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Georgios Chatzoudis | 11.08.2011 | 7451 Aufrufe | Interviews

"Das web2.0 ist mehr als nur ein Trend"

Interview mit Prof. Dr. Wolfgang Schulz

In Berlin entsteht das erste Forschungsinstitut, um die Auswirkungen des Internets auf die Gesellschaft zu untersuchen. Finanziert wird das Forschungsinstitut für Internet und Gesellschaft vom Suchmaschinen-Marktführer Google. Die Leitung der neuen Forschungseinrichtung teilen sich aus Berlin die Humboldt-Universität, die Universität der Künste (UDK) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) sowie das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg.

Die Nachricht von der Gründung des neuen Instituts brachte sowohl Befürworter als auch Kritiker auf den Plan. Letztere befürchten eine zu große Nähe zum Konzern Google, während die anderen die Schließung einer Forschungslücke begrüßen.

Die L.I.S.A.Redaktion hat nun einen der Mitbegründer des neuen Instituts befragt. Der Medienrechtler Prof. Dr. Wolfgang Schulz vom Hamburger Hans-Bredow-Institut für Medienforschung ist für einen der vier Direktorenposten vorgesehen. Er ist außerdem als Sachverständiger Mitglied der Enquete-Kommission des Bundestages für "Internet und digitale Gesellschaft".

"Die Erforschung des Internets braucht einen eigenen Ansatz"

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"Das Wissen der Menge nutzen"

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"Das Institut ist bewusst interdisziplinär angelegt"

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Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Hans-Bredow-Institut für Medienforschung
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"Der Gedanke von Open Science ist uns wichtig"

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"Das Urheberrecht muss nicht neu erfunden, aber angepasst werden"

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"Eine internationale Regulierung ist wichtig, aber auch schwierig"

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"Es muss mehr Freiheiten für eine nicht-kommerzielle Nutzung geben"

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"Die Wirtschaft sollte sich im Forschungsbereich stärker engagieren"

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