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Dr. Christoph Hilgert | 09.05.2018 | 394 Aufrufe | Ankündigungen

Vor dem Anpfiff. Fußball in Ost- und Südosteuropa

Veranstaltungsreihe anlässlich der Fußball-WM 2018 in Russland

Am 14. Juni 2018 startet mit der Partie zwischen Russland und Saudi-Arabien die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland. Die WM ist nicht nur ein sportliches, sondern auch ein politisches Großereignis – sie manifestiert ein weiteres Mal die enge Verbindung zwischen Fußball und Politik. Hinzu kommen die angespannten Beziehungen Russlands mit dem Westen, die vielerorts zu Boykottaufrufen der WM geführt haben.

Die Veranstaltungsreihe dient dem intellektuellen Aufwärmen auf die Weltmeisterschaft. Ost- und Südosteuropa spielt dabei eine wichtige Rolle nicht nur aufgrund des Austragungsortes: Vier Mannschaften aus dem östlichen Europa sind dabei, während sich die Fußballgroßmächte Österreich und Italien nicht qualifizieren konnten.

Die Veranstaltungsreihe der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Regensburg, wird die Geschichte des Fußballs im östlichen Europa reflektieren sowie die Verbindungen dieses höchst populären Sports zur Politik und zur Kultur debattieren. Dafür konnten Vortragende gewonnen werden, die grundlegende wissenschaftliche und journalistische Arbeiten zum osteuropäischen Fußball verfasst haben.

Zoom

Vor dem Anpfiff. Fußball in Ost- und Südosteuropa - Veranstaltungsreihe anlässlich der Fußball-WM 2018 in Russland

Freitag, 11. Mai 2018, 18-20 Uhr c.t.
"Politik und fußballerischer (Miss-)Erfolg in Jugoslawien und danach"

Podiumsdiskussion mit Dr. Andrew Hodges (Regensburg), Jelena Dureinovic (Gießen) und Dario Brentin (Graz); Moderation: Prof. Dr. Riccardo Nicolosi (München).
Dr. Andrew Hodges ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Ost- Südosteuropaforschung in Regensburg und war Gastherausgeber eines Sonderheftes der Zeitschrift "Soccer & Society" über Fussballfanaktivitäten und -proteste in Südosteuropa. Jelena Đureinović ist Doktorandin am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) an der Justus Liebig Universität Gießen. Ihre Forschungsschwerpunkt sind Erinnerungskultur und Transformationsprosse im post-jugoslawischen Raum. Dario Brentin ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Südosteuropastudien der Universität Graz und promoviert über Sport und Identität im post-sozialistischen Kroatien an der School of Slavonic and Eastern European Studies (SSEES) am University College London (UCL). Riccardo Nicolosi ist Professor für Slavische Literaturwissenschaft an der LMU München und Principal Investigator der Graduiertenschule.

Ort: Regensburg, Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, Landshuter Str. 4, Raum 017, Kooperation: Südosteuropa-Gesellschaft e.V.

Donnerstag, 7. Juni 2018, 18-20 Uhr c.t.
"The Historical Significance of East European Football"

Vortrag in englischer Sprache von Jonathan Wilson (London); Moderation: Prof. Dr. Ulf Brunnbauer.
Jonathan Wilson ist Sportjournalist und schreibt u. a. für "The Guardian", "The Independent" sowie "Sports Illustrated" und ist Kolumnist für "World Soccer". Ulf Brunnbauer ist Geschäftsführender Direktor des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung und Sprecher der Graduiertenschule in Regensburg. 

Ort: Regensburg, Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, Landshuter Str. 4, Raum 017, Kooperation: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.

Mittwoch, 12. Juni 2018, 18-20 Uhr c.t.
"Nicht nur ein Proletensport. Nabokov, Šostakovič, Lobanovskij und der Fußball in Russland und der Sowjetunion"

Vortrag von Prof. em. Dr. Dittmar Dahlmann (Bonn) die Geschichte des russischen Fußballs.
Dittmar Dahlmann ist Professor Emeritus des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn. Im Zentrum seiner Forschungen steht die Gesdchichte Rußlands bzw. der Sowjetunion seit dem 18. Jahrhundert. Dabei gehören die Wissenschaftsgeschichte (Erforschung Sibiriens und des Fernen Ostens seit dem 18. Jahrhundert), die Geschichte der Unternehmerschaft in Rußland im 19. und frühen 20. Jahrhundert, die Geschichte Sibiriens sowie die Frühgeschichte des Fußballs in Rußland augenblicklich zu den zentralen Themen seiner Forschung.

Ort: München, LMU, Historicum, Amalienstr. 52, Raum K 202, Kooperation: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.

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