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Ingolf Seidel | 28.03.2020 | 795 Aufrufe | 2 | Ankündigungen

"Unangepasst. Repressionserfahrungen von Frauen in der DDR"

Ronald Wolf | 04.05.2020 | 17:32 Uhr
Das die DDR ein Unrechtsstaat war ist eine Auslegungs - oder Definitionsfrage. Wie viele Menschen werden eigentlich bezahlt um diese Lieblingsthese der westdeutschen Geschichtsschreibung zu untermauern. Die Vertreter dieser Lehre sind eifriger als die Zeugen Jehovas und bedeutend engstirniger.
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L.I.S.A. Redaktion | 23.02.2010 | 73143 Aufrufe | 4 | Filmproduktionen der Gerda Henkel Stiftung

Das Orakel-Rätsel -
Ausgrabungen in Kalapodi (Griechenland)

Nan Mena | 28.04.2020 | 22:59 Uhr
Very interesting! I think is an amazing work this team did, that let us learn more about the ancient cultures. Congratulations for your efforts!
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Prof. Dr. phil. Brigitte Sölch | 15.01.2017 | 968 Aufrufe | 1 | Veranstaltungen

Studientag: Kulturforum Bürgerforum Humboldt Forum - Aktualität und Nachleben einer (antiken) Idee

20.01.2017 | Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Hauptgebäude, Hörsaal 3075

Dr. Thomas Küntzel M.A. | 28.04.2020 | 19:02 Uhr
Die "Forums-Idee" besaß im Mittelalter eine viel größere Bedeutung als lange bekannt war. Nicht nur als Marktplatz allgemein, sondern als konkretes bauliches Modell, das mehr oder weniger genau nachgebaut wurde, mitsamt den angrenzenden Kirchen, der "Arx" oder dem Kolosseum, teils verkleinert, aber die Bezüge lassen sich ganz gut nachvollziehen. In der lokalen Geschichtsforschung besitzt dieser Aspekt selten eine Tradition, weshalb die Thesen oft zurückhaltend aufgenommen werden. Es gibt jedoch immer mehr Nachweise. Heiligenstadt und Königslutter sind nur zwei Beispiele von vielen. Die "Tieridee" findet sich möglicherweise als "Reimport" dann in einem römischen Reiseführer des 13. Jahrhunderts wieder (als Zeichnung in Gestalt eines Stadtplanes, als "Objekt des Monats" bei der Staatsbibliothek Hamburg, April 2013). https://cma.gbv.de/z/2019
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Diplom Designer Michael Körner | 07.03.2020 | 571 Aufrufe | 1 | Ankündigungen

Gerhard Reinhold: OTTO-Glocken

Die Familien- und Firmengeschichte der Glockengießerdynastie Otto.

Buchhandlung Melchers, Bremen | 27.04.2020 | 16:25 Uhr
Guten Tag,

ich würde gerne für eine Kundin das OTTO-Glockenbuch bestellen. Geht das auf diesem Wege?
Danke für Ihre freundliche Rückmeldung

Buchhandlung Melchers
Irene Nehen
Schwachhauser Heerstr. 207
28211 Bremen
melchers@nord-com.net
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Nadja Thelen-Khoder | 25.04.2020 | 453 Aufrufe | 1 | Artikel

Zu blöd für diese Welt?

„Äquidistanz“? „Hufeisentheorie“?

O. Ingmar | 26.04.2020 | 12:39 Uhr
Die Hufeisentheorie ist recht einfach. Sie besagt, dass Links- und Rechtsradikale extrem demokratiefeindlich und daher zu bekämpfen sind. Das ist vollkommen richtig.

Dabei geht es weniger darum, dass die Rechtsradikalen "schlimmer" sind, sondern das beiden Richtungen eine gleiche intolerante, demokratiefeindliche Haltung zugrundeliegt, in der es für Andersdenkende keinen Platz gibt.

Linke wehren sich gegen die Anologie. Man kann natürlich sagen derjenige, der einen "nur" verprügelt, weniger schlimm ist, als der, der einen tötet. Das macht es aber nicht besser. Ich würde die die linke Heuchelei mal so formulieren:


Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Was aber Faschismus ist bestimmen wir. Und faschistisch ist im Zweifel alles, wenn man nicht unserer Meinung entspricht.


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Georgios Chatzoudis | 25.04.2020 | 688 Aufrufe | 1 | Interviews

24. April 2020 | Coronakrise: Wo liegt die Verantwortung - Staat oder Bürger und Bürgerinnen?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Matthias Krämer | 25.04.2020 | 14:55 Uhr
Georgios Chatzoudis weist auf seine gegensätzlichen Wahrnehmungen hin: "Einmal das, was Virologen und Medien mir über die Gefahren und Risiken sagen, und zum anderen mein tagtägliches persönliches Erleben. Überall begegnen sich Menschen, in den Parks, auf den Gehwegen, in den Geschäften. Dann Berichte über die extrem hohe Ansteckungsgefahr des Virus. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich kenne nach wie vor nicht eine Person, die sich infiziert hat. Die zwei Wahrnehmungen kollidieren ständig bei mir."

Das erinnert mich an die Überlegungen über "Öffentlichkeit und Erfahrung" (Oskar Negt/Alexander Kluge, 1972), wonach Massenmedien eine Art "mittelbare Erfahrung" aggregieren, während wir im Alltag direkt "unmittelbare Erfahrungen" machen. Die Kollision beider Wahrnehmungsarten erleben viele Menschen häufig, aber nun fällt sie auf, weil beide Handlungsrelevanz beanspruchen. Maske oder nicht? Die erste Orientierung ist, ob auf der Straße oder im Supermarkt alle eine tragen oder niemand. Dringliche Empfehlungen der Bundesregierung werden nicht massenhaft handlungsleitend, wenn im Alltag überall nur Menschen ohne Masken zu sehen sind.

Ich habe das Problem des Widerspruchs von mittelbarer und unmittelbarer Erfahrung anders erlebt: Als Wissenschaftler bin ich es gewohnt, "mittelbare Erfahrung" auszuwerten und kritisch zu bewerten, für mich als Historiker ist Quellenkritik gewissermaßen Alltag. Als ich Anfang März, in der Woche nach Karneval, nach NRW gereist bin, musste ich beurteilen, wie riskant das ist. Mir war klar: Es besteht ein Risiko, mich zu infizieren und daraufhin andere Leute anzustecken. Ich kenne mehrere Menschen, die Pflege unterrichten. Wenn ich die anstecken würde, könnten sie PflegeschülerInnen anstecken, die dann Pflegeheime infizieren würden. Ich wusste, dass ich das nicht mehr kontrollieren könnte, wenn ich einmal infiziert wäre.

Heute bin ich froh, damals nicht mit dem Zug gefahren zu sein, sondern mit dem Auto. Ebenso habe ich Kontakt zu Menschen eher vermieden. Manche Menschen in meiner Umgebung konnten das nicht so konsequent tun wie ich, weil ich ohnehin meist in der Einsamkeit meiner Studierstube arbeite. Ich kenne mehrere Menschen, die sich fragen, ob ihre langwierige Atemwegserkrankung bis hin zur Lungenentzündung nun Covid-19 ist oder nicht.

Wer aber alltäglich praktisch und unmittelbar erfährt, dass sich überall Menschen begegnen, der erhält davon ein starkes Signal, das Normalität suggeriert und die massenmedial präsentierten Risiken dementiert. Seit Karneval wussten alle in einem abstrakten Sinn, dass das Virus in Deutschland ist. In dem konkreten Sinn, wie der Alltag sich dadurch verändern muss, ist die Information aber bei vielen Menschen nur langsam angekommen.

Die Alltagserfahrung von "Normalität" gewinnt im Alltagsbewusstsein gegen die mittelbare Erfahrung von VirologInnen, die im Rundfunk die Gefährlichkeit von Covid-19 erläutern.

Das Bemühen der Politik, soweit wie möglich Normalität zu inszenieren, ist daher fatal. Ins Alltagsbewusstsein dringt die Unnormalität der Situation nämlich erst, wenn gezielt Unnormalität inszeniert und dann unmittelbar erlebt wird. Das könnte der Hauptnutzen einer Maskenpflicht sein: Man sieht in den Gesichtern um sich herum, dass etwas nicht normal ist.
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Georgios Chatzoudis | 24.04.2020 | 723 Aufrufe | 1 | Interviews

"Ich wünsche mir lautere Stimmen der Soziologen, der Philosophen und der Ethiker"

Skype-Interview mit Marcel Fratzscher über die Ökonomie in der Coronakrise

Helga | 24.04.2020 | 12:25 Uhr
https://www.focus.de/finanzen/boerse/experten/gastbeitrag-von-daniel-stelter-versteckter-reichtum-italien-will-lieber-deutschland-als-seine-buerger-zahlen-lassen_id_11917977.html

Einfach mal lesen ...

Dazu ist Herr Fratscher bei deutschen Familien deutlich weniger großzügig. Denen will er nämlich (ersatzlos, auch kein Familiensplitting) das Ehegattensplitting wegnehmen.

Grund: dann müssen die Familienmütter namlich jeden Job annehmen, um die Finanzlücke zu stopfen. Noch mehr Schlüsselkinder, noch mehr kaputte Familien.

Aber Hauptsache die italienischen Milliardäre werden nicht angetastet und mit deutschen Steuergeld gemästet. Darauf ein Bunga-Bunga.
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Georgios Chatzoudis | 18.04.2020 | 935 Aufrufe | 2 | Interviews

17. April 2020 | Coronakrise: National, europäisch oder global?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

M. Ulrich | 21.04.2020 | 07:47 Uhr
"Guérot: Zurück zur Solidarität heute. Zinsgemeinschaft durch Coronabonds, das muss jetzt kommen."


Ach, wenn sie doch außer roasaroter Gefühligkeit doch auch noch zumindest rudimentärste Fakten im Programm hätte. Dann würde sie auch wissen, dass die Italiener bei 100 Milliarden Nettoaufnahme gerade mal 1,7 Milliarden mehr an Zinsen als Deutschland zahlen müsste. Viel Geld, aber im großen Rad der Billionen die berühmten Peants.

Die Lösung wäre einfach - die EU zahlt die 1,7 Mrd. Zinsdifferenz. Aber Frau Guerot will ja dass das deutsche Volk stattdessen direkt die Haftung für Billionen von Altschulden (der Eliten in Rom) übernimmt und damit zukünftige Generationen in den Schuldenturm führt.

Es ist die selbe traurige Geschichte wir in der Flüchtlingskrise: das böse Deutschland, dass nur 2 Millionen aufgenommen hat und das gute Italien, dass doch 350 000 aufgenommen hat (und diese auch noch mies wier niemand sonst behandelt, auf dass sie ja nach Deutschland abhauen)

Immerhin klappt bei den Italienern die Propaganda ... zumindest bei den eher naiven Gemütern der progressiven Deutschen.
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Georgios Chatzoudis | 18.04.2020 | 935 Aufrufe | 2 | Interviews

17. April 2020 | Coronakrise: National, europäisch oder global?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Helga Bissling | 19.04.2020 | 16:33 Uhr
Es ist immer wieder faszinierend mit welcher vollkommenen Kompetenzlosigkeit und faktenenthobenen Gefühligkeit das Thema Eurobonds diskutiert wird. So ziemlich alles, was Frau Guerot hier von sich gibt, ist falsch bis ins Mark. Aber wie soll mans erklären, wenn auf bei ihr und anderen vollständige Faktenresistenz besteht? Nun ich versuche es mal mit einem Beispiel:

Das Haushaltsvermögen der Italiener ist mit 125 000 € mehr als doppelt so hoch der Deutschen (47 000). Und nun, gemach, gemach, wird Frau Guerot antworten, dass dies mit der höheren Eigenheimquote in Italien zu tun hat.

RICHTIG! Trotzdem stelle ich eine Frage, die diese gesamte Argumentation auseinanderfliegen läßt.

Warum soll der Deutsche dem Italiener mit einer Eigentumswohnung in Rom für 500.000 € den Lebensunterhalt bezahlen? Ein Deutscher, der veilleicht 1400 netto im Monat hat? Ist es wirklich nicht zumutbar, dass dieser Italiener seine Wohnung verkauft?

Warum - wenn wir schon dabei sind - rufen die Italiener nach unbegrenzter deutscher Haftung, wenn sie doch erstmal ihre eigenen Reichen mit einer Vermögenssteuer belasten könnten?

Warum wehren sie sich gegen den ESM, der am Ende ja nur eine Angleichung der Renten etc. fordert?

Genau, Frau Guerot. Schweigen im (südeuropäischen) Walde. Der Grund ist einfach: das Geschrei der Südländer nach Solidarität ist der Schrei nach deutschem, niederländischen und finnischem Geld, um die eigenen Eliten ja nicht antasten zu müssen.

Kleiner Tip am Ende: gehen sie nach Corona mal durch Paris und versuchen sie in einem der Edelrestaurants 60 € + pro Gericht einen Platz zu bekommen. Das werden sie nicht so einfach schaffen. Das Problem ist, dass all diese Länder das Geld haben, aber leider nur ihre Eliten pampern. So viel zur Solidarität.

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Georgios Chatzoudis | 16.04.2020 | 995 Aufrufe | 1 | Interviews

15. April 2020 | Coronakrise: Denunzianten oder verantwortungsbewusste Bürger?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Matthias Krämer | 18.04.2020 | 18:36 Uhr
Ich trage hier einen Artikel nach, der auf Basis des Austrian Corona Panel Project Einstellungen von Einwohnern Österreichs analysiert und diskutiert: Die AutorInnen empfehlen: "Nennen wir sie nicht mehr Blockwarte", weil sie in der Motivlage von "Anti-Corona-Aktivist*innen" kein "Denunzianten- oder Nörglertum", keine "Lust am Strafen, Bespitzeln und Denunzieren" erkennen können. Vielmehr stellen sie fest:
"Je höher die Gefahrenwahrnehmung sowie das Gemeinschaftsgefühl, desto größer ist auch die Bereitschaft, andere Menschen im Falle der Nichteinhaltung der Corona-Maßnahmen bei den Behörden zu melden."
https://viecer.univie.ac.at/coronapanel/corona-blog/corona-blog-beitraege/blog15/
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Georgios Chatzoudis | 07.11.2017 | 2093 Aufrufe | 2 | Interviews

"Es gab keine koloniale Amnesie"

Interview mit Christiane Bürger über Kolonialismus, Genozid und Geschichtsschreibung

Nina Meyer | 18.04.2020 | 14:33 Uhr
Es scheint mir wichtig hierbei zu erwähnen, dass neben den wichtigen Akteur_innen der Opferverbände ab 2004 auch diasporische und migrantische Communities in Deutschland sowie zivilgesellschaftliche Postkolonialgruppen kritisch auf die Kolonialgeschichte aufmerksam gemacht haben. Deutschsprachige wissenschaftliche Literatur im Sinne des heutigen postkolonialen Diskurses gab es vor 2004 kaum. Deutsche Kolonialgeschichte wurde damals vor allem an US-amerikanischen Universitäten gelehrt. Erst ab 2004 gab es erste postkoloniale Buchveröffentlichungen auch in Deutschland.
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Dipl. Rest. Christina Verbeek | 22.12.2016 | 16411 Aufrufe | 9 | Artikel

Conservation work at the temple of Amenhotep III at Thebes, By The Colossi of Memnon and Amenhotep III Temple Conservation Project

CTT Conference, 11 February 2016 in Luxor | Paper Hourig Sourouzian, Elena Mora Ruedas, Maria Antonia Moreno, Miguel Angel Lopez Marcos

Luca, Rome | 15.04.2020 | 20:55 Uhr
Congratulations for the amazing work. I visited the site twice in 2016 and 2020 and was amazed by the new statues erected and the amount of work behind this as I leafed through this report. Thank you for everything you are doing for Egypt. It would be great if via anastylosis project would rebuild part of the temples for a better undesrtanding of the complex
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Georgios Chatzoudis | 08.04.2020 | 1124 Aufrufe | 2 | Interviews

7. April 2020 | Coronakrise: Ist Deutschland ein Vorbild?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Georgios Chatzoudis | 14.04.2020 | 11:05 Uhr
Sehr geehrter Herr Katterfeld,

vielen Dank für Ihren Kommentar, den ich an Frau Villa Braslavsky und die Runde insgesamt weitergeleitet habe.

Mit freundlichen Grüßen
Georgios Chatzoudis
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Georgios Chatzoudis | 08.04.2020 | 1124 Aufrufe | 2 | Interviews

7. April 2020 | Coronakrise: Ist Deutschland ein Vorbild?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Erich Katterfeld | 14.04.2020 | 09:52 Uhr
Sehr geehrte Frau Villa Braslavsky,

vielen Dank für die sehr treffende Aussage, bezogen auf die 68'er:
"Nein, im Gegenteil, nicht gescheitert, sondern vielmehr verstanden als Wissen um die politische Dimension und Relevanz der eigenen Lebensführung und mit der Kehrseite einer (bisweilen denunziatorischen, fundamentalistischen) Moralisierung der Alltagspraxis."

Fragen:
Ließe sich diese Ambivalenz nicht auch ohne 68'er erklären als ganz normale zur Verfügung stehende Verhaltensweisen in einer Gesellschaft - Zustimmung durch Befolgen und Befeuerung durch Denzunziation?
Die dritte mögliche Verhaltensweise, nämlich die Ablehnung gegenüber den staatlichen Maßnahmen, des "patriarchalischen" Tones der Politik (Die Bürger verhalten sich größtenteils brav) oder der vorgelegten Zahlen und Schlussfolgerungen, kommt in dieser Diskussion leider zu kurz und wäre sicher einer eigenen Betrachtung wert. Ist das nicht ein notwendiges Korrektiv gegen allzuviel 'Durchgreifträume' der Politik, die unter der Coronaebene etliche Dinge wie Waffenexporte, Defender 2020 etc. durchwinken kann?

Ich danke für den ausgewogenen, differenzierten Stil von Ihrer Seite und von Seite der anderen Diskutanten - das findet sich leider sehr selten in der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen
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Georgios Chatzoudis | 31.03.2020 | 4726 Aufrufe | 3 | Interviews

"Wir sind Opfer unserer medizinischen Erfolge"

Interview mit Malte Thießen über Seuchen und Impfen in der Moderne

Bernhart | 12.04.2020 | 19:58 Uhr
Die spanische Grippe ist eine gute Analogie. Die müsste amerikanische Grippe heißen, stammt nämlich aus den USA und verbreitete sich, weil inkompetente Militärärzte der US-Armee Infizierte nicht isolierten, sondern zur Arbeit schickten, woraufhin sich die Grippe weltweit verbreitete. Erinnert fatal an das Paznauntal und österreichische Politiker. Intelligente Menschen die die rechtzeitige, richtige Reaktion zeigen, die Informationen und Warnungen lagen bei Zeiten vor, hätte das jetzige Ausmaß mit Sicherheit verhindert.

Die Menschheit ist zu dumm und DAS ist das Problem. Immer. Bei allem. Würde man die geistige Elite Entscheidungen treffen lassen statt die größten Idioten, würden sehr viel weniger Schäden entstehen.

Größte Idoten, s. Politik und Medien
Geistige Elite, s. www.oqgc.com
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Georgios Chatzoudis | 10.04.2020 | 1272 Aufrufe | 2 | Interviews

9. April 2020 | Coronakrise: Auch eine Klassenfrage?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Georgios Chatzoudis | 12.04.2020 | 17:32 Uhr
Sehr geehrter Herr Katterfeld,

haben Sie vielen Dank für Ihren Kommentar, die kritischen Anmerkungen und nicht zuletzt für Ihren Zuspruch. Wir werden gerne versuchen, Ihre Punkte in eine der nächsten Diskussionen zur Sprache zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen
Georgios Chatzoudis
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Georgios Chatzoudis | 10.04.2020 | 1272 Aufrufe | 2 | Interviews

9. April 2020 | Coronakrise: Auch eine Klassenfrage?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Erich Katterfeld | 12.04.2020 | 11:58 Uhr
Nehmen wir mal folgende Aussage von Herr Chatzoudis aus dem Gespräch:

"Europäische Strukturen schaffen für eine gemeinsame Politik in Sachen Steuer, Finanzen und Soziales/Gesundheit."

Das hat nun mit dem Coronavirus nichts zu tun. Eine 'gemeinsame' europäische Politik wird genau dasselbe machen wie die nationalen Politiken, nur in größerem Rahmen. Es ist jetzt schon absehbar, dass eine europäische Außenpolitik genau so machtversessen und gewaltbereit und ungerecht sein wird, wie die derzeitige Politik der USA etwa.
Was man aus der Coronakrise lernen kann, scheint mir Folgendes zu sein:

1. Viele, wenn nicht alle Krisen sind global
(Corona, Klima, gewaltsame Konflikte)

2. Der Kapitalismus ist nicht nur ein Problem, sondern auch die Lösung
(Welches System könnte denn bitte Millionen von Atemschutzmasken zeitnah herstellen?)

3. Die Politik ist nicht an 'Gerechtigkeit' interessiert, sondern an 'Macht'
(Aktuelles Beispiel: "Die Pandemie als Druckmittel", german-foreign-policy)

4. Das Nationale geht über das Internationale/Globale
(Deswegen war De Gaulles "Europa der Vaterländer" der richtigere Weg für ein Europa; Deutschland selbst fährt ja auch ein föderales System)

Soweit ein kleiner Aspekt der Debatte.
An dieser Stelle möchte ich den beteiligten Diskutanten ein Dankeschön für die hohe Qualität der Argumentation danken. Ein besonderes Dankeschön gilt dem Initiator des Coronalogbuches.
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Georgios Chatzoudis | 31.03.2020 | 4726 Aufrufe | 3 | Interviews

"Wir sind Opfer unserer medizinischen Erfolge"

Interview mit Malte Thießen über Seuchen und Impfen in der Moderne

Ruth Bussche | 08.04.2020 | 15:07 Uhr
Das kann man so eigentlich nicht stehen lassen:

"...so gibt es keine Belege, dass das Virus tatsächlich gefährlicher ist als Influenza. In China und Italien und in Spanien und in vielen regionen der Welt mehr existieren aber weder Gesetze noch Wünsche, so etwas wie Luftreinhaltung zu praktizieren- der Mundschutz in China dient der verzweifelten prävention vor Lungenkrankheiten durch Umweltvergiftung und vergifteter Luft."

Darüber ist jetzt schon mehrfach aufgeklärt worden, dass Corona nichts mit dreckiger Luft zu tun hat. Da kann ist den NDR-Podcast nur empfehlen...

Vielen Dank jedenfalls für die historische Einordnung. Das macht aktuell einiges besser verständlich, auch die zunehmende Distanzierung von Impfungen.
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Georgios Chatzoudis | 31.03.2020 | 4726 Aufrufe | 3 | Interviews

"Wir sind Opfer unserer medizinischen Erfolge"

Interview mit Malte Thießen über Seuchen und Impfen in der Moderne

Beate Winzer | 08.04.2020 | 12:50 Uhr
Den Optimismus teile ich nicht: Gerade eben wurde das Gesetz zur digitalen Patientenakte beschlossen, nach der alle Daten von Patienten, ohne dass diese dagegen vorgehen können, öffentlich- zugänglich allen Ärzten, dem Praxispersonal, den Krankenhäusern und damit allem Missbruach und vor allem aller Verwertung freigegeben. Der Mensch als Material, das frei zugänglich ist- dieser Alptraum ist nun Realität. Was das neue Virus selbst angeht, so gibt es keine Belege, dass das Virus tatsächlich gefährlicher ist als Influenza. In China und Italien und in Spanien und in vielen regionen der Welt mehr existieren aber weder Gesetze noch Wünsche, so etwas wie Luftreinhaltung zu praktizieren- der Mundschutz in China dient der verzweifelten prävention vor Lungenkrankheiten durch Umweltvergiftung und vergifteter Luft.
In NRW sind viele Menschen betroffen- ob es wohl einen Zusammenhang gibt mit der Kohleföderung und der Staublunge? Oder der höheren Krebshäufigkeit? Lungenkrebs ?
Ich denke, dass die gegenwärtigen Massnahmen zum einen Verzeifelung und Aktionismus entspringen und zum zweiten dem Wunsch nach Überwachung. Ein "Starker Staat" kann immerhin seine Büger überwachen und auswerten, womit der Wirtschaft doch wieder gedient wäre während eine Gesellschaft, in der Rufe nach Zwangsquarantäne für Ältere, für Menschen mit Behinderung, erzwungene Heimeinweisung, Wegsperren, Überwachen und Verwahren, immer stärker an Vehemenz gewinnen, nichts aus der jüngeren Geschichte gelernt hat. Wenigstens die Frage nach Verträgen von Biochemikern und Ärzten mit der Pharmaindustrie, die schon immer zu unethischen und illegalen Menschenversuchen führten, könnte hinterfragt werden. So stellt sich mir die Frage, ob das nicht auch gleichzeitig ein Massenexperiment darstellt. In jedem Fall ist es nicht akzeptabel, die Grundrechte auszusetzen und eben NICHTS zu tun, um das privatisierte und ökonomisierte Gesundheitswesen zu verbessern. Ulla Schmidt, die dieses unternehmen wollte, scheiterte nicht an einer Spanienreise sondern an ökonomischen Interessen der "Wohlfahrtsverbände".
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Ingolf Seidel | 28.03.2020 | 795 Aufrufe | 2 | Ankündigungen

"Unangepasst. Repressionserfahrungen von Frauen in der DDR"

DIRK BRILKA | 06.04.2020 | 10:51 Uhr
Die Ehemalige DDR war insgesamt ein Unrechtstaat und eine Diktatur. Anstifter und Mitwisser und gehilfen Machen sich auch strafbar.. Wer weg schaut und es zulässt macht sich dessen mitschuldig.... . Aufklärung von 1989 bis 2020... Stasi methoden Zersetzung mehtoden GEHIRN wäsche... Alle sekten ähnliche Skulpturen sind nicht für die allgemeinheit und gesellschaft und Regierung gut spaltet nur.