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Saskia Krahl | 28.02.2020 | 396 Aufrufe | Veranstaltungen

Scheitern in der Gelehrtenkultur der Frühen Neuzeit

11.03.2020 – 13.03.2020 | Mainz | Akademie der Wissenschaften und der Literatur

Scheitern ist ein konstitutives Moment der Wissenschaft. Während Fortschritt in der Außenansicht häufig als lineare Erfolgsgeschichte wahrgenommen wird, zeigt ein genauer Blick in die Wissenschaftsgeschichte und -philosophie, dass Scheitern und Irrtum essentielle und ebenso produktive Bestandteile akademischer Tätigkeit sind. Die von Mitgliedern der Jungen Akademie | Mainz organisierte Tagung untersucht die Folgewirkungen gelehrter Fiaskos und arbeitet verschiedene Typen und Ebenen des Scheiterns heraus: persönlicher Misserfolg vs. Nichtdurchsetzungsfähigkeit gelehrter Gruppierungen, sinkendes Renommee durch überholte oder fehlerhafte wissenschaftliche Erkenntnisse, Versagen in zeitgenössischer vs. retrospektiver Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Begleitet wird die Tagung von einer Podiumsdiskussion, auf der die (produktive) Bedeutung von Scheitern und Irrtum in der gegenwärtigen Wissenschaftskultur reflektiert wird. Sie ist Teil des von der VolkswagenStiftung geförderten Projekts »Scheitern in den Wissenschaften – historische und systematische Perspektiven« (Förderlinie »Originalitätsverdacht? Neue Perspektiven für die Geistes- und Kulturwissenschaften«), das unter anderem aus der gleichnamigen interdisziplinären Arbeitsgruppe der Jungen Akademie hervorgegangen ist. 

Eine Tagung der Jungen Akademie | Mainz. 

Einladungsflyer mit Programm (1,015.59 KB)
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