibung zu untermauern. Die Vertreter dieser Lehre sind eifriger als die Zeugen Jehovas und bedeutend engstirniger.
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Diplom Designer Michael Körner | 07.03.2020 | 584 Aufrufe | 1 | Ankündigungen

Gerhard Reinhold: OTTO-Glocken

Die Familien- und Firmengeschichte der Glockengießerdynastie Otto.

Buchhandlung Melchers, Bremen | 27.04.2020 | 16:25 Uhr
Guten Tag,

ich würde gerne für eine Kundin das OTTO-Glockenbuch bestellen. Geht das auf diesem Wege?
Danke für Ihre freundliche Rückmeldung

Buchhandlung Melchers
Irene Nehen
Schwachhauser Heerstr. 207
28211 Bremen
melchers@nord-com.net
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Ingolf Seidel | 28.03.2020 | 821 Aufrufe | 2 | Ankündigungen

"Unangepasst. Repressionserfahrungen von Frauen in der DDR"

DIRK BRILKA | 06.04.2020 | 10:51 Uhr
Die Ehemalige DDR war insgesamt ein Unrechtstaat und eine Diktatur. Anstifter und Mitwisser und gehilfen Machen sich auch strafbar.. Wer weg schaut und es zulässt macht sich dessen mitschuldig.... . Aufklärung von 1989 bis 2020... Stasi methoden Zersetzung mehtoden GEHIRN wäsche... Alle sekten ähnliche Skulpturen sind nicht für die allgemeinheit und gesellschaft und Regierung gut spaltet nur.
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Prof. Dr. phil. Brigitte Sölch | 02.02.2020 | 618 Aufrufe | 1 | Ankündigungen

Architektur Stadt Öffentlichkeit

WERKSTATTGESPRÄCHE II: Architekturgeschichte und -theorie | Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 12. Februar – 24. Juni 2020

R.G.unst | 03.02.2020 | 20:23 Uhr
Was waren das noch für Zeiten als es wirkliche Architekturtheoretiker gab, die der Welt auch etwas mitzuteilen hatten. Allein die Kurztexte dieser Reihe zeigen das verzweifelte Ringen, das Unverstandene in kunstvolle Wortblasen zu füllen, die die Zuhörer(innen) zum Narren halten. Auch hier zeigt sich wieder einmal, dass die zwanghafte Frauenquote mit der heute Lehrstühle besetzt werden, in eine akademisierende Sackgasse führt.
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M.A. Francesco Reinerio | 19.11.2014 | 9879 Aufrufe | 2 | Ankündigungen

Ich sah den Teufel. Ein Söldner in den Jugoslawienkriegen 1992-1995

Filmvorführung und Gespräch am 20.11.2014 um 20:00 Uhr im Raum 301 des Instituts für Slawistik der Universität Jena

Antun Mrzlečki | 05.12.2019 | 23:22 Uhr
Mit diesem einen Fall dieses Italieners haben sie psychologisch, gewollt oder ungewollt, im Ganzen ein negatives Bild über die ausländischen Kriegsfreiwilligen im Kroatischen Unabhängigkeitskrieg und in Bosnien-Herzegowina gezeichnet. Unter diesen Kriegsfreiwilligen gab es aber auch Männer eines ganz anderen Kalibers, die professionell kämpften, wie z. B. Thomas Crowley, eine Legende in Kroatien.

Ich empfehle ihnen das Buch "Ein Leben in der Schusslinie - französischer Kriegsfreiwilliger im kroatischen Unabhängigkeitskrieg", von Marc Charuel und Gaston Besson, erschienen bei Amazon.de zu bestellen. Dieses Buch ist meiner Ansicht nach ein Antikriegsbuch.

Sicherlich, Krieg ist immer schlimm, keine Frage. Man sollte doch aber zwischen einem Eroberungskrieg und einem Verteidigungskrieg unterscheiden. Das beste Buch überhaupt über den Krieg in Kroatien ist "Die großserbische Aggression auf Kroatien in den 1990ern" von dem kroatischen Historiker und Leiter des "Kroatischen Gedenk-Dokumentations-Zentrum des kroatischen Heimatkrieges", Dr. sc. Ante Nazor, erschienen auch bei Amazon.de.

Fachmann für die Erforschung dieser Gruppe der ausländischen Kämpfer in Kroatien ist der kroatische Historiker Tomislav Šulj (Aussprache Tomislaw Schulj) aus Zagreb, der Einzige in Kroatien, welcher dieses Phänomen der ausländischen Kriegsfreiwilligen erforscht.

E-Mail: edo1lenart@gmail.com.
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Prof. Dr. Helmut Brall-Tuchel | 03.11.2014 | 12620 Aufrufe | 4 | Ankündigungen

Heimat in Literatur, Sprache und Kunst – Annäherungen an einen problematischen Begriff

Interdisziplinäres Symposium im ehemaligen Kreuzherrenkloster Hohenbusch (bei Erkelenz)

Brall-Tuchel | 12.11.2019 | 18:59 Uhr
Philosophische Fakultät Dezember 2014
VERANSTALTUNGSBERICHTE
Abschlussbericht zur interdisziplinären Tagung „Heimat in Literatur, Sprache und Kunst – Annäherungen an einen problematischen Begriff“
Heimatbilanzen sind schwer zu ziehen. Die mittelalter- liche Legende vom Heiligen Brendan gibt einen wichti- gen Hinweis: Wenn wir glauben, eine Heimat gefun- den zu haben, sind wir doch nur ‚Aufenthaltnehmer’ auf dem Rücken eines riesigen Fisches, der sich jeden Augenblick bewegen, wieder abtauchen und uns auf dem Meer der Welt zurücklassen kann. Und ebenso
unbestreitbar wie richtig ist das Diktum Jean Amérys: „Es ist nicht gut, keine Heimat zu haben.“
Die von Prof. Helmut Brall-Tuchel (Germanistik III) initiierte Tagung „Heimat in Literatur, Sprache und Kunst“ vom 07. bis 08. November 2014 im ehema- ligen Kreuzherrenkloster hatte sich die Erforschung von Vorstellungen und Bildern von Heimat zum Ziel gesetzt. Neben nationalen und internationalen Wissenschaftlern waren aus der Philosophischen Fakultät Prof. Sibylle Schönborn und Madlen Kazmierczak M.A. (Germanistik II), Dr. Sascha Bechmann und Christian auf der Lake M.A. (Germanistik I) sowie Anke Pe- ters M.A. (Germanistik III) als Referenten geladen.
von links nach rechts: Dr. Sascha Bechmann, Dr. Jürgen Rauter, Prof. Helmut Brall-Tuchel, Prof. Michael Dallapiazza, Prof. Sibylle Schönborn, Christian auf der Lake M.A., Anke Peters M.A., Prof. Walter Delabar, Georg Mölich. Es fehlen: Prof. Woj- tek Kunicki, Madlen Kaszmierczak M.A., Irfan Derin B.A.
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Philosophische Fakultät Dezember 2014
Die Frageansätze wurden bewusst weit gefasst, um die Problematik aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen und Wissenskulturen heraus zu be- leuchten. Mit starkem germanistischem Schwerpunkt, welcher der Bedeu- tung von Heimat in der deutschen Literaturgeschichte und im Provinzialitäts- denken der deutschen Dichtung Rechnung trägt, wurde das Hauptaugen- merk auf Heimatdiskurse in der älteren und der neueren deutschen sowie der polnischen und jüdischen Literatur gelegt. Überlegungen zum Umgang
mit materiellen Zeugnissen der Überlieferung, zur Semantisierung von patriotischer Musik und zur literarisch-filmischen Aufarbeitung von Heimatver- lust, Migration und Integration flankierten aus der Sicht von Medien-, Kultur- und Musikwissenschaft die germanistischen Ansätze. Während die Bei- träge des ersten Tages den unterschiedlichen Ausprägungen des Heimatbegriffes, seinen wis- senschaftlichen Evaluationen, seinen literaturge- schichtlichen Dimensionierungen, seinen Wand- lungen und gesellschaftlichen Funktionen nach- gingen, wurde das Konzept Heimat in den Vorträ- gen des zweiten Tages, die sich in der Mehrzahl der Moderne widmeten, von verschiedenen Sei-
ten aus kritisch in Frage gestellt. Der schillernde Wortgebrauch resultiert nach linguistischer Auffassung daraus, dass die jeweilige Bedeutung an die aktuell nachgefragten Bedürfnisse angepasst werde, in ideologiegeschichtli- cher Analyse postuliere der Heimatbegriff universale Werte für partikulare Zwecke, seine historischen Kontaminationen dienten stets der Rettung einer überschaubaren Nahwelt, während zunehmend Gegenkonzepte und Pole- miken den Heimatbegriff für obsolet erklärten. Reflexionen zum utopischen Gehalt des Heimatbegriffes in Philosophie und Literaturtheorie des 20. Jahr- hunderts, so das Resümee, zeigten die Fragwürdigkeit eines romantisieren- den Konzeptes ebenso wie die Notwendigkeit, einen in der modernen Le- benswelt tragfähigen Heimatbegriff erst wieder zu entwickeln.
Die Tagung wurde ermöglicht durch Mittel der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität e.V., des Instituts für Interkul- turelle Kommunikation e.V., des Heimatvereins der Erkelenzer Lande e.V., der Kreissparkasse Heinsberg und der Stadt Erkelenz.
Text und Fotos: Institut
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Ingolf Seidel | 26.09.2019 | 372 Aufrufe | 5 | Ankündigungen

LaG-Magazin im September erschienen: 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen

Robert W. | 04.10.2019 | 10:01 Uhr
Hallo, das ist sicher ein Problem in Deutschland. Es kann nicht sein, dass Verträge immer nur dann gültig sind, wenn sie den moralischen Standards eines linksliberalen Mainstream entsprechen. Mit Schlesien etc. haben sie den Finger in die Wunde gelegt. Ist die Abtretung dann auch nicht gültig?

Aber auch bei anderen Themen:

Abtreibung: ja, auf jeden Fall, wie eine Frau das will, aber bei Trisomie 21 steht dann plötzlich die Vielfalt der Gesellschaft auf dem Spiel

Flüchtlinge: wenn es passt, muss jedes Gesetz bis zum letzten Buchstaben exerziert werden, wenn es aber nicht genehm ist, dann ist "ziviler Widerstand" angesagt.

Vielleicht hat der Rechtsrutsch ja auch genau mit dieser bigotten Heuchelei des Mainstream zu tun. Ich jedenfalls empfinde das alles als pure Heuchelei und hochundemokratisch.
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Ingolf Seidel | 26.09.2019 | 372 Aufrufe | 5 | Ankündigungen

LaG-Magazin im September erschienen: 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen

O. Ingmar | 03.10.2019 | 08:22 Uhr
"An sich legitime und zu diskutierende Forderungen an Deutschland nach Entschädigungszahlungen."


Ja, sicher, schon mal was von Verträgen gehört? Polen hat auf diese 1953 verzichtet. Bestätigt wurde der Verzicht in den 70gern und dann noch einmal von der - nun frei gewählten - polnischen Regierung im Jahr 1990.

Es ist unfassbar, Herr Seidel, was sie da von sich geben. Oder kann dann auch folgendes gesagt werden. Wäre ja nur folgerichtig:

"An sich legitime und zu diskutierende Forderungen an Polen nach Rückgabe Schlesiens, Pommern und Ostpreußens. Selbstredend konkludent auch die legitime Forderung Polens nach der Rückgabe der von Stalin geraubten ostpolnischen Gebiete von 1938."

Oder wollen sie nur Öl ins Feuer einer europäischen Spaltung gießen? vertragstreue ist ein wichtiges Gut!