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Arbeitskreis Bodendenkmäler | 04.07.2014 | 552 Aufrufe | 1 | Ankündigungen

Bodendenkmäler in Städten des Rheinlandes - Gedächtnis, Identität oder Hindernis?

Öffentliches Symposium mit anschließender Podiumsdiksussion
Donnerstag, 10. Juli 2014 | 15:30 - 21:00 Uhr
Fritz Thyssen Stiftung | Apostelnkloster 13-15 | 50672 Köln

Es sprechen und diskutieren: Bernd Streitberger (Köln), Prof. Dr. Matthias Untermann (Heidelberg) und Prof. Dr. Christoph Zöpel (Bochum/Berlin) sowie Mitglieder des Arbeitskreises.

Bodendenkmäler – also unbewegliche oder bewegliche Denkmäler, die sich im Boden befinden oder befanden – sind gerade in Städten besonderen Problemen ausgesetzt. In diesen Ballungsräumen menschlicher Interaktionen sind der Platz begrenzt, die Interessen heterogen und die wirtschaftlichen Implikationen groß. Dies hat Auswirkungen auf  Erhaltung, Pflege und Präsentation der Denkmäler.

Die erste öffentliche Veranstaltung des 2014 gegründeten Arbeitskreises nähert sich dem Thema „Städte im Rheinland und ihre Bodendenkmäler“ daher von verschiedenen Seiten. In drei Vorträgen kommen unterschiedliche Interessengruppen zu Wort, die Einfluss auf die Erhaltung von Bodendenkmälern haben und hier ihre jeweiligen Positionen und Möglichkeiten vorstellen.

Eine abschließende Podiumsdiskussion mit allen Vortragenden und Mitgliedern des Arbeitskreises erlaubt eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Thema.

Der Arbeitskreis Archäologisches Gedächtnis der Städte lädt alle Interessenten herzlich ein und bittet um vorherige Anmeldung bis zum 4. Juli 2014 unter:
www.fritz-thyssen-stiftung.de

Zoom

Die römische Hafenstraße in Köln als typisches Beispiel für ein Bodendenkmal in einer Stadt.

Kommentar

von Via Chamaria | 05.08.2014 | 10:05 Uhr
Via Chamaria befasst sich als Arbeitskreis mit der Kartografie und Inventarisierung von Altstraßen in der östlichen Oberpfalz. Es macht wenig Unterschied, ob sich ein Bodendenkmal im urbanen Raum oder auf dem Land befindet. Auch auf ländlichem Gebiet befinden sich Bodendenkmäler menschlichen Interessen und Interaktionen ausgesetzt; wirtschaftliche Aspekte haben Vorrang. Einerseits ist dies nachvollziehbar, andererseits lässt sich ein einmal beseitigtes Bodendenkmal nicht wieder beschaffen. Für den ruralen Raum kommt hinzu, dass viele Bodendenkmäler noch nicht als solche festgehalten und bekannt sind. Via Chamaria versucht, ein Bewusstsein für diese Denkmäler (in diesem Falle Altstraßen von der Antike bis in die Neuzeit) nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch bei den zuständigen Behörden zu schaffen, um so manche Straße zu schützen. Was sich nicht ändern lässt, wird zumindest theoretisch für die Nachwelt erhalten.

https://www.facebook.com/ViaChamaria

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