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Christiane Lange | 13.06.2014 | 1314 Aufrufe | Vorträge |
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Was restaurieren? Fragen zur Grundinstandsetzung der Neuen Nationalgalerie Berlin

Vortrag von Alexander Schwarz anlässlich des Symposiums "Touching Mies" am 2. Juni 2013 in Krefeld

Alexander Schwarz, Leiter des Berliner Büros von Chipperfield Architects, möchte in seinem Beitrag vor allem Fragen aufwerfen: Am Beispiel der Grundinstandsetzung der Neuen Nationalgalerie in Berlin, fordert er zum grundsätzlichen Nachdenken über Restaurierungen bzw. Wiederaufbauten auf. Gibt es im Zusammenhang mit Architektur eine empfundene Wahrheit?

Alexander Schwarz, Leiter des Berliner Büros Chipperfield Architects

L.I.S.A. AUDIO

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Symposium „Touching Mies“

Das Symposium „Touching Mies“ fand am 2. Juni 2013 im Rahmen der Ausstellung „MIES 1:1 Das Golfclub Projekt“ in Krefeld statt, in deren Mittelpunkt ein begehbares Architekturmodell stand. Der Wettbewerbsentwurf von Ludwig Mies van der Rohe für ein Golfclubhaus in Krefeld von 1930 war unter der künstlerischen Leitung der Genter Architekten Robbrecht en Daem architecten als Modell im Maßstab 1:1 umgesetzt worden.

Das 1:1-Modell war Thema und zugleich Tagungsort dreier Symposien, von denen sich das erste mit dem Phänomen Ludwig Mies van der Rohe als ikonengleichem Architekten beschäftigte. Die Transformation und Aktualisierung seiner Entwürfe für die Gegenwart durch Sanierung, Rekonstruktion und Umnutzung wurden vorgestellt. Darüber hinaus wurden die theoretischen, politischen und denkmalpflegerischen Paradigmen dieser „Zugriffe“ auf Mies van der Rohes Erbe diskutiert. Sie standen künstlerischen Interventionen gegenüber, die an den von Mies van der Rohe entworfenen Häusern Lange und Esters, Krefeld, sowie an der Neuen Nationalgalerie, Berlin, als Orte für zeitgenössische Kunst vorgenommen wurden.

Das Symposium fand im begehbaren 1:1-Modell statt.

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