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Dipl.-Ing. Hermann Wenzel | 11.02.2017 | 561 Aufrufe | 1 | Artikel

Astronomie in lateinischer Epigraphik

Eine gewagte Vermutung im Experiment durch erstaunliche Ergebnisse gestützt

Die Schwierigkeiten römische Inschriften zu lesen besteht zunächst in den vielen Abkürzungen und Auslassungen. Nun kommt ein weiteres Phänomen hinzu, das, gänzlich kryptisch und über Jahrhunderte geheim gehalten, dem Wesen der Buchstaben anhaftet. In umfangreichen Versuchen konnte ich nachweisen, dass neben den bekannten römischen Zahlen lateinische Buchstabenzahlen existieren, so wie dies für das  griechische Alphabet der Fall ist. Neben dem lateinischen Alphabet wurden offenbar wichtige Inschriften mit Zahlwerten unterlegt, um astronomische (astrologische) Daten zu generieren. Es geht ausschließlich um die Zeit und ihre Beziehung zu den Göttern. Dabe entspricht jeder Buchtabe einer Anzahl von Tagen und eine Buchstabensequenz kann z.B. Perioden eines Planeten als Attribut einer Gottheit darstellen.

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Kommentar

von Dr. Lea-Katharina Steller | 23.07.2017 | 10:46 Uhr
Lieber Herr Wenzel, ich gratuliere Ihnen von Herzen! :-)

"Künftig sind lateinische Inschriften nicht mehr als kurzgefasste meist fragmentarische Deklarationen zu verstehen, sondern als wiederentdeckte Gattung einer bisher unbekannten Art kultischer Literalität, die in ihren Untergründen religiös bedingte Arithmetik, Astronomie und künstlerische Muster verbirgt.

Nach der Entdeckung dieser geheimnisvollen, mystischen Ebene gewinnt die lateinische Epigraphik an Bedeutung und erscheint im wahrsten Sinn in einem ganz andersartigen, überaus erweiterten Licht, dem Licht der Sterne, das die Götter senden, um den lesenden, betrachtenden und erkennenden Menschen magisch zu begeistern. Die Übersetzung einer Inschrift müsste also künftig die graphisch numerischen Rhythmen und Figurationen stellarer Göttergesellschaften einbeziehen."

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