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Georgios Chatzoudis | 30.08.2013 | 1664 Aufrufe | Ankündigungen

Zehn Jahre Forschungsstelle "Entartete Kunst"

Videodokumentation, Datenbank und Interview bei L.I.S.A.

Die an der Freien Universität (FU) angesiedelte Forschungsstelle „Entartete Kunst“ hat anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens gestern in Berlin ihre neue Internet-Datenbank vorgestellt. Darin enthalten sind die Ergebnisse aus zehn Jahren Forschung über Werke, die von den Nationalsozialisten als "Entartete Kunst" bezeichnet und 1937 ausgestellt worden waren. Zahlreiche der damals gezeigten Bilder, Skulpturen und Plastiken wurden anschließend verschleppt, verkauft oder vereinnahmt. Diese verschwundenen Kunstwerke wiederzufinden, ist Aufgabe der Forschungsstelle. Ihre bisherigen Ergebnisse finden sich in der Datenbank.

In unserem Portal L.I.S.A. haben wir das Thema "Entartete Kunst" bereits mehrmals aufgegriffen und dargestellt. Hier nun noch einmal eine Zusammenstellung der bisherigen Beiträge, die im kommenden September durch weitere ergänzt werden.

L.I.S.A.video: Bildersturm der Nazis - "Entartete Kunst"

In zehn Episoden stellen Mitarbeiter der Forschungsstelle "Entartete Kunst" ihr von der Gerda Henkel Stiftung gefördertes Projekt in einer Videodokumentation vor.

Hier geht es zum Filmprojekt...

Datenbank "Entartete Kunst"

Dr. Meike Hoffmann stellt in einem Beitrag vor mehr als drei Jahren die Datenbank "Entartete Kunst" vor.

Hier geht es zum Beitrag...

Interview mit Dr. Meike Hoffmann über Zufallsfunde

Im November 2010 sind bei Grabungen in Berlin-Mitte verschollene Skulpturen aus der Nazi-Ausstellung "Entartete Kunst" entdeckt worden. Wir haben daraufhin mit Dr. Meike Hoffmann von der Forschungsstelle "Entartete Kunst" ein Interview geführt.

Hier geht es zum Interview...

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