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Judith Wonke | 11.09.2018 | 688 Aufrufe | Veranstaltungen

Der Geschichtstalk auf dem Historikertag (#gtshistag18)

26.09.2018 | Münster, FVVH/ Freiherr-von-Vincke-Haus: Domplatz 36, 15-17 Uhr

Wozu heute noch Geschichte? Diese Frage steht im Mittelpunkt des nächsten Geschichtstalks am 26. September 2018, der im Rahmen des diesjährigen Historikertages in Münster stattfindet und auf das übergeordnete Thema der Veranstaltung "Gespaltene Gesellschaften" Bezug nimmt: Welchen Wert hat Geschichte in der heutigen Zeit? Wie wird Geschichte im Rahmen einer zunehmenden Radikalisierung der Gesellschaft eingesetzt? Ist Geschichte eine Ressource, die vor allem Material bietet, Identitäten zu formen, Solidaritäten zu ermöglichen und nationale Politiken zu begründen, um Erinnerungen und Zukunftsvorstellungen an Überliefertem auszurichten? Und wozu braucht es noch Geschichte, wenn sich daraus offenbar nicht lernen lässt? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem fortschreitenden Rückbau des Geschichtsunterrichts und dem Wiederaufkommen neonazistischer Parolen, wie beispielsweise jüngst in Chemnitz?

Zu Gast sind Prof. Dr. Maren Lorenz, Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit und Geschlechtergeschichte an der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Andreas Rödder, Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Prof. Dr. Marko Demantowsky, Professor für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften und ihre Disziplinen (ISEK) an der Pädagogischen Hochschule FHNW und Sven Felix Kellerhoff, Geschichtsredakteur bei der Welt. Moderiert wird der Geschichtstalk von Georgios Chatzoudis vom Wissenschaftsportal L.I.S.A. und Dr. Nora Hilgert, Geschäftsführerin des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands. 

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