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Prof. Dr. Jörn Rüsen | 21.09.2017 | 1455 Aufrufe | 4 | Artikel

Deutsche Kultur – gähnende Leere oder wirksame Orientierung

Ein Meinungsbeitrag

Andreas Körber | 24.09.2017 | 19:23 Uhr
... aber all' diese "Kultur" hat die NS-Verbrechen auch nicht verhindert. Das ist ein Beispiel für eine selektive Variante des emphatischen Kulturverständnisses (von dem Frau Strachan in ihrem Kommentar meinte, dass "wir" das ja nicht täten - also doch?), das nämlich bestimmte "Leistungen" für die "eigene" Gruppe reklamiert (als hätten andere nicht wenigstens Äquivalentes, und als gehören solche kulturellen Leistungen nur "uns"), und Menschen die Zugehörigkeit abspricht, die dieser angeblich nicht teilhaftig wären, dabei aber selbst wesentliche Teile der eigenen Vergangenheit ausblendet und/oder kleinredet.

Mit welcher Überzeugung aber reklamiert man diese Leistungen anderer für die "eigene" Gruppe? Herr Gunst hat ja ebenso wenig zu ihnen beigetragen und Frau Özoguz als in Deutschland Geborene. Somit muss er sich diese ebenso kulturell angeeignet haben wie jene -- und wie es allen anderen (auch Einwanderern, aber auch Menschen in anderen Ländern) ebenso möglich ist.

Aus diesem Kulturverständnis, das eine vorgängige Gemeinschaft postuliert und eine spezifische Kultur für diese reklamiert, ist keine humanistische Orientierung zu gewinnen.

Nein, "deutsche Kultur" (mit kleinem D; vgl. meinen eigenen Beitrag) ergibt sich immer wieder und immer neu aus dem, wie wir mit uns selbst, miteinander, mit allen anderen Menschen, mit den gemeinsamen und getrennten Erfahrungen der Vergangenheit sowie mit unseren Erwartungen und Hoffnungen für die Zukunft und mit denen aller anderen Menschen umgehen.
"Deutsche Kultur" (mit großem D) ist als ein (ohne solches immer neues Zutun) gehabter Ausweis von Zugehörigkeit und damit verbundener Berechtigung (auch zum Reden über "D/deutsche Kultur" schlicht ungeeignet - sie kann nur exkludierend wirken.
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Prof. Dr. Jörn Rüsen | 21.09.2017 | 1455 Aufrufe | 4 | Artikel

Deutsche Kultur – gähnende Leere oder wirksame Orientierung

Ein Meinungsbeitrag

Rudolf Gunst | 23.09.2017 | 20:59 Uhr
Natürlich hat Frau Özoguz keine Ahnung von deutscher Kultur. Nur folgende Highlights seien genannt, dieser Frau selbstverständlich unbekannt:
Die Lutherbibel, Bachs Matthäuspassion und seine sog. Orgelmesse, Haydns Schöpfung, Goethes Faust u.a., Schillers Dramen, Mozarts Zauberflöte, Schuberts Lieder, Beethovens Fidelio und 9. Symphonie, die romantische Literatur (z.B. Storm hat 200. Geburtstag, usw.), Wagners Parsifal usw. usw.. Auch die Verbrechen der Nazizeit konnten solche Kulturdenkmale nicht extirpieren. Natürlich muss Kultur gepflegt werden! Der Koran verbietet allerdings Musik und Kunst .......... Wie will diese Frau integrieren?
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Prof. Dr. Jörn Rüsen | 21.09.2017 | 1455 Aufrufe | 4 | Artikel

Deutsche Kultur – gähnende Leere oder wirksame Orientierung

Ein Meinungsbeitrag

Claudia Strachan | 23.09.2017 | 12:02 Uhr
Sehr interessant zu lesen. Ich sehe die Entwicklung eines neuen deutschen Kulturverständnisses von meiner Situation als Expat in England: Was uns definitiv von anderen Kulturen unterscheidet, ist die Bereitschaft, unsere Schuld zu akzeptieren und den Opfern des Holocaust mit Hut in der Hand entgegen zu treten. Das kann ich bei den anderen Industriestaaten / empirischen Großmächten nicht sehen. Dazu gehört auch die Aufnahme der Millionen Flüchtlinge und die enorme Hilfsbereitschaft der individuellen Bevölkerung (natürlich leider auch die Reaktion der Ultra-Rechten, die ich aber hier nicht meine).
Ist doch etwas, was mir geholfen hat, meine Scheu, hier im Ausland meine Nationalität zuzugeben, zu überwinden.
Wir Deutschen könnten ja auch einfach stolz auf unsere Philosophen, Musiker, unsere Landschaft und die Brüder Grimm sein und die "jüngste Vergangenheit" schlichtweg versuchen, ins Vergessenheit geraten zu lassen. Tun wir aber nicht. Vergleichen wir das mal mit, sagen wir, dem Britischen Stolz, der sich von Gräueltaten der Vergangenheit nicht eindämmen lässt, ... Also wenn das kein unterschiedliches Kulturverständnis ist, dann habe ich die Definition missverstanden.
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Georgios Chatzoudis | 22.09.2017 | 694 Aufrufe | 1 | Artikel

Dieter Borchmeyer zur Debatte um "Deutsche Kultur"

Ein Meinungsbeitrag

Antje Flüchter | 22.09.2017 | 16:15 Uhr
Während ich den Beiträgen sowohl von Jörn Rüsen als auch Dieter Borchmeyer in ihrer Beschreibung und Konzeption von Kultur wie von deutscher Kultur in vieler Hinsicht zustimme, ärgere ich mich immer mehr über den Umgang mit dem Text von Frau Özoğuz und mit ihr selbst („die nicht weiß, wovon sie spricht“ …?) in beiden Beiträgen. Zum einen ist es mehr als wohlfeil und wissenschaftlich problematisch den Beitrag von Frau Özoğuz auf einen Satz zu reduzieren. Zum anderen wird auch noch der Kontext ihres Beitrages mit keinem Wort erwähnt. Sie richtete sich in ihrem Beitrag –sicherlich zugespitzt und polemisierend – gegen die 10 Thesen von unserem Innenminister. „Wir sind nicht Burka und geben uns die Hand“ erscheint mir genauso platt, wie die Beschränkung deutscher Kultur auf die gemeinsame Sprache. Beide Texte und nicht nur der von Frau Özoğuz sind Teil einer politischen Debatte, die wir als Wissenschaftler aufnehmen und kritisch führen sollten und zwar gerade auch jenseits Fragen von Integration und Wahlkampf.
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Prof. Dr. Jörn Rüsen | 21.09.2017 | 1455 Aufrufe | 4 | Artikel

Deutsche Kultur – gähnende Leere oder wirksame Orientierung

Ein Meinungsbeitrag

Andreas Körber | 22.09.2017 | 13:04 Uhr
Das hier ist kein ausgefeilter Text. Ich habe ihn ursprünglich für Facebook verfasst - recht in Eile.

Ich denke, man sollte zwischen mehreren Konzepten und auch Gebrauchsweisen von "Kultur" unterscheiden und jeweils prüfen, inwiefern das eigene Verständnis mit dem der anderen übereinstimmt -- das gilt für Aydan Özoguz ebenso wie für Jörn Rüsen, und auch für diejenigen, die wiederum auf einen Beitrag reagieren -- mich eingeschlossen.

Ein geschlossener, hermetischer Kulturbegriff, der Individuen nur als Angehörige einer einzigen Kultur begreifen kann und diese als ins sich homogen, sollte spätestens mit dem Kulturkonzept von (u.a.) Klaus-Peter Hansen und Stefanie Rathje überwunden sein wie auch nach der Einsicht von Wolfgang Welsch (1999) in seinem Trans-Kultur-Konzept.
Kultur(en) sind somit immer in einem (gewissermaßen inneren wie äußeren) Plural zu denken: Jede(r) von uns hat mit jeweils unterschiedlichen anderen Menschen Gemeinsamkeiten kultureller Art, die sich Sozialisationsprozessen und historischen "Prägungen" verdanken -- und andere mit anderen. Jede(r) von uns ist also "multilokalisiert" und "multikollektiv" -- und das ist auch noch deutlich veränderlich.
Aus dieser Perspektive ist jegliche Verwendung von "Kultur" im Sinne einer Vereinnahmung, eines Anspruchs an andere, ("gefälligst") so oder so zu sein, nicht tragbar.

Gleichzeitig gilt dieses Verständnis von Kultur zunächst einmal in analytischer Hinsicht: Wer diese Einsicht(en) gewonnen hat, kann nicht mehr davon ausgehen, dass aufgrund irgendeiner selbst oder fremd formulierten kulturellen "Zugehörigkeit" eine ganz bestimmte Art des Denkens, Fühlens, Glaubens, Handelns und Wertens erwartet werden kann -- und zwar nicht nur im Sinne von Verlangen oder Anspruch (s.o.), sondern auch im Sinne einer Mutmaßung, dass etwas so sei.

Gleichzeitig wäre es aber vermessen, angesichts dieser analytischen Einsicht in die Multidimensionalität und Konstruktivität von Kultur(en) davon auszugehen, dass Vorstellungen von Gemeinsamkeiten kultureller Art letztlich reine Phantasieprodukte und letztlich unwirksam seien und dass kulturelle Identitäten, die Menschen nutzen, ihnen ausgeredet werden müssten. Man kann eben auch nicht zu einem Menschen aus, sagen wir, Israel sagen, er habe keine jüdische Kultur, das sei Einbildung, er (oder sie) solle das vergessen. "Kultur(en)" sind eben nicht nur analytische Konzepte, sondern wirksame Denkmuster (ich sage: Sinnbildungsmuster; vgl.Körber 2010) der Vergesellschaftung.

Die Wirksamkeit solcher Kulturvorstellungen beruht u.a. darauf, dass wir im Alltag durchaus wahrnehmen, dass unsere kulturellen Standards, also diejenigen Aspekte des Denkens, Welt-Wahrnehmens, Glaubens, Fühlens, etc., die insofern kontingent sind, als andere Menschen sie auch anders haben/tun etc. können, die von uns im Alltag aber nicht immer reflektiert werden, weil sie gewissermaßen "selbstverständlich" geworden sind, dass diese Aspekte ja weder von allen Menschen einheitlich vollzogen werden (das ist in der Prämisse schon gesagt), aber auch nicht zufällig zwischen allen Individuen verteilt sind -- sondern nach bestimmten "patterns", die etwas mit Sozialisation und Kommunikation sowie Gemeinsamkeit zu tun haben: Menschen, die enger miteinander kommunizieren, somit gemeinsame "Kulturalität(en)" zuzuschreiben, ist ein Akte der Sortierung der eigenen Wahrnehmungen und der Bildung von Sinn über die Erfahrung von Kontingenz.

Das hat mehrere Konsequenzen -- insbesondere für Konzeptionen von Kulturen in gesellschaftlicher Kommunikation und für kulturelles Lernen.

In diesem Zusammenhang würde ich spontan fragen, ob man nicht unterscheiden muss zwischen mehreren Sprechweisen (1) über Kultur(en) insgesamt und (2) solchem über "nationale" Kulturen:

zu (1) Macht es nicht einen Unterschied, ob ich den Begriff "Kultur" (a) analytisch gebrauche, um die Wahrnehmung von (partieller, s.o.) Gemeinsamkeit auszudrücken, um etwa festzustellen, dass die jeweilige (weil veränderliche) deutsche Gesellschaft durchaus bestimmte Gemeinsamkeiten im Umgang miteinander und mit der Welt ausgeprägt hat, die nicht nur sprachlicher Natur sind, oder ob ich ihn (b) in dem Sinne normativ gebrauche, dass ich bestimmte Formen des Umgangs mit Welt und Kontingenz in einer solchen Gesellschaft für wünschenswert und zu pflegen (kultivieren) halte, oder ob ich (c) sie in einem anderen Sinne normativ verwende, dass ich nämlich ihre Einhaltung einfordere mit der enthaltenen Drohung, eine Abweichung gewissermaßen als Grund für Exklusion aus der Gemeinschaft (oder für Strafen) zu verwenden?

Im Sinne von (c) von "deutscher" Kultur zu sprechen, dass daraus ein Exklusions- oder sanktionsbewehrter Anspruch an das verhalten des Einzelnen abgeleitet wird (wer nicht xx so sieht/denkt/fühlt/glaubt/wertschätzt etc., wie "man" es "als" Angehörige(r) der Gruppe xx (hier: der "Deutschen" tut, gehört nicht dazu, nicht hierher, sei zu deportieren, etc. -- das ist ein theoretisch unplausibler und auch unter humanistischen Gesichtspunkten unzulässiger Gebrauch des Kulturbegriffs. Dies ist der Kulturbegriff des "Leitkultur-Konzepts".

Dagegen: So propagieren, zu lehren, zu argumentieren, dass man angesichts bestimmter erkannter Gemeinsamkeiten bestimmte Dinge auf eine gewisse Art und Weise tun möge, sich zu bestimmten Dingen auf eine bestimmte Art verhalten möge, ist weniger problematisch -- sofern damit keine Sanktion verbunden ist (s. 1 (b)). Dieser normative Kulturbegriff ist sogar nötig. Nur mit ihm kann etwa formuliert werden, dass die Anerkennung der "Haftungsgemeinschaft" für die Folgen des Holocaust, die Anerkennung, dass "nach Auschwitz" nie gedacht werden darf als "ohne Berücksichtigung der Lehren von Auschwitz", zur deutschen Kultur gehört und gehören müsse. Man kann mit diesem Begriff natürlich ebenso "Goethe-Gesellschaften" und anderes als Bestandteile der "kultur" reklamieren -- und mit Beobachtungen tatsächlich etablierter Gemeinsamkeiten argumentieren -- aber das ist notwendiger Bestandteil eines nicht-vorschreibenden Kulturbegriffs: Wo ich vielfältige, sich durchdringende und überlappende, nicht aber in ihrer Gesamtheit verpflichtende Gemeinsamkeiten als Kultur(en) oder Kulturalitäten anerkenne, müssen sie auch normativ verhandelt werden können.
Das ist auch deshalb nötig, weil ich einen solchen Kulturbegriff eben nicht in Bezug auf "unsere"(?) "eigene" (?) Gesellschaft ablehnen dürfte. ich müsste dann auch sagen, dass etwa die gemeinsamen Erfahrungen von Menschen mit "uns" und auch völlig abseits von uns keine (partialen!) Identitäten begründen können. Soll man, weil man keine deutsche Kultur anerkennen mag, auch sagen, es gäbe keine afroamerikanischen Kultur(en), keine Kultur(en) von Roma und Sinti -- etc.?

Es tut also Not, zwischen analytischer und emphatisch zuschreibender Verwendung des Kulturbegriffs zu unterscheiden, ohne diese Gebrauchsweisen völlig voneinander zu trennen.

Bleibt noch Punkt (2): Vielleicht sollte man auch zwischen einer "deutschen Kultur" mit kleinem "d" unterscheiden und einem Gebrauch des Begriffs mit großem "D". Letzteres bezeichnete dann wohl den emphatisch-exkludierenden Begriff, der eine(!) Kultur postuliert und daraus Forderungen und Ansprüche an bestimmtes Verhalten und Denken ableitet. Dem ist wirkllich entgegen zu treten.

Eine Feststellung, dass es kulturelle Formen, Gemeinsamkeiten des Denkens und Handelns, des Sich-Verhaltens gibt, die eben nicht irgendwo, sondern in Deutschland entstanden sind (und die eben auch nicht nur positiv sein müssen: der analytische Kulturbegriff greift auch "Un"-Kultur, also nicht zu kultivierende, sondern zu überwindende Gemeinsamkeiten), und für die man etwa von einer deutschen (nicht: "Deutschen") Erinnerungskultur etc. sprechen kann, ist m.E. gerechtfertigt,

Nun: In welchem Sinne hat Frau Özoguz das Konzept abgelehnt? Meint Sie: es gibt keine "Deutsche Kultur" mit großem D? Worüber sprechen die anderen? (und worüber ich?)
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Prof. Dr. Manfred Clemenz | 07.09.2017 | 691 Aufrufe | 1 | Artikel

Das Kanzler-Duell: Wie nach dem TV-Duell mit Umfragen Politik gemacht wurde

Ein Meinungsbeitrag

Philipp Bockenheimer | 21.09.2017 | 19:51 Uhr
Danke für diesen Beitrag.

In den Anfängen der Bonner Republik hat sich das zweite entstandene öffentlich rechtliche TV-Programm, das ZDF, rasch zum CDU-freundlichen "Adenauerprogramm" eintwickelt. Das Erste, ARD, wurde eher als regierungskritsch empfunden.

Seit einigen Jahren ist zu beobachten, dass beide Programme zunehmend regierungsfreundlich werden. Im derzeitigen Wahlkampf ist das beim "Schulz-bashing" in Berichterstattung, Kommentierung so und am krassesten in der Einseitigkeit von Comedybeiträgen verschärft sichtbar geworden.

Hier wird "regierungsfreundlich" mit "staatstragend" verwechselt und das sollten eigentich die Rundfunkräte verhindern. Das ist leider nicht mehr so und die öffentlich rechtlichen Medien werden sich bald erübrigt haben. Eine objektive und gut gewichtete Berichterstattung und Information bieten sie längst nicht mehr.

Philipp Bockenheimer
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Georgios Chatzoudis | 02.08.2015 | 14611 Aufrufe | 5 | Filmproduktionen der Gerda Henkel Stiftung

Bildsteine auf Gotland

S. Oehrl | 21.09.2017 | 10:43 Uhr
Sehr geehrter Herr Feik,

vielen Dank für Ihren Kommentar und die lobenden Worte, über die ich mich gefreut habe. Die Ergebnisse meiner Arbeit sollen 2018 in Buchform erscheinen, unter dem Titel "Die Bildsteine Gotlands – Probleme und neue Wege ihrer Dokumentation, Lesung und Deutung". Die gegenwärtige Planung sieht vor, dass die Monographie im Likias-Verlag, in der Reihe "Studia archaeologiae medii aevi" erscheint. In Kürze wird es eine Art Vorbericht geben: "Documenting and interpreting the picture stones of Gotland: Old problems and new approaches", in: Current Swedish Archaeology 2017.

Beste Grüße

Sigmund Oehrl
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Georgios Chatzoudis | 02.08.2015 | 14611 Aufrufe | 5 | Filmproduktionen der Gerda Henkel Stiftung

Bildsteine auf Gotland

Joachim Stefan Feik | 21.09.2017 | 10:02 Uhr
Sehr geehrter Herr Dr. Oehrl,

Seit ich 1983 erstmals in Jelling war, fasziniert mich die Geschichte der Wikinger (in Dänemark). Dies versuche ich unter www.wikinger-in-daenemark.de aufzuarbeiten. Von daher sind für mich auch die gotländischen Bildsteine ein absolutes Highlight! Leider habe ich es noch nicht auf Gotland geschafft, aber ich muss da unbedingt noch hin! Ihre Filmreihe habe ich aber erst gestern entdeckt und bin schwer beeindruckt! Herzlichen Dank für Ihre herausragende Arbeit! Wird dies auch noch in Buchform erscheinen? Ich habe dazu noch nichts im Internet gefunden.

Grüße eines Hobbyforschers
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Can Tunc | 20.09.2017 | 254 Aufrufe | 2 | Veranstaltungen

Geteiltes Erbe? Koloniales Wissen in Geschichte und Gegenwart

26.09.2017 | Museum für Völkerkunde Hamburg, Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg

Georgios Chatzoudis | 20.09.2017 | 11:42 Uhr
Liebe Frau Dombrowski,
haben Sie vielen Dank für den wichtigen Hinweis. Wir haben die Änderung soeben für Herrn Tunc vorgenommen.
Herzliche Grüße aus Düsseldorf
Georgios Chatzoudis
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Can Tunc | 20.09.2017 | 254 Aufrufe | 2 | Veranstaltungen

Geteiltes Erbe? Koloniales Wissen in Geschichte und Gegenwart

26.09.2017 | Museum für Völkerkunde Hamburg, Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg

Julia Dombrowski | 20.09.2017 | 11:19 Uhr
Liebe Kolleginnen,
in Eurem online-Beitrag ist leider das Datum falsch: Die Veranstaltung findet am 26.9. statt - bitte an die Voranmeldung denken. Der Kontakt befindet sich auf dem Flyer.
Herzlichen Gruß aus Hamburg
Julia Dombrowski
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Georgios Chatzoudis | 14.09.2017 | 1376 Aufrufe | 4 | Ankündigungen

Heute 20 Uhr L.I.S.A.live:
"Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch"

Der Geschichtstalk im Super7000 | 20.00 Uhr bei L.I.S.A.

Georgios Chatzoudis | 19.09.2017 | 11:37 Uhr
Sehr geehrter Herr Trettin,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Video. Wir bearbeiten es gerade noch. Veröffentlicht wird es aller Voraussicht nach am kommenden Montag.
Viele Grüße, Georgios Chatzoudis
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Georgios Chatzoudis | 14.09.2017 | 1376 Aufrufe | 4 | Ankündigungen

Heute 20 Uhr L.I.S.A.live:
"Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch"

Der Geschichtstalk im Super7000 | 20.00 Uhr bei L.I.S.A.

Philipp Trettin | 19.09.2017 | 10:38 Uhr
Sehr geehrtes LISA-Team,
auch ich konnte den Live-Stream leider nicht aufrufen und ich kann, obwohl doch zwei Tage später der Beitrag als Video zum Abruf zur Verfügung stehen sollte, auch jetzt die Aufzeichnung noch immer nicht auf Ihrer Seite finden. Wo haben Sie das Video versteckt?
MfG
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Georgios Chatzoudis | 29.08.2017 | 658 Aufrufe | 1 | Interviews

"Nach dem Weltkrieg kam der Weltschmerz"

Interview mit Clemens Escher über Bürgereingaben für eine bundesdeutsche Nationalhymne

Jan-Holger Kirsch | 18.09.2017 | 16:53 Uhr
Siehe zu Clemens Eschers Buch auch die kritische Rezension von Bernd Buchner, in: H-Soz-Kult, 15.9.2017, http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-27253
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Dipl. Rest. Christina Verbeek | 22.12.2016 | 5244 Aufrufe | 1 | Artikel

Conservation work at the temple of Amenhotep III at Thebes, By The Colossi of Memnon and Amenhotep III Temple Conservation Project

CTT Conference, 11 February 2016 in Luxor | Paper Hourig Sourouzian, Elena Mora Ruedas, Maria Antonia Moreno, Miguel Angel Lopez Marcos

Jerry Fisher | 15.09.2017 | 14:53 Uhr
Thank you so much for all your work.

Ever since I was a child over 40 years ago I have fallen in love with ancient cultures from around the Mediterranean. Egypt has always been endlessly fascinating.

I started with old books from the late 19th and early 20th centuries (all that my local library had at that time) and was drawn in with the romantic and dramatic descriptions. The Colossi of Memnon was a landmark throughout many of those books.

Thanks to your work, the mortuary temples of Amenhotep III have changed from vague descriptions to concrete reality. I can't wait to read future updates from your work. I also applaud your preservation efforts. Your example is the template for future preservation at other sites across Egypt. May all that is divine and good be with everyone there.

Sincerely, Jerry Fisher
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Georgios Chatzoudis | 14.09.2017 | 1376 Aufrufe | 4 | Ankündigungen

Heute 20 Uhr L.I.S.A.live:
"Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch"

Der Geschichtstalk im Super7000 | 20.00 Uhr bei L.I.S.A.

Georgios Chatzoudis | 15.09.2017 | 09:41 Uhr
Sehr geehrter Herr Celik, tut uns leid, dass es gestern offenbar zu vereinzelten Problemen mit dem Livestream kam. Wir haben die Fehlerquellen gefunden und werden sie für die nächste Sendung am 26. Oktober abstellen. Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihr Verständnis!
Ihre L.I.S.A.Redaktion
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Georgios Chatzoudis | 14.09.2017 | 1376 Aufrufe | 4 | Ankündigungen

Heute 20 Uhr L.I.S.A.live:
"Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch"

Der Geschichtstalk im Super7000 | 20.00 Uhr bei L.I.S.A.

yılmaz çelik | 14.09.2017 | 20:37 Uhr
warum kann ich die live sendung
nicht sehen .was muss ich tun?
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Georgios Chatzoudis | 07.09.2017 | 834 Aufrufe | 1 | Ankündigungen

L.I.S.A.live: "Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch"

Der Geschichtstalk im Super7000 | Do, 14.09. | 20.00 Uhr

Hans Günter Thorwarth | 11.09.2017 | 14:36 Uhr
Hier irrte der Minister: es waren keine Schlafwandler
Im August 2017 wurde immer wieder Außenminister Sigmar Gabriel in den Medien zitiert, Europa wäre 1914 "schlafwandlerisch in den Ersten Weltkrieg marschiert". Er bezog sich dabei auf Christopher Clarks "The Sleepwalkers", 2013 in deutsch "Die Schlafwandler - wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog."
Nun weiß ich nicht, ob sich der Minister wirklich die Zeit nahm, die fast 900 Seiten zu lesen oder ob er nur beraten wurde. Aber bekanntlich entspricht der Titel leider nicht ganz dem Inhalt des Werks. Darüber gab es nach Erscheinen des Werks unter Historikern und Journalisten eine ausführliche Debatte.
Ein Schlafwandler tappt im Dunkeln und ist nicht bei Bewusstsein. Dagegen haben die Machthaber Europas im Sommer 1914 nicht geschlafen. Sie waren äußerst aktiv und durchaus wach. Sie glaubten ganz genau zu wissen, was zu tun ist. Die "Falken" setzten sich überall durch. Die Politik konnte und wollte den Krieg nicht verhindern. Das Problem war nur, sie verschätzten sich total in den Auswirkungen und unterschätzten den jeweiligen Gegner. Es war auch nicht so, dass es vorher keine Diplomatie und Gespräche gegeben hätte. Nur hat man ab einem gewissen Punkt "das Heft aus der Hand gegeben" und die Sache den Militärs überlassen. Damit lief eine Maschinerie an, die nicht mehr zu stoppen war. Die Folgen der Katastrophe sind allgemein bekannt.
Im historischen Zusammenhang betrachtet war somit die Beschreibung der Situation im Vergleich zur heutigen, aktuellen Lage in der Welt nicht ganz passend oder sogar falsch.
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Georgios Chatzoudis | 24.06.2014 | 18467 Aufrufe | 6 | Interviews

Ustaša - "Faschismus und Nationalsozialismus als ideologische Leitsterne"

Interview mit Alexander Korb über Kroatien im Zweiten Weltkrieg

Alexander M Korb | 17.08.2017 | 13:46 Uhr
Hallo Joe, danke für den Kommentar! Zum Glück gibt es mittlerweile einige neuere Forschungen in den jugoslawischen Nachfolgestaaten, so dass unser Wissen langsam aber sicher wächst. Allerdings werden wir wohl in der Tat nie genaue Opferzahlen feststellen können. Ich wünschce eine interessante Lektüre!
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Georgios Chatzoudis | 19.01.2016 | 13524 Aufrufe | 4 | Interviews

Alawiten, Aleviten oder Nusairier?

Interview mit Necati Alkan über Begriffsverwirrungen im Umfeld des Syrien-Krieges

Selda Karacay-Navabian | 16.08.2017 | 23:52 Uhr
Ich habe es eben zufällig gefunden. Ein sehr guter Beitrag. Alles Gute & Liebe Grüße
Selda
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Georgios Chatzoudis | 16.09.2015 | 2082 Aufrufe | 6 | Umfragen

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Eine Umfrage zur Kommentar-Kultur

Heinz-Walter Hoetter | 09.08.2017 | 20:59 Uhr
Hasskommentare, Beleidigungen aller Art, Herabwürdigung eines Menschen durch verleumderische Aussagen, Verbreitung von Unwahrheiten über eine Person oder einer Personengruppe usw., usw., haben in einer niveauvollen und geistreichen Diskussion nichts zu suchen. Wer nicht sachlich diskutieren kann, sondern unqualifizierte Äußerungen von sich gibt oder gar die Würde des Menschen verbal verletzt, mit solchen Personen möchte ich persönlich nichts zu tun haben. Leider musste ich in meinem Leben immer wieder die böse Feststellung machen, dass man die meisten Menschen tatsächlich nur von ihrer eigenen Meinung am besten überzeugen kann. Gegensätzliche Meinungen sind für viele Menschen nicht selten wie ein rotes Tuch. Grundsätzlich sollten jedoch alle Kommentare mit voller Namensnennung des Absenders bzw. der Absenderin veröffentlicht werden. Das schreckt schon mal einige davon ab, sich eventuell strafverfolgungswürdiger Kommentare zu enthalten.

Heinz-Walter Hoetter
Hobbyautor von Kurzgeschichten und Gedichte