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Björn Schmidt | 16.01.2018 | 777 Aufrufe | 2 | Interviews

"Wechselwirkungen zwischen Judesein und Mannsein"

Interview mit Kristoff Kerl über Antisemitismus und Geschlechterkonstruktionen in den USA

Prof. Dr. Norbert Finzsch | 16.01.2018 | 21:40 Uhr
Bei Herrn Weghorn handelt es sich um einen im Netz allzu bekannten antisemitischen Agent Provocateur. Daran ändert auch seine für Antisemiten ungewöhnlich eloquente Sprache nichts. Dass die Vermögensverteilung in den USA "in diesem Zeitraum" ungerecht gewesen ist, wird niemand bestreiten. Dass jüdische Amerikaner irgendetwas mit dieser Ungerechtigkeit zu tun hatten, hingegen wohl. Insofern handelten die Yeomen auf der Basis eines notwendig falschen Bewusstseins -- wenn wir schon die vom ehemaligen SDS-Mitglied Weghorn so eifrig bemühten marxistischen Vokabeln nicht scheuen wollen. Das "ausbeuterische Verhalten dieser Gruppierungen" (warum schwafeln Sie an dieser Stelle so herum, Herr Weghorn?) war ein Hirngespenst von Antisemiten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die kleinen Farmer litten an den hohen Kosten für Hypotheken, der Knappheit an Ackerboden, der Deflation und den sinkenden Agrarpreisen auf dem Weltmarkt, nicht an der "Ausbeutung" durch Juden. Antisemiten verlagern die Ausbeutung typischerweise weg aus der Produktionssphäre und verorten sie in der Reproduktionsphäre oder im Bankenwesen. Im 19. Jahrhundert gab es keine Juden in der Industrie. Es gab ein paar jüdische Investmentbanker, aber gemessen an der riesigen Zahl von jüdischen Einwanderern aus Russland und der K.u.K-Monarchie war das eine verschwindend kleine Gruppe.
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Björn Schmidt | 16.01.2018 | 777 Aufrufe | 2 | Interviews

"Wechselwirkungen zwischen Judesein und Mannsein"

Interview mit Kristoff Kerl über Antisemitismus und Geschlechterkonstruktionen in den USA

Gerd Weghorn | 16.01.2018 | 19:33 Uhr
Dr. Kerls Aussagen über jüdische Amerikaner - genauer: amerikanische Juden - sind seltsam unbestimmt und hinterlassen bei mir den Eindruck, dass der Autor mit Vorurteilen über die Yeomen arbeitet, wenn er schreibt: Es "galten Juden als schlau, hinterlistig und enorm einflussreich" und es wurden von den Südstaatlern "Juden eine aus dem Verborgenen ausgeübte Macht über Medien, die Politik sowie die Wirtschaft und insbesondere die Finanzsphäre attribuiert und als Triebkräfte des Aufstiegs einer kapitalistischen Moderne konstruiert."

Diese distanzierten Attribuierungen - "galten, attribuiert, konstruiert" - bezüglich der genannten Eigenschaften von Juden verstehe ich als Kerls Kritik an den Yeomen, so, als wolle er damit den Südstaatlern ein falsches Bewusstsein von der Wirklichkeit nachsagen oder unterstellen.

Was aber, wenn die Karikatur von Watson Heston, „History Repeats Itself,” der Realität entsprochen hätte?!

Meine Fragen:

Haben Sie, Herr Dr. Kerl, die politisch-ökonomischen Aussagen über die von den Südstaatlern kritisierten Juden und Politiker (siehe Karikatur) auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft, oder vertreten Sie wirklich die Auffassung vom Opferstatus dieser Gruppierungen?

Gab es das ausbeuterische Verhalten dieser Gruppierungen in Wirklichkeit - oder hat sich Heston diese Ausbeutung nur ausgedacht?!

Entspricht es nicht den Tatsachen, dass die Vermögensverteilung in den USA genau in diesem Zeitraum von himmelschreiender "Ungerechtigkeit" gewesen ist, und dass nicht nur die Yeomen an ihrem - doch ehrenwerten - Selbstverständnis als "Ernährer der Familie" aus strukturell-funktional erklärbaren Gründen haben zweifeln müssen?!

Ich würde Ihre Parteinahme für Leo Frank als "Opfer" einer patriarchalischen Mentalität der Yeomen als Resultat eines Vorurteils beurteilen, weil der Klassenlage der Kritisierten nicht die führende Rolle in der Erklärung ihrer Mentalität zugekommen wäre: "erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!" (BB)
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Jens Holger Jensen | 29.06.2017 | 1094 Aufrufe | 2 | Artikel

Frankfurt-Sachsenhausen näher betrachtet: Das Sachsenhäuser Westend - Die Straßen westlich vom Schweizer Platz

Eine Auswertung der Frankfurter Adressbücher für den Zeitraum von 1868 bis 1975

Jens Holger Jensen | 13.01.2018 | 10:54 Uhr
Sehr geehrte Frau Hildebrandt,

die Freude ist ganz auf meiner Seite, wenn Ihnen der L.I.S.A.-Beitrag zusagt.

Dem 1864 entstandenen Malerischen Plan von Frankfurt am Main und seiner nächsten Umgebung (Friedrich Wilhelm Delkeskamp), kann ein ursprünglicher Name (im Bereich zwischen dem nördlichen Mainufer und der Straßenkreuzung mit der Gartenstraße) "Heiligen Gäßchen" entnommen werden. Im Zusammenhang mit dem Bau der Untermainbrücke wurde dieser Abschnitt dann auch zeitweise als "Untermainbrückenstraße" bezeichnet. Der Name "Schweizer Straße" wurde 1874 festgelegt. Anlass war die in diesem Jahr von der Eidgenossenschaft beschlossene Verfassung. Im Volksmund hält sich die einfacher zu merkende Erklärung: "Da die Straße nach Süden in Richtung der Schweiz führt", was richtig ist und möglicherweise auch vor bald 150 Jahren zur Auswahl dieses Namens für diese Straße geführt hat.

Mit freundlichen Grüßen
Jens-Holger Jensen
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Jens Holger Jensen | 29.06.2017 | 1094 Aufrufe | 2 | Artikel

Frankfurt-Sachsenhausen näher betrachtet: Das Sachsenhäuser Westend - Die Straßen westlich vom Schweizer Platz

Eine Auswertung der Frankfurter Adressbücher für den Zeitraum von 1868 bis 1975

Michaela Hildebrandt | 13.01.2018 | 09:08 Uhr
Habe mit großer Freude Ihre Erklärungen der Straßennamen in Sachsenhausen gelesen.
Gibt es eine Erklärung warum die Schweizer Straße, Schweizer Straße heißt?
Das würde mich interessieren ,habe nirgendwo eine Erklärung gefunden.
Vielen Dank im Vorraus
und beste Grüße
Michaela Hildebrandt
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Judith Wonke | 11.01.2018 | 303 Aufrufe | 1 | Interviews

Vereine zwischen "Germanisierung" und "Polonisierung"

Interview mit Thomas Urban zum Fußball in Ostoberschlesien

Dr. Fred Brande | 12.01.2018 | 23:49 Uhr
"Da Polen sich nicht am Krieg der Deutschen gegen die Sowjetunion beteiligen wollte, beschloss Hitler, es als erstes Land anzugreifen."

Der Autor formuliert, als ob viele dies wüssten. Mir jedenfalls wäre es neu. Was sind die Quellen?
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Georgios Chatzoudis | 02.01.2018 | 1872 Aufrufe | 3 | Interviews

"Das Ende der sogenannten Deutschland AG"

Interview mit Sebastian Müller über den wirtschaftspolitischen Wandel in der Bundesrepublik

Andreas Bartholomaeus | 08.01.2018 | 12:25 Uhr
„Wenn nämlich jemals eine Theorie die Zeichen der Zeit richtig zu deuten wußte und einer ihren Erkenntnissen gemäßen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik neue Impulse gab, dann waren es die Gedanken der Männer, die heute als Neo- oder Ordoliberale gelten. Sie haben der Wirtschaftspolitik immer mehr gesellschaftspolitische Akzente verliehen und sie aus der Isolierung eines mechanistisch-rechenhaften Denkens gelöst.“ -Ludwig Erhard

Friedrich August von Hayek "Die Verfassung der Freiheit (1960)" setzte für eine freie Gesellschaft die Dominanz einer Ordnung der ersten Art und abstrakter Regeln voraus. Er befürwortet demnach eine starke Einschränkung und präzise Definition staatlicher Handlungsmöglichkeiten durch die Verfassung, um die Rechte des Individuums zu schützen. Als wichtigste Begrenzung der staatlichen Zwangsausübung betrachtet er, dass diese nur nach allgemeinen Regeln erfolgt, nie jedoch willkürlich. Das Problem sei nicht, wer über wen herrsche, sondern wie viel Herrschaft die Herrschenden überhaupt ausüben dürfen. Reine Demokratie ohne Beschränkungen staatlichen Handelns lehnt er ab, weil diese ebenfalls zu Unterdrückung tendiere („totalitäre Demokratie“). Ein solches System schließt nicht aus, dass die Wirtschaftstätigkeit reguliert wird, wenn die Regulierung nach allgemeinen Regeln erfolgt. Hayek lehnt damit Laissez-faire ab. Bestimmte Eingriffe wie Preiskontrollen oder der Versuch, soziale Gleichheit herzustellen, seien mit einer freien Gesellschaft jedoch nicht vereinbar. Zu den Aufgaben des Staates gehören für Hayek, die Schaffung einer Rechtsordnung die Vertragsfreiheit, Eigentum und Haftung beinhaltet, die Bereitstellung öffentlicher Güter, Zertifizierungen und Informationen die der Sicherheit und Gesundheit dienen, die Erhebung von Steuern und die Sicherung eines Mindesteinkommens. Hayek plädierte für ein Mindesteinkommen „unter das niemand zu sinken brauche“ und das diese Mindestabsicherung eine selbstverständliche Pflicht einer freien Gesellschaft sei. Hayek empfand ausgesprochene Sympathie für die Leistungen von Ludwig Erhard bei der „Wiederherstellung einer freien Gesellschaft in Deutschland“, lehnte aber den Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ an sich ab. Die weitere Entwicklung in Deutschland ab Mitte der 1960er-Jahre hielt Hayek für zu interventionistisch und warnte anlässlich der deutschen Ausgabe "Des Wegs zur Knechtschaft 1971" vor sozialistischen Tendenzen in der deutschen Wirtschaftspolitik. Im Jahr 1981 erklärte Hayek, dass er kein Neoliberaler sei, sondern dass er die Grundsätze des klassischen Liberalismus weiterentwickeln wolle, ohne sie fundamental zu ändern.

„Die heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym für den Prozess des Stimmenkaufs und für das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die größten Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt.” -Friedrich August von Hayek "Die Anschauungen der Mehrheit und die zeitgenössische Demokratie" in ORDO – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft, Band 15/16 (1962)

Hayeks intellektueller Gegenspieler John Maynard Keynes - zu dem er ein freundschaftliches Verhältnis pflegte - lehnte sowohl die Geld- als auch Konjunkturlehre des Österreichers ab. Nach dem Erscheinen von "The Road to Serfdom 1944" schrieb er Hayek einen Brief, in dem er zwar die ökonomischen Theorien im Buch nochmals kritisierte, aber auch: „Moralisch und philosophisch finde ich mich in Übereinstimmung mit praktisch allem darin; und nicht nur in Übereinstimmung, sondern in einer tief bewegten Übereinstimmung.“

Milton Friedman zählte zu den Aufgaben des Staates, neben Recht und Ordnung aufrechtzuerhalten und Eigentumsrechte zu definieren, unter anderem auch die Förderung des Wettbewerbs, das Entgegenwirken technischer Monopole und externer Effekte und der Ergänzung privater Wohltätigkeit. In "Kapitalismus und Freiheit" formulierte Friedman seinen Vorschlag eines negative Einkommensteuer genannten Modells eines Grundeinkommens, um Armut zu lindern. Später übertrug er die ökonomische Analyse auf politische Szenarien und entwickelte daraus eine Theorie des Lobbyismus und der Einflüsse von Verbänden und Interessengruppen auf Parteien und Politik. Wie Hayek distanzierte sich Milton Friedman in späteren Publikationen vom Ausdruck Neoliberalismus und bezeichnete sich als Vertreter des klassischen Liberalismus („old-style liberalism“).

"Mit einigen rühmlichen Ausnahmen, sind Geschäftsleute für die freie Marktwirtschaft im allgemeinen, aber dagegen wenn es um sie selbst geht." -Milton Friedman "The Suicidal Impulse of the Business Community" (1983)

Vornehmlich in seiner ordoliberalen Ausprägung gilt der deutsche Neoliberalismus der 1930er und 1940er Jahre als eine wesentliche theoretische Grundlage der Sozialen Marktwirtschaft, die allerdings mit größerem Pragmatismus insbesondere hinsichtlich der Konjunktur- und Sozialpolitik eigene Akzente setzte. Außerhalb Deutschlands wandten sich die Wirtschaftsliberalen wieder stärker dem Klassischen Liberalismus zu und sahen sich daher nicht (mehr) als Neoliberale. In den 1960er Jahren geriet der Begriff Neoliberalismus daher allgemein in Vergessenheit, seitdem gibt es keinen Kreis von Wissenschaftlern mehr, der sich selbst als neoliberal bezeichnet. In den 1970er Jahren wurde der Ausdruck Neoliberalismus wieder aufgegriffen und erfuhr einen Bedeutungswandel. Oppositionelle Wissenschaftler in Chile benutzten ihn mit negativer Konnotation und kritisierten damit die von Ideen der Chicagoer Schule beeinflussten radikalen Reformen durch die Chicago Boys. Von hier aus verbreitete sich die neue Wortbedeutung in die angelsächsische Welt. In den 1980er Jahren kam es zu einer Bedeutungsverschiebung des Begriffs Neoliberalismus, dieser wurde nun auch als politisches Schlagwort bzw. Kampfbegriff zur Abwertung der Gedankengebäude von Friedrich August von Hayek und Milton Friedman gebraucht. Heute wird der Begriff vorwiegend als pejorative Fremdbezeichnung von „Marktfundamentalismus“ verwendet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus

Nothing more to say.
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Georgios Chatzoudis | 02.01.2018 | 1872 Aufrufe | 3 | Interviews

"Das Ende der sogenannten Deutschland AG"

Interview mit Sebastian Müller über den wirtschaftspolitischen Wandel in der Bundesrepublik

Rainer Land | 08.01.2018 | 05:57 Uhr
zu Peter Sutor: Man kann wohl speziell für die Bundesrepublik die Durchsetzung des Neoliberalismus in zwei Schritte zerlegen. 1. Das Ende des fordistischen Regulationstyps: Ende der 1960er: Ende von Bretton Woods, Ölkrisen, Neuaufstellung der Finanzmärkte. 2. Etablierung der Kernelemente des neoliberalen Regulationsregimes Ende der 1970er bis Anfang der 1980er Jahre. Dies ist vor allem mit den Namen Thatcher und Reagan verbunden, aber auch Paul Volcker (ab1979). Deutschland: Lambsdorff, aber vergleichsweise zurückhaltend.
Man muss die Bedeutung der Deregulierung der Finanzsysteme für das neoliberale Regulationsregime verstehen. Diese ist faktisch etabliert worden, um das doppelte Defizit der USA zu finanzieren, das sich Ende der 1960er Jahre herausgebildet hat. Das beginnt mit der Kündigung von Bretton Woods. Und es wurde etabliert, um mit den Ölkrisen umgehen zu können. Vgl. Varoufakis: Globaler Minotaurus.

Deregulierung der Finanzmärkte, Steuersenkung und Abkopplung der Lohnentwicklung von der Produktivität sind Kernelemente. Man kann die Zeit von 1968 bis 1982 auch als Such- und dann als Reorganisationsphase beschreiben. Da erfolgte der Übergang von dem fordistischen Modell (mit Löhnen an Produktivität gekoppelt, Sozialstaat und streng regulierten Finanzmärkten) zum neoliberalen Finanzmarktkapitalismus.
Die Bundesrepublik hat den Übergang leicht verspätet vollzogen und auch unter Kohl/Genscher/ Lambsdorff nur schaumgebremst. Erst unter rot-grün sind Sozialabbau, Senkung der Spitzensteuersätze und eine weitreichende Entkopplung der Löhne von der Produktivität voll durchgesetzt worden. (Treppenwitz der Weltgeschichte!)
Grundsätzlich ist daher m.E. die Datierung von Sebastian Müller meines Erachtens korrekt.

Vgl. Busch/Land: Teilhabekapitalismus Abb. 1-14 S. 29. Dort sieht man die Umorientierung von etwa 1968 bis 1982, die neoliberale Lohndynamik seit 1982 und die Verstärkung 2004.

Siehe www.rla-texte.de.
Die PDF des Buches kann man in der Literatur für meine Studenten kostenlos finden: http://www.rla-texte.de/?page_id=416
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Georgios Chatzoudis | 02.01.2018 | 1872 Aufrufe | 3 | Interviews

"Das Ende der sogenannten Deutschland AG"

Interview mit Sebastian Müller über den wirtschaftspolitischen Wandel in der Bundesrepublik

Peter Sutor | 07.01.2018 | 16:54 Uhr
Ich finde die Datierung des wirtschaftspolitischen Wandels in Deutschland auf die 70er Jahre ist entschieden zu früh. Mag sein, dass sich in der Wissenschaft der neoliberale Ansatz schon da verstärkt hat, die wirtschftspolitische Umsetzung des Programms fand in Deutschland (wie auch in den USA und Großbrittanien) erst in den 80er Jahren statt. Postreform, Verkauf der Staatsanteile an VW, Lufthansa, Veba etc., Liberalisierung des Rundfunks (Entstehung von RTL TV etc.) - alles Maßnahmen, die erst seit Mitte der 80 JAhre durchgeführt wurden. Diese Entwicklung wurde erst wegen der Übernahme der Regierung durch die CDU 1982/83 ermöglicht.
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Judith Wonke | 26.11.2017 | 2493 Aufrufe | 1 | Filmproduktionen der Gerda Henkel Stiftung

Jordaniens Schätze in Gefahr

Harald MORGENSTERN | 06.01.2018 | 09:19 Uhr
Erinnerst Du Dich?
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Dipl.-Ing. Hermann Wenzel | 23.12.2017 | 515 Aufrufe | 5 | Artikel

Astronomie der Germanen im älteren Fuþark

Dr. Alfred Becker | 05.01.2018 | 12:36 Uhr
Vergleichbare Entdeckungen konnte ich am Runenkästchen von Auzon (Franks Casket) machen. Aus Runenzahl und -wert ergaben sich 10 solare und 10 lunare Jahre, synchronisiert durch einen Metonischen Zyklus. Aus den Bildern und Inschriften ergaben sich die Wochentage, Monate, Jahreszeiten, besagter Luni-solar-Kalender, der Jahreszyklus und - etwas spekulativ - ein Äon von 432000 Jahren.

Dazu der Aufsatz: http://www.franks-casket.de/deutsch/deckel04.html

Rechengrundlage: Die Runen entsprechen in der Abfolge des fuþark der Zahlenfolge (f = 1; u=2 2; þ = 3 usw.) Ggf Rückmeldung an albe@franks-casket.de
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Dipl.-Ing. Hermann Wenzel | 23.12.2017 | 515 Aufrufe | 5 | Artikel

Astronomie der Germanen im älteren Fuþark

| 01.01.1970 | 01:00 Uhr
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Dipl.-Ing. Hermann Wenzel | 23.12.2017 | 515 Aufrufe | 5 | Artikel

Astronomie der Germanen im älteren Fuþark

| 01.01.1970 | 01:00 Uhr
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Dipl.-Ing. Hermann Wenzel | 23.12.2017 | 515 Aufrufe | 5 | Artikel

Astronomie der Germanen im älteren Fuþark

| 01.01.1970 | 01:00 Uhr
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Dipl.-Ing. Hermann Wenzel | 23.12.2017 | 515 Aufrufe | 5 | Artikel

Astronomie der Germanen im älteren Fuþark

| 01.01.1970 | 01:00 Uhr
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Georgios Chatzoudis | 18.12.2017 | 1799 Aufrufe | 6 | Diskussionen

Alles eine Frage des Glaubens? Gewissheiten historisch

Der Geschichtstalk im Super 7000

| 01.01.1970 | 01:00 Uhr
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Georgios Chatzoudis | 18.12.2017 | 1799 Aufrufe | 6 | Diskussionen

Alles eine Frage des Glaubens? Gewissheiten historisch

Der Geschichtstalk im Super 7000

| 01.01.1970 | 01:00 Uhr
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Georgios Chatzoudis | 18.12.2017 | 1799 Aufrufe | 6 | Diskussionen

Alles eine Frage des Glaubens? Gewissheiten historisch

Der Geschichtstalk im Super 7000

| 01.01.1970 | 01:00 Uhr
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Georgios Chatzoudis | 18.12.2017 | 1799 Aufrufe | 6 | Diskussionen

Alles eine Frage des Glaubens? Gewissheiten historisch

Der Geschichtstalk im Super 7000

| 01.01.1970 | 01:00 Uhr
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Georgios Chatzoudis | 18.12.2017 | 1799 Aufrufe | 6 | Diskussionen

Alles eine Frage des Glaubens? Gewissheiten historisch

Der Geschichtstalk im Super 7000

Martin Landvoigt | 01.01.2018 | 19:28 Uhr
Noch ein Nachtrag zum 'Problem' der evangelikalen Gemeinden, die sich angeblich ihren eigenen Jesus basteln, weil sie sich nicht von den sogenannten Volkskirchen erklären lassen wollen, wie sehr man Jesus denn dem Zeitgeist anpassen müsste. Minute 34:15 - 35:00. Martin Zimmermann wundert sich, dass hier Vorstellungen vertreten werden, die er für Überholt hielt. Zugleich aber wird als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt, dass jeder sein eigenes Wertesystem finden müsste.

Das Problem dabei: Wie kann man von der Normativität in der Postmoderne überhaupt ausgegangen werden und die Ansicht, etwas sei 'überholt', etwas anderes sei, als die sehr persönliche Ansicht. Also die simple Erkenntnis: Es gibt Menschen, die denken tatsächlich anders wie ich. Das 'Vormoderne' würde angeblich vor die Aufklärung zurück gehen, und meint damit eigentlich nicht die historisch Aufklärung, sondern eine krude Melange aus gefühlten zeitgeistigen Trends. Dieses Thema, dass man eben gerade nicht über Glaubensinhalte spricht und dieses auch bemängelt, bekommt einen skurrilen Klang, wenn man genau die Diskussion über den glauben meidet wie der sprichwörtliche Teufel das Weihwasser.

Die historische Bedeutung des islamischen Kulturkreises als Mittler von verschiedenen Überlieferung aller möglicher Völker wird m.E. erheblich überschätzt. Was wäre, wenn es eben die muslimischer Expansion nicht gegeben hätte? Wäre dann kein Wissenstransfer über Byzanz und Alexandria passiert? Wären indische und persische Quellen wirklich isoliert geblieben? Das bezweifle ich.

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Georgios Chatzoudis | 18.12.2017 | 1799 Aufrufe | 6 | Diskussionen

Alles eine Frage des Glaubens? Gewissheiten historisch

Der Geschichtstalk im Super 7000

Martin Landvoigt | 01.01.2018 | 18:40 Uhr
'Sind Sie als Muslim ein neuer Jude' ... das ist eine Frage, die sie in vielen Muslimischen Gemeinschaften so nicht stellen sollten. Viele würden sich dadurch beleidigt fühlen. Warum wird dann diese These immer wieder kolportiert?

Ich denke auch nicht, dass der Vergleich eine extreme Bagatellisierung des Holocaust und des Antisemitismus insinuiert werden. Politisch dient es der Tabuisierung einer kritischen Auseinandersetzunge mit Inhlaten des Islams und kulturellen Auffälligkeiten. Auch wenn Benz da eine Differenzierung behauptet, die aber so nicht vergleichbar ist.

Mir hat die Position von Martin Zimmermann am ehesten zugesagt.