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Georgios Chatzoudis | 20.07.2011 | 3064 Aufrufe | Umfragen

Google steigt in die deutsche Wissenschaft ein - gut oder schlecht?

Der Internet-Konzern Google baut in Berlin ein unabhängiges Forschungsinstitut für Internet und Gesellschaft auf. Zu den Gründungsmitgliedern gehören die drei Berliner Institutionen Humboldt-Universität, Universität der Künste (UDK) und Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) sowie das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg. Insgesamt stellt Google für das Projekt 4,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Ziel: Die Erforschung technischer Innovationen und deren Auswirkungen auf Nutzer, aber auch Medienpolitik, Regulierung und das Urheberrecht. Der Suchmaschienen-Dienst will sich nach eigenen Angaben nicht in die Forschung einmischen.

Befürworter behaupten, dass damit endlich eine wissenschaftliche Einrichtung entstehe, die sich ausschließlich mit der digitalen Welt und ihren Auswirkungen beschäftigt. An deutschen Universitäten finde die Erforschung der Folgen von Computerisierung und Vernetzung bisher nur am Rande statt. Kritiker befürchten hingegen den Einfluss des Google-Konzerns auf die wissenschaftliche Arbeit. Außerdem wolle Google die Ergebnisse des Instituts dafür verwenden, um seine eigenen Produkte besser zu vermarkten.

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