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Dipl.-Ing. Hermann Wenzel | 23.12.2017 | 618 Aufrufe | 5 | Artikel

Astronomie der Germanen im älteren Fuþark

Dass Runen neben ihrer Lautlichkeit und Begrifflichkeit auch Zahlen seien, war in der Geschichte der Runenforschung wiederholt Gegenstand von Mutmaßungen und Behauptungen. Das ging einher mit der nicht unbegründeten Annahme, die Runenreihe des FuÞark sei ein umgestelltes Alphabet und der Tatsache, dass in diversen Alphabeten Zahlentsprechungen der Buchstaben überliefert sind.

Die Beweisführung der zutreffenden Zuordnung der unterstellten Zahlen zu den Runen scheiterte indes an mangelnder Durchgängigkeit im Grundsystem FuÞark und der zugehörigen Epigraphik sowie an einer überzeugenden Abklärung, zu was solche Buchstabenzahlen denn dienen sollten.

Die vorliegende Untersuchung versucht diesen Mangel zu beheben, indem eine lautliche und zahlenmäßige Systematik aufgedeckt und eine zeitliche Eigenschaft der Runen in Form von Tageszahlen, die zu astronomischen Daten führen, erkannt wird. 

Die Ergebnisse des Essays zeigen das Prinzip durchgängiger Übereinstimmung zwischen FuÞark und ausgewählter Epigraphik mit einer astronomischen Datenfülle. Es liegt nahe, die auftretenden Planetenbewegungen als Attribute angerufener Götter zu deuten.  

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Kommentar

von Dr. Alfred Becker | 05.01.2018 | 12:36 Uhr
Vergleichbare Entdeckungen konnte ich am Runenkästchen von Auzon (Franks Casket) machen. Aus Runenzahl und -wert ergaben sich 10 solare und 10 lunare Jahre, synchronisiert durch einen Metonischen Zyklus. Aus den Bildern und Inschriften ergaben sich die Wochentage, Monate, Jahreszeiten, besagter Luni-solar-Kalender, der Jahreszyklus und - etwas spekulativ - ein Äon von 432000 Jahren.

Dazu der Aufsatz: http://www.franks-casket.de/deutsch/deckel04.html

Rechengrundlage: Die Runen entsprechen in der Abfolge des fuþark der Zahlenfolge (f = 1; u=2 2; þ = 3 usw.) Ggf Rückmeldung an albe@franks-casket.de

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