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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1189 Aufrufe | 13 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Werner R. | 13.11.2018 | 12:30 Uhr
Sprechen sie mal mit jungen Leuten. Die sind sehr analytisch und zahlenbezogen. Der momentane Diskurs verkennt, dass eine neue Generation herangewachsen ist, die Handyverträge vergleicht und genau rechnet.

Hier in der Diskussion sehe ich dasselbe Muster - es ist eine neue Generation, die sich die Zahlen anguckt und dann ein Urteil fern jeglichen Wunschdenkens, egal aus welcher Richtung, bildet.

IMHO - ich finde es gut. Die Zeit steht nicht still und neue Generationen haben neue Weisen mit den Dingen umzugehen. Es nützt nichts Solidarität, Werte etc. zu beschwören, wenn die Zahlen ein ganz anderes Bild abgeben. Um nochmals im hier angesprochenen Beispiel zu bleiben.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1189 Aufrufe | 13 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 10.11.2018 | 07:06 Uhr
Ach, jetzt muss ich doch noch einen Lesetip einbringen:

https://www.zeit.de/2018/33/michael-hartmann-eliten-soziologie-soziale-gerechtigkeit

Herr Hartmann beschreibt glaube ich viel besser als ich, worauf ich hinaus will. Nur bin ich der Meinung, dass dieses Denken, was er beschreibt auch und besonders bei den "Linksliberalen" vorhanden ist, bei Rechten sowieso. Gerade hier in dem Forum sehe ich dies bei der Diskussion um Reparationen - für mich ein klassischer Fall. Am Ende muss irgendjemand für alles bezahlen: aber da sind sich rechtslastige und linkslastige einig - zahlen muss die "kleine Frau/Mann". Natürlich würden sie es so nie sagen...

Noch eine Anekdote und dann bin ich still: In Griechenland war vor 5 Jahren ein großer Aufreger, dass Reeder steuerbefreit sind. Das stand so im Gesetz! Wir schreiben das Jahr 2018 - rate sie mal, was in dem griechischen Gesetz steht...
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1189 Aufrufe | 13 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 09.11.2018 | 10:11 Uhr
Es gibt ein wahnsinniges Kommunikationsproblem - ich gehöre einer Generation an, die hinterfragt. Und ich mag es gar nicht, wenn auf diese Fragen die Antwort kommt "dumpfe Volksempfindung". Aber da ich eine Freundin volkstümlicher Beispiele bin:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article183535810/SPD-will-Benzin-und-Heizoel-deutlich-verteuern.html

AHA, Herr Scholz sagt: "Ein solches System dürfe insgesamt aber nicht zu einer Nettomehrbelastung für die Bürger führen."

Was heißt das jetzt (in einfachen Worten)? Ich habe eine Befürchtung - es heißt wir erhöhen die Steuern und dann gucken wir mal. Der Soli, vom dem seit 10 Jahren gesagt wurde, er wird 2019 entfallen, läßt grüßen. Komischerweise kann er wahrscheinlich die Benzin-Steuern dann schon zum 1.1.19 erhöhen, aber die Entlastung wird dann wohl für 2022 angekündigt. Usw,usw,usw...


Wo wir bei Scholz sind: er hat schon in den Raum gestellt, dass Deutschland 15 Mrd mehr aufgrund des Austritts von GB zur Verfügung stellt. Aha, wie sähe es damit aus, erst mal die Kosten zu reduzieren. Wir sind ein (großes) Land weniger...

Kurzum: ich gehe jeden Tag hart arbeiten. Mein Gehaltszettel sieht nicht super aus. Ich bin der Meinung ich habe ein recht nachzufragen, auch wenn dies andere als "unsolidarisch" sehen. Und was Herrn Schjolz betrifft - es muss schön sein in der Limousine herumszufahren und sich einen feuchten Kehricht darum zu kümmern, ob der Sprit 3, 4 oder 5 € kostet. Seine Putzfrau kann ja Fahrrad fahren, ist eh gesünder.

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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1189 Aufrufe | 13 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Marie Winters | 09.11.2018 | 09:05 Uhr
Schön, dass man im Netz noch eine vernünftige Diskussionsebene finden kann, nachdem sich der erste Rauch verzogen hat. Sie sprechen da einen wichtigen Punkt an. Wie vertragen sich Komplexität und Demokratie? Auf die Frage läuft es doch hinaus, oder? Nur ein Beispiel: Liest man ein wirtschaftshistorisches Fachbuch zur Finanzkrise der letzten Jahre und vergleicht das dann mit dem, was wir aus der Presse darüber wissen, tun sich Abgründe auf. Das bezieht sich nicht nur auf die Details, sondern - und das ist das Entscheidende - auf das komplette Verständnis. Das Verhältnis ist teilweise diametral. Es kommen je nach Medium zwei völlig verschiedene Geschichten heraus. Ich musste nach der Lektüre einige meiner vorherigen Sichtweisen revidieren, weil mir die Komplexität vielleicht bewusst war, ich dieser aber nicht einsortieren konnte. Wenn man davon ausgeht, dass die meisten Bürger ihre politischen Positionen davon abhängig machen, was vereinfachende Medien vermitteln, was faktisch teilweise grundfalsch ist, dann hat die Demokratie ein Problem. Sie haben recht, die Menschen müssen die Dinge verstehen können, zumindest nachvollziehen können, aber was tun, wenn aufgrund zunehmender Komplexität in einer globalen Welt, selbst die Entscheidungsträger nicht mehr verstehen, sondern nur noch wenige Experten, und diese auch nur auf ihren Feldern? Was ich damit sagen will: Pauschale Zuschreibungen - der Italiener, der Deutsche etc. - haben keine Aussagekraft. Sie vergiften mehr.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1189 Aufrufe | 13 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 09.11.2018 | 06:30 Uhr
Vielen Dank für die Rücknahme. Schätze ich sehr.

In der Sache war mir schon klar, dass ich bei meinem Beispiel den Vorwurf der "schwäbischen Hausfrau" zurückbekommen würde. Aber genau das ist es, was den vielbeschworenen "Rechtsruck" bedingt. Politik muss konkret sein und darf sich nicht in "wahnnsinnig komplexe Zusammenhänge" flüchten. Ich bin öfters geschäftlich in Turin und ich kann Ihnen sagen, dass ich mit der herrlich schelmischen italienischen Art nicht nur einmal erklärt bekommen habe, wie sich die Italiener ganz legal durch "Geschicklichkeit" von der nominell hohen Steuerlast "befreien". Ja - sicher - in Deutschland gibt es das auch zu Genüge etc. Der Unterschied ist nur, dass Italien ein riesiges Steuerloch hat und noch viel dringender diese Dinge angehen müsste. Stattdessen wird Deutschland angeprangert.


Anderes Beispiel: Gestern wurde der Migrationspakt im BT verhandelt. Grundtenor: alles kein Problem, rechtlich unverbindlich, wollen wir gar nicht umsetzten bzw. ist schon längst umgesetzt, "stellt euch mal nicht so an"

Egal wie unsymphatisch Frau v. Storch sein mag, fragte sie eine einfache Frage: "Warum unterzeichne ich dann etwas, was so irrelevant ist?"

Sie hat den Nagel auf den Kopf getroffen: "Warum unterzeichne ich eine Autokaufvertrag, wenn ich das Auto gar nicht will?"

Die Antwort der CDU/SPD: Keine - wieder wurde auf "komplexe Zusammenhänge" verwiesen. mag sein, aber ist das befriedigend?

Fazit: wer sich weigert (ich meine jetzt nicht Sie persönlich) Antworten zu geben und nicht den Eindruck erweckt, er weiß selber nicht was er tut und übertüncht das mit "Zusammenhängen", die er/sie offenbar selber nicht versteht, sollte sich einmal fragen, warum die Meinungsbildung in eine Richtung geht, wie sie nunmal geht. Das mag man beklagen und als rechts empfinden, aber einfach die rosarote Brille anziehen wird im Diskurs nicht mehr genügen.


"Was ist der Kern der Dinge?" (Marc Aurel). Diese Frage muss jeder Politiker beantworten können zu jeden Thema. Wenn er oder sie es nicht kann ist das sagen wir mal nicht gut. Wenn ich auf eine einfache Frage 10 Minuten Monolog höre, weiß ich das jemand den Kern der Sache selber nicht versteht.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1189 Aufrufe | 13 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Marie Winters | 08.11.2018 | 22:27 Uhr
Ich wollte Sie nicht beleidigen, Anke F., daher nehme ich das gerne wieder zurück. Diese Seite hier ist ja zum Glück nicht Facebook. 😉 Aber in der Sache widerspreche ich ihnen. Es ist grundfalsch private Haushaltskassen mit Volkswirtschaften zu verwechseln. Aber das ist uns über Jahre eingetrichtert worden: Mikroökonomie ist nicht gleich Makroökonomie, BWL ist nicht gleich VWL. VWL ist wesentlich komplexer und funktioniert ganz anders.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1189 Aufrufe | 13 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 08.11.2018 | 18:09 Uhr
Liebe Frau Winters, den Konnex von meinem Kommentar zu der Wertung "menschlich verroht" ist bei mir zugegebenermaßen einen Wow-Effekt gehabt. Ob es nun mehr über mich oder Sie aussagt, lasse ich mal dahingestellt...

Ja, das Italienbeispiel hab ich eingeführt, weil hier im Gegensatz zu den "gefühlsmäßigen" Debatten eine klare Zahlenbasis vorhanden ist. Ich bin aber ratloser denn je, was ich eigentlich gesagt habe, Frau Winters. Ich versuche es mal mit einer Simplifizierung:

Nehmen wir einmal an ich wohne in einer WG, habe 500 € und fülle immer den Kühlschrank für mich und meine Mitbewohnerin, die immer klagt, dass ich nicht genug für sie tue (bezahle). Dann finde ich irgendwann heraus, dass sie monatlich 700 € hat. Ist es da nicht natürlich zu fragen, was die Klagelieder sollen?

Genauso ist das Beispiel mit Italien. Aber selbst wenn Sie völlig anderer Meinung zu Italien sind, erschließt sich mir immer noch nicht, wie mich dieses Beispiel zu einer "verrohten Rechten" macht. Sorry, aber vielleicht haben Sie je die Größe diesen Konnex zu revidieren. Würde mich rein menschlich freuen, weil ich eben nicht verroht bin.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1189 Aufrufe | 13 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Marie Winters | 08.11.2018 | 13:48 Uhr
Kilian Wobel hat den Punkt getroffen. Kommentare wie die von Anke F. sind ein Indiz mehr dafür, wie weit sich der gesellschaftliche Diskurs nach rechts verschoben hat. Hier zeigt sich, dass der ursprüngliche europäische Gedanke einer ganzen Generation inzwischen tot ist. War Europa einst als Gemeinschaft gedacht, die um des Friedens Willens näher zusammenrücken sollte und in der Werte wie Solidarität untereinander ein gemeinsames Prinzip sein sollte - man denke nur an die gewaltigen Kohäsionfonds der Vergangenheit - so ist davon heute nichts mehr geblieben. Eine durch und durch menschlich verrohte Rechte, die nur nach dem Motto denkt "Me first!" und "Was kümmern mich die anderen?", hat längst das Ruder übernommen.

Davon mal ganz abgesehen, Anke F.: Wo hat Herr Butterwegge in diesem sehr treffenden Interview von Italien gesprochen?
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1189 Aufrufe | 13 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 08.11.2018 | 11:04 Uhr
Ach Herr Kilian, was heutzutage schon alles rechts ist. Lesen Sie eigentlich die Kommentare, die Sie mit Worten wie "dumpf" brandmarken?

- Rechts ist also die Fakten zu Italien zu nennen? Zumal die Aussage richtig ist: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/studie-der-ezb-die-meisten-deutschen-besitzen-weniger-als-andere-europaeer-1.3308252

- Rechts ist also darauf hinzuweisen, dass die ach so große Entlastung bei dem Zusatzbeitrag der KV direkt wieder von der PV-Erhöhung aufgezehrt ist?

Mal abgesehen davon, dass es sich um faktische Feststellungen handelt - wo ist eine Feststellung rechts oder links? Ist ein Steuersatz von 19% rechts und 21% links oder umgekehrt? Ein Steuersatz ist ein Steuersatz ist ein Steuersatz...

Bedenklicher finde ich jedoch Ihre Argumentationslinie - warum gehen Sie nicht auf die Punkte ein und nennen meine Meinung (warum ist ihre Meinung eigentlich besser?) "dumpf"?

Meinen Sie, dass mit Sie -( wenn ich doch an Herzen und Kopf so geschädigt bin) - mit Herablassungen eine Heilung hervorrufen? ICH bin lernfähig, aber Sie müssen auch schon noch Überzeugungsarbeit leisten - einfach alles "rechts" zu nennen, was Ihnen nicht passt, ist wohl ein Auslaufmodell.


Nur ein Ratschlag: vielleicht sollten Sie auch mal Ihre Haltung überprüfen?


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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1189 Aufrufe | 13 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Kilian Wobel | 07.11.2018 | 19:04 Uhr
Diese Kommentare hier, aber auch in anderen Artikeln in diesem Portal zeigen zwei Dinge. Erstens: Wissenschaft ist das eine, stumpfes Volksempfinden das andere. Der Unterschied kann kaum größer sein. Zweitens: Der Diskurs ist in Deutschland wieder nach rechts unkontrolliert offen. Letztlich bestätigt sich Butterwegges Diagnose, dass der Neoliberalismus in Köpfen und Herzen sehr großen Schaden angerichtet hat.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1189 Aufrufe | 13 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke | 06.11.2018 | 07:38 Uhr
Kleiner Nachtrag Herr Butterwege: Mieten

Vielleicht wäre es ganz gut mal die horrenden Steuern und abgaben zu senken.

- Nahles: Zusatzbeitrag ist hälftig ab 1.3.2019 (AN/AN)...SUPER...leider steigt der Pfelegeversicherungsbeitrag um 0,5% !!!! Netto heißt das: MINUS

- Solidaritätszuschlag: trotz Versprechen wird die abschaffung an der SPD scheitern.

Vielleicht können die Leute die Mieten ja auch nicht bezahlen, weil der Staat sie schamlos ausnimmt? Aber Herr Butterwege - es kann ja nicht sein, was in der linken welt nicht sein darf
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1189 Aufrufe | 13 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 06.11.2018 | 07:32 Uhr
Man kann den Linken nicht mal mehr Fake-News vorwerfen, sondern nur noch absolute Inkompetenz und Ahnungslosigkeit, die einen erschrecken läßt. Es ist unerträglich welche Mythen immer wieder zu lesen sind:

- Italien wird im Stich gelassen... Fakt: Italien hat rund 300 000 Flüchtlinge "aufgenommen", Deutschland fast 2 Millionen / Haushaltsvermögen Italien: 226 000 / DE: 214 000 / aber anstatt die italienischen Eliten zu kritisieren, wird das Deutschland bashing mitgemacht
- Deutschland zahlt mit 2% der Bevölkerung 8% (!!!) aller weltweiten Sozialleistungen - Ungleichheit in Deutschland - einfach nur absurd!


Nur 2 besonders groteske Beispiele. Warum ist das linke "Lager" unter 40%? Die Antwort liegt in der absoluten Kompetenzlosigkeit der Linken, die Wunschvorstellungen als Fakten präsentieren (nein, keine Fakes - die glauben ihre eigenen Märchen wirklich...). Na ja, immerhin sind sie in der Gendertoilettenfrage ja noch vorne...
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Lennart Pieper | 18.10.2018 | 620 Aufrufe | 1 | Interviews

„Der Adel galt als eine Art vormoderne Sparkasse“

Interview mit Sven Solterbeck über Konkurse im frühneuzeitlichen Adel

Harald Töpfer | 25.10.2018 | 15:01 Uhr
Aus den Antworten sprudelt nicht nur immenses Wissen, sondern auch die Begeisterung des Forschers für sein Thema in beeindruckender Form. Ein positives Gegenbeispiel, dass ein schriftlich geführtes Interview nicht zu Satzungetümen und demonstrativ vor sich her getragenem übertriebenem Akademiker-Sprachduktus führen muss. Im Gegenteil! Man erfährt hier unheimlich viel, wird von dem Enthusiasmus von Herrn Solterbeck angesteckt und das selbst wenn man weder ausgeprägtes Interesse an westfälischer Landesgeschichte noch Kompetenz als Frühneuzeit-Historiker hat. Also, chapeau, das zeigt, wie es mit der anregenden Wissens(chafts)vermittlung auch gehen kann!
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 805 Aufrufe | 6 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Georgios Chatzoudis | 25.10.2018 | 14:58 Uhr
Sehr geehrter Herr Töpfer,
wir lassen uns gerne so entlarven. Das steht in keinerlei Widerspruch zu den vielfältigen Beiträgen in unserem Portal. Vielleicht ist es am Ende auch immer eine Frage des Geschmacks, vielleicht besteht hier auch ein Zusammenhang zu sonstigen Lesegewohnheiten.
Mit besten Grüßen
Georgios Chatzoudis
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 805 Aufrufe | 6 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Harald Töpfer | 25.10.2018 | 14:54 Uhr
Sehr geehrter Herr Chatzoudis,
mag sein, ich zähle mich selbst auch zu denen, die in solchem Stil geschriebene Texte lesen und verstehen können. Aber *gerne* lese ich derart Verschwurbeltes nicht.

Wirft man einen Blick in die anglo-amerikanische akademische Welt, aber auch in andere Regionen, so gilt es dort als Tugend, als Wissenschaftler*in – und zwar egal, für welches Publikum – gut verständlich, elegant und gut lesbar zu schreiben, ohne deswegen inhaltlichen Anspruch und Substanz aufzugeben.

Aber in der deutschen Wissenschaftslandschaft gilt es ja immer noch als Ausweis von Wissenschaftlichkeit, möglichst kompliziert zu schreiben. Dass sie solch einen Stil auch noch verteidigen, ist entlarvend.

Beste Grüße zurück
H. Töpfer
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 805 Aufrufe | 6 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Georgios Chatzoudis | 25.10.2018 | 14:19 Uhr
Sehr geehrter Herr Töpfer,
in unserem Wissenschaftsportal ist eine Bandbreite an Diktionen gegeben. Wir schätzen unsere Leserschaft und trauen ihr zu, Texte aus der Wissenschaft lesen und verstehen zu können. Diese können mal wissenschaftlicher, mal journalistischer ausfallen. Wir sehen darin in der Vemittlung von wissenschaftlichen Inhalten keinen Widerspruch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre L.I.S.A.Redaktion
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 805 Aufrufe | 6 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Harald Töpfer | 25.10.2018 | 14:10 Uhr
Ein Musterbeispiel par excellence dafür, dass man Interviewfragen von Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen nicht schriftlich beantworten lassen sollte. Die Antworten sind nicht nur viel zu langatmig, sondern auch im fremdwortbewehrten hyperwissenschaftlichen Duktus gehalten, der garantiert nicht dazu beiträgt, dass irgendjemand außerhalb der universitären Welt 1. das versteht und 2. Lust hat, das alles durchzulesen. Frau Babenhauserheide verschanzt sich hinter ihrem akademischen Jargon wie in einer Festung.
Wenn es hier um Wissenschaftsvermittlung in eine breitere Öffentlichkeit gehen sollte, ging das eher daneben. Vielleicht wollten Sie aber auch eine geradezu stereotypenhafte Verkörperung des in der deutschsprachigen Universitätslandschaft vorherrschenden Typus von sich kompliziert, unverständlich und gewunden sprachlich ausdrückenden Akademiker*innen präsentieren. Das wäre dann jedenfalls gelungen.
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 805 Aufrufe | 6 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Georgios Chatzoudis | 25.10.2018 | 12:07 Uhr
Das ist sehr schade, Herr Quencher. Denn Sie verpassen ein anspruchsvolles und sehr interessantes Interview. Vielleicht geben Sie sich doch noch einen Ruck...

Mit freundlichen Grüßen
Ihre L.I.S.A.Redaktion
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 805 Aufrufe | 6 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Quentin Quencher | 25.10.2018 | 11:37 Uhr
Es tut mir, mich hätte schon interessiert, was im Interview gesagt wird. Allerdings bekomme ich bei derartig gegenderten Texten eine solche Abneigung mir das zu Gemüte zu führen, dass ich es dann lieber lasse. Also bitte schreibt vernünftig.
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Georgios Chatzoudis | 25.08.2018 | 1883 Aufrufe | 1 | Filmproduktionen der Gerda Henkel Stiftung

Wer waren die Vitalienbrüder?

Jens E. Olesen | 24.10.2018 | 15:31 Uhr
Interessantes versprechendes Projekt. Es lohnt sich zweifelsfrei die Quellen aus Gotland und Baltikum und den Hansestädten neu zu sichten, auch um die Kontakte und Handelsrelationen der Vitalienbrüder auf dem Spur zu kommen. Denn wo blieben u. a. die Handelsgüter? Die Waren wurden wohl nicht nur in Rostock und Wismar verkauft? Die Rekrutierung der autorisierten Seeräuber könnte dadurch hoffentlich extra belegt werden. So lange es noch nicht zu gefährlich war sich zu beteiligen, machten viele um Beute und Gewinne mit....