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Can Tunc | 11.06.2017 | 242 Aufrufe | 1 | Veranstaltungen

Einfache Antworten auf schwierige Fragen? - Populismus gestern und heute

20.06.2017 | Berlin | Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

westenhuber | 18.07.2017 | 11:26 Uhr
anders ausgedrückt:schwierige fragen auf einfache antworten.das wesen des rechtspopulismus zerlegen und den leuten die möglichkeit zu geben selbst zu urteilen ob sie von denen wirklich profitieren oder ausgebeutet werden.z.b.die afd will den mindestlohn abschaffen das sagen sie nicht öffentlich aber intern.die menschen die denen vertrauen wissen nicht worauf sie sich einlassen.deshalb ist aufklärung ohne wenn und aber notwendig um den menschen die augen zu öffnen.
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Thomas Podranski | 11.07.2017 | 321 Aufrufe | 1 | Interviews

"Es geht um die Entfaltung des Einzelnen"

Interview mit Philipp Lepenies über Armut in Geschichte und Gegenwart

Hildegard Jansen | 13.07.2017 | 14:26 Uhr
Die Hamburger Unruhen als Impulse verstehen
Neue Forschungsansätze zum Thema Armut und Politikverdrossenheit erarbeiten?

Das Entsetzen über die Bilder von den verwüsteten Straßen in Hamburg nach dem G20-Gipfel, die Forderungen nach der Schließung der Roten Flora, die Schuldzuweisung bei der Hamburger Polizei sind die Reaktionen, welche noch die Medien bestimmen. Was kommt dann?

Das Ausmaß dieser Krawalle und ungehemmten Zerstörungswut sind zweifellos eine völlig sinnlose Art, gegen eine Weltpolitik aufzustehen, die alles andere als gerecht ist und viele Länder überhaupt nicht berücksichtigt. Es gibt intelligentere Arten, Widerstand gegen eine zunehmende Ausgrenzung in Deutschland selbst und in anderen Ländern zu leisten. Die Gesellschaft muß wieder mehr zusammenhalten, mehr miteinander sprechen und sich nicht immer gegenseitig anzugreifen. Dialoge müssen in allen gesellschaftlichen Gruppen stattfinden. Leider sind wir davon weit entfernt. Dialoge werden in Bildungseinrichtungen geführt. Auf der Straße und in den Arbeitsagenturen nicht.

Warum? Weil Bildung kostet und nicht gefördert wird.

Auf Deutschland bezogen, werden immer wieder neue Armutsstatistiken erhoben. Doch das reicht nicht. Armut erzeugt Aggressionen, und es ist nichts Neues, daß Linksextreme und Rechtsextreme das ausnutzen.

Wer aufgrund der sozial prekären Lage sich selbst schon aufgegeben hat, geht oft nicht mehr wählen. Die soziale Frage und deren Folgen tritt in der Politik immer mehr in den Hintergrund. Mit Ausnahme der Linkspartei.

Deshalb möchte ich mit meinem Beitrag einen Appell an die Sozial- und Politikwissenschaftler richten, sich nicht nur mit der Ausgrenzung auf kultureller Ebene und den gesundheitlichen Folgen auseinanderzusetzen, sondern auch nach den tieferen Ursachen und Wechselwirkungen dieser Ausschreitungen zu forschen. Denn bei Gewaltexzessen dieser Art wird es langfristig nicht bleiben.

Ich unterhielt mich vor einigen Jahren mal privat mit einem Polizisten. Dieser meinte mal: "Das wird nicht mehr ewig so gut gehen. Irgendwann knallt es auch in diesem Land mal so richtig!"

Was wäre als eine mögliche Konsequenz denkbar? Eine Beschränkung des Demonstrationsrechts? Das ist nämlich zu befürchten. Damit würde vielen Kritikern ein Grundrecht genommen. Alles im Interesse der inneren Sicherheit. Denn die Folgekosten solcher Ausschreitungen kommen im Falle von Hamburg noch dazu.

Der Zugang zu einer freien Bildung ist zweifellos ein wertvolles und wichtiges Gut, um den Frieden in unserer Gesellschaft zu gewährleisten. Doch die ist schrittweise immer weiter abgebaut worden. Bessere Bildungsmöglichkeiten für alle Menschen, ungeachtet ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihres finanziellen Status, ihrer Religion und auch ihres Alters stehen nicht zuletzt auch in einem direkten Zusammenhang mit ihrer Gesundheit und dem Ausgleich zwischen unterschiedlichen Gruppen.

Wer keine Chancen mehr für sich sieht, da er/sie zu alt ist und mittellos, erkrankt an Einsamkeit, einer Sucht und Depressionen oder gleitet in die Radikalität ab.

Denn Armut macht auch einsam. Wer vom öffentlichen Leben ausgegrenzt wird, ist in vielen Fällen anfälliger für die Versprechungen von Organisationen, die den Frieden nicht wollen.

Kulturelle Veranstaltungen, Sport, Ausflüge, das alles können sich Menschen, welche staatliche Hilfe beziehen müssen, nicht leisten. Ein Studium erst recht nicht. Wer zu alt ist, hat keinen Anspruch auf Bafög. Einen höheren Schulabschluß und eine richtige dreijährige Berufsausbildung sah die Arbeitsmarktpolitik der Agenda 2010 auch nicht vor. Dabei hatte die Regierung wiederholt das Fehlen von Facharbeitern und Akademikern beklagt!

Das rächt sich jetzt.

Es genügt nicht, diese Missstände festzustellen und zu kritisieren. Diese Entwicklungen ziehen weitaus größere Kreise, und die Krawalle in Hamburg gehören dazu.

Hildegard Jansen aus Lübeck
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Georgios Chatzoudis | 07.05.2016 | 3684 Aufrufe | 2 | Filmproduktionen der Gerda Henkel Stiftung

Der Bibliothekar des Kaisers

Dr. Christoph Schmitz | 11.07.2017 | 10:34 Uhr
Sehr aussagekräftig. Wunderbar, dass so ein spannendes Thema bearbeitet wird!

Ob Lambeck auch schriftlich mit dem „Sinologen“ Andreas Müller (1630-94, auch ein Norddeutscher und Bibliothekar) in Kontakt war? Hoffentlich lässt sich diese Frage später einmal durch die Lambeckforschung beantworten. Später, nach Lambecks Tod, 1682, wurde Müller sogar angeblich durch Kaiser Leopold nach Wien zitiert um chinesische Schriften zu lesen, aber diese Reise ist nicht wirklich belegt. Es wäre allerdings eine Katastrophe geworden, denn Müller konnte letztlich kein Chinesisch und hat mit dem verspielten Vertrauen seiner falschen Versprechungen eines „Chinesischen Schlüssels“ (denen Lambeck wohl auch glaubte) vielleicht die noch heute weite internationale Abgeschlagenheit der deutsche Ostasien- und Zeichenkunde zu den chinesischen Zeichen mitverursacht.

Lambecks Tätigkeit fällt auch mitten in die Zeit der europäischen und deutschen sinologischen Anfänge. Sinologierelevantes darunter würde uns sicherlich einige Rückschlüsse erlauben! Auch in diesem Sinne wünsche ich der Lambeckforschung viel Beachtung.
(C.S. "The Keys To The Chinese Characters")
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Caroline Bergter | 06.07.2017 | 375 Aufrufe | 1 | Artikel

Audio: Der Souveränitätseffekt

Joseph Vogl zu Gast im Thomasius-Club am 11. Januar 2017

Hildegard Jansen | 06.07.2017 | 11:27 Uhr
Gibt es Unterlagen zu diesem Thema? Kann man sich den Vortrag herunterladen?
Leider kann ich es mir oft nicht leisten, persönlich zu den Vorträgen zu kommen, so gern ich es täte.
Da aber dieses Thema uns alle und jeden Einzelnen letztlich auch in seinem Alltag bestimmt - auch mich selbst - , würde ich mich über jede zusätzliche Information sehr freuen.
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Prof. Dr. Helmut Brall-Tuchel | 23.06.2016 | 849 Aufrufe | 5 | Ankündigungen

"Hochzeiten in transkultureller Perspektive". Der neue Band der IIK-Abendakademie

Band 4 | Festschrift zum 25-jährigen Bestehen des Instituts für Internationale Kommunikation

Miriam Boutty | 05.07.2017 | 14:25 Uhr
Eine neue Rezension ist erschienen:

Proglas Jahrgang 26, Heft 1, (2017), S. 165-166.
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Georgios Chatzoudis | 08.11.2016 | 2653 Aufrufe | 3 | Interviews

"Blackfacing ist die 'komische' Seite des Lynchens"

Interview mit Norbert Finzsch und Tahir Della über das sogenannte Blackfacing

Norbert Finzsch | 27.06.2017 | 17:39 Uhr
Nein, liebe Frau Miller-Kipp, so einfach kann man es sich auch als Pädagogin nicht machen. "Mediale Aufführungen nebst Alltagsbeobachtungen" sind das beileibe nicht. Und ein "schicker neuer Begriff" ist es auch nicht. Gelegentlich soll die Zuhilfenahme eines Buches bei der Erkenntnis helfen, dass es sich hier um ein Phänomen handelt, das beinahe 200 Jahre alt ist. Mein Vorschlag bezüglich des "Othello-Problems": Keine Bemalung. Also keine "Schwarzmalelrei" [sic!]. Misstrauen kommt allenfalls durch Simplifizierung und Naivität in die Welt.
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Björn Schmidt | 29.12.2015 | 665 Aufrufe | 1 | Interviews

"Jüdische Geschichte stärker digital vernetzen"

Interview mit Thomas Fache und Dr. Anna Menny zur Digitialisierung jüdischer Geschichte

Dr. Ralf Gerhard Schenke | 27.06.2017 | 10:32 Uhr
Als Anhänger der

`gegen das Vergessen des Vermächtnisses herausragender historischer Persönlichkeiten´

gerichteten Initiativen und sonstigen Bemühungen, empfehle ich hiermit Ihrer Aufmerksamkeit frei und unverbindlich nachfolgende Neuerscheinung:


Margit Wist

Der König von Zion

eine THEODOR HERZL Romanbiographie


Jetzt als E-BOOK verfügbar bei www.amazon.de


Hochachtungsvoll

Dr. R. Schenke
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Georgios Chatzoudis | 19.11.2016 | 6095 Aufrufe | 2 | Filmproduktionen der Gerda Henkel Stiftung

Рукописи Великого Шёлкового пути

Uktambek Sultonov | 08.06.2017 | 11:05 Uhr
Sanjar aka Sizni va projekt a'zolarini ushbu ulkan ilmiy tadqiqot muvaffaqqiyatli yakunlangani bilan tabriklayman.
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Caroline Bergter | 07.05.2017 | 329 Aufrufe | 1 | Ankündigungen

Thomasius-Club: Martin Sabrow – Honecker als junger Mann

17. Mai 2017 um 20 Uhr, Bibliotheca Albertina in Leipzig

Dr. Jan-Holger Kirsch | 10.05.2017 | 14:45 Uhr
Siehe zum Thema des Vortrags auch:

Martin Sabrow, Der führende Repräsentant. Erich Honecker in generationsbiographischer Perspektive, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 10 (2013), S. 61-88, URL: http://www.zeithistorische-forschungen.de/1-2013/id=4665
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Georgios Chatzoudis | 30.12.2016 | 901 Aufrufe | 1 | Vorträge

Hartmut Dorgerloh | Das Berliner Schloss - Stellenwert und Bedeutungswandel in der brandenburgisch-preußischen Residenzlandschaft

Tagung "Ein öffentlicher Ort: Berliner Schloss - Palast der Republik - Humboldt Forum"

Peter Mages | 02.05.2017 | 03:12 Uhr
Diesem Herren macht so schnell keiner die Stellung streitig!!!
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Dr. Philip Jost Jansen | 18.05.2014 | 244 Aufrufe | 1 | Ankündigungen

Modular. Praktisch. Gut.

Das GESIS Methodenseminar führt ein in den manchmal schwierigen - aber immer spannenden Umgang mit quantitativen Forschungsdaten.

M.A. Loretta Langendörfer | 25.04.2017 | 16:57 Uhr
Sehr gutes Seminar, das Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt.
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Dr. Jörn Retterath | 09.04.2017 | 906 Aufrufe | 1 | Artikel

Historisches Kolleg stellt weitere Schriften online

Joachim Keppler | 12.04.2017 | 21:50 Uhr
Ein sehr gutes Angebot, leider sind die Scans von teils schlechter Qualität, einzelne Seiten sind, und das in mehreren Dokumenten, kaum zu lesen.
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Dr. Jörn Retterath | 31.03.2017 | 326 Aufrufe | 1 | Artikel

David Kuchenbuch erhält Übersetzungsförderpreis

Dr. Jan-Holger Kirsch | 12.04.2017 | 14:44 Uhr
Als Kurzdarstellung von David Kuchenbuchs Forschungen zum Peckham-Experiment siehe auch ders., Selbstverantwortung als Experiment. Das Londoner „Pioneer Health Centre“ (1926–1950), in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 10 (2013), S. 366-389, URL: http://www.zeithistorische-forschungen.de/3-2013/id=4569
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Georgios Chatzoudis | 23.02.2010 | 70471 Aufrufe | 3 | Filmproduktionen der Gerda Henkel Stiftung

Das Leuchten hinter der schwarzen Wand -
Das Geheimnis des Neferhotep (Ägypten)

Michel H | 31.03.2017 | 22:32 Uhr
Ein Großes danke für diese Aufteilung. Das ist fast zauberhaft, die Farben dieses Grabes wieder aufkommen zu lassen.

Michel H von Frankreich
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Diplom Fotografie Markus Georg Reintgen | 02.03.2017 | 783 Aufrufe | 3 | Artikel

Prora

Scherben von Prora

markus georg reintgen | 23.03.2017 | 21:36 Uhr
archithese schriftenreihe
starke bilder
Text: Anne-Dorothée Herbort – 23.3.2017
Fotos: Markus Georg Reintgen

http://www.archithese.ch/de/ansicht/starke-bilder?page_g17886=2?config=3
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Georgios Chatzoudis | 07.03.2017 | 902 Aufrufe | 2 | Interviews

Ein bekannter Unbekannter

Interview mit Dirk Sangmeister über Leben und Werk von Friedrich Christian Laukhard

Georgios Chatzoudis | 08.03.2017 | 10:33 Uhr
Herr Laukhard hat uns gerade auch auf unseren Fehler aufmerksam gemacht und uns gebeten, die von Ihnen zurecht angesprochene Korrektur vorzunehmen. Vielen Dank für den Hinweis!
Mit freundlichen Grüßen, Ihre L.I.S.A.Redaktion
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Georgios Chatzoudis | 07.03.2017 | 902 Aufrufe | 2 | Interviews

Ein bekannter Unbekannter

Interview mit Dirk Sangmeister über Leben und Werk von Friedrich Christian Laukhard

Herbert Schauer | 08.03.2017 | 10:13 Uhr
Daß Laukhard jetzt schon selbst auf die Fragen antwortet, ist ja hochinteressant. Aus dem Grabe per Telephon oder wie?
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Diplom Fotografie Markus Georg Reintgen | 02.03.2017 | 783 Aufrufe | 3 | Artikel

Prora

Scherben von Prora

Aktuelles zum Update der Petition:

Presseerklärung:

http://www.denk-mal-prora.de/Petition.pdf

Audiodatei MDR Kultur Radio:

http://www.denk-mal-prora.de/MDR_Kultur_Kompakt_-_Prora-Petition.mp3
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Diplom Fotografie Markus Georg Reintgen | 02.03.2017 | 783 Aufrufe | 3 | Artikel

Prora

Scherben von Prora

Diplom Fotograf Markus Georg Reintgen | 05.03.2017 | 17:13 Uhr
Bitte unterzeichnen und teilen, vielen Dank

https://www.change.org/p/prora-stopp-des-ausverkaufs-der-geschichte-prora-braucht-kultur/u/19578965
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Georgios Chatzoudis | 04.02.2017 | 4086 Aufrufe | 1 | Filmproduktionen der Gerda Henkel Stiftung

Dantes Höllengesichter

Torsion, Defiguration und Entstellung in Dantes "Inferno" und in ausgewählten Bildgattungen (14.-21. Jahrhundert)

Magister Michael Schröder | 04.03.2017 | 10:17 Uhr
Toll! Hegel benutzt den Begriff des Schattens ebenfalls in seiner Philosophie, als "aufgehobener Dieser". Und Dante zitiert er zu Beginn seiner Geistphilosophie, - lass alle Hoffnung fahren! - Habe ich meinen Kindern sofort gezeigt und freue mich auf die Fortsetzung!