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Judith Wonke | 12/07/2019 | 174 Views | 3 | Presentations

"Bürokratie" als negative Markierung - zur Geschichte der Bürokratiekritik

Vortrag von Prof. Dr. Pascale Cancik im Rahmen der Veranstaltung "Bürokratie" und ihre Kritik

Judith Wonke | 10.12.2019 | 11:56
Vielen Dank für Ihr Feedback - wir freuen uns, dass Sie auf das Video gestoßen sind und bedauern umso mehr die Qualität. Das Bild- und Tonmaterial wurde uns von den Veranstaltern zur Verfügung gestellt, die scheinbar Probleme mit der Audioaufzeichnung hatten. Wir haben in der Postproduktion versucht, die Aufnahme so gut es geht zu bearbeiten und lange überlegt, auf eine Veröffentlichung zu verzichten. Wir finden jedoch, dass es schade um das spannende Thema und den Vortrag von Prof. Dr. Pascale Cancik gewesen wäre!

Mit herzlichen Grüßen aus Düsseldorf
Ihre L.I.S.A.Redaktion
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Judith Wonke | 12/07/2019 | 174 Views | 3 | Presentations

"Bürokratie" als negative Markierung - zur Geschichte der Bürokratiekritik

Vortrag von Prof. Dr. Pascale Cancik im Rahmen der Veranstaltung "Bürokratie" und ihre Kritik

Wingerath | 10.12.2019 | 11:21
Schade, dass die Audiospur so schlecht ist, dass man durch das Hintergrundrauschen quasi nichts vom Vortrag versteht. Zumal direkt am Pult ein Mirko angebracht ist, dessen Tonqualität sicher um ein vielfaches besser ist. Nach so vielen online gestellten Videos hatte ich tatsächlich etwas besseres erwartet.
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Georgios Chatzoudis | 11/05/2019 | 647 Views | 1 | Interviews

"Eine gemeinsame europäische Erinnerungsarbeit an den Zweiten Weltkrieg ist überfällig"

Interview mit Anke Hilbrenner über die Resolution zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg

Erschreckend offensichtlich totalitäres Verständnis von Geschichtswissenschaft | 09.12.2019 | 22:56
In diesem Interview zeigt sich, wie übrigens auch in der von Fachkollegen als methodologisch völlig ungenügend beurteilte Publikation von Frau Weber (vgl. die Rezensionen von Professor Jost Dülffer in der SZ oder Professor Stefan Plaggenborg in der FAZ), das erschreckende Selbstverständnis einer neuen Fraktion von Geisteswissenschaftlern, die sich als ideologische "Bewusstseinsingeneure" im Dienste politischer Macht begreifen. Ich frage mich, ob Menschen wie Frau Hilbrenner klar ist, was sie hier vertreten: Hier wird nämlich, vermeintlich im Namen rechtsstaatlicher Demokratien, ein Verständnis von Freiheit der Wissenschaft aufgegeben, das gerade für demokratische Rechtsstaaten historisch grundlegend war.

Nein, es ist keine Aufgabe von Geschichtswissenschaftlern, einem politischen Gebilde wie der EU den passenden ideologischen "Kitt" vermittels der diskursiven Durchsetzung eines politisch genehmen "Kollektivgedächtnisses" zu verpassen. Das hierin implizierte normative Primat ist in keiner Weise mit der Freiheit von Forschung und Lehre, die unsere Verfassung schützt, vereinbar.

Es ist definitiv nicht die Rolle der Geschichtswissenschaft in einem demokratischen Rechtsstaat, einer politisch motivierten Deutung der Vergangenheit die diskursive Hegemonie zu verschaffen. Allein das als Bestreben zu formulieren, ist Nachweis der totalitären Tendenzen des dahinter stehenden Denkens.

Historiker haben sich allein um die Frage der historischen Wahrheit zu kümmern und auch politisch nur da einzuschreiten, wo politische Macht sich anschickt, Verfälschung zu kanonisieren oder ihre Verbreitung zu verhindern. Das zugleich wisssenschaftlich wie politisch motivierte Engagement bedeutender deutscher Historiker im Historikerstreit war eben genau darin begründet, dass die geschichtsrevisionistischen Positionen der Fraktion um Ernst Nolte eben aus der Motivation heraus, die Schuld Deutschlands an dem fürchterlichsten Vernichtungskrieg aller Zeiten (so das Urteil sogar Ernst Noltes) zu relativieren, Wahrheit entstellten.

Genau dies tun die neuen Apolgetinnen und Apologeten der vermeintlichen Auslösung des Zweiten Weltkriegs durch den Pakt zwischen Stalin und Hitler auch - damit negierend, dass es absolut unbestritten ist, dass der Eroberungskrieg des "Lebensraum im Osten" das durchgängig seit 1925 konsequent verfolgte Kernprojekt Hitlers war, dem von allem Anfang an jede Eskalationsdynamik bis zum "totalen Krieg" inhärent war. Hitlers Äußerung noch vor dem Pakt, dass er die westlichen Mächte für zu dumm hielte zu verstehen, dass alles, was er je getan habe, vorrangig und ausschließlich gegen Russland gerichtet gewesen sei, lässt hier wenig Interpretationsspielraum, wie zahlreiche weitere Dokumente auch, die zu beleuchten sowohl Frau Weber wie Frau Hilbrenner vorsorglich unterlassen und hierdurch ein alarmierendes Beispiel geben, was mit Geschichtswissenschaft geschieht, wenn sie Wahrheitssuche von normativen Primaten abhängig macht.

Die mit einem solchen normativen Anspruch einhergehende Selbstüberhöhung und die damit einhergehenden Gefahren für die Wissenschaft zeigen sich in den folgenden beiden Zitaten Hilbrenners: Erstens: "Dennoch sind etwa wir HistorikerInnen nicht nur Akteure der Geschichtswissenschaft, sondern häufig auch Gestalter von Geschichtspolitik." Zweitens: "Ja, eine gemeinsame europäische Erinnerung ist absolut notwendig und wünschenswert! Aus meiner Sicht als Historikerin ist es für das Gelingen der europäischen Integration unerlässlich, dass wir uns auf eine gemeinsame europäische Geschichte berufen, die mehr ist, als eine reine Summe der Nationalgeschichten. Für die Nation, die als Zugehörigkeit stiftendes Projekt das 19. und das 20. Jahrhundert prägte, hat sich die Geschichte als zentrale Legitimationsressource etabliert. Wenn wir wollen, dass das europäische Projekt im 21. Jahrhundert gelingt, dann brauchen wir eine gemeinsame Erzählung, um Zugehörigkeit erfahrbar zu machen."

Was zeigen die Zitate? Frau Hilbrenner (und Interviews mit Frau Weber erweisen, dass sie das gleiche Selbstverständnis aufweißt) benennt als ein der konkreten Arbeit an historischen Forschungsprojekten vorrangiges und vorgelagertes Ziel, das kein wissenschaftliches, sondern ein politisches ist, womit sie Geschichtswissenschaft unter ein politisches Primat stellt. Geschichtswissenschaft soll sich also in den Dienst eines wissenschaftfernen, nämlich politischen Ziels stellen, nämlich den ideologischen Zement für das politische Gebilde der EU darbieten, weil nur dieses supranationale Gebilde den Rückfall in die Nationalismen verhindere.

Hier wird also wissenschaftliche Erkenntnis unter ein normatives politisches Primat gesetzt - strukturell und ideologisch jenen nationalistischen Historikern entsprechend, die im 19. Jahrhundert Fachkollegen vorwarfen, "Verräter der Nation" zu sein, wenn ihre Forschung nicht zur großen Erzählung von Deutschlands Herrlichkeit und Preußens Gloria betrügen. Nun musss Geschichte der Gloria der EU dienen. Und auch die diffamierende Verurteilung von Fachkollegen sind in Hilbrenners Darlegungen bereits angelegt, falls sie ihre Prioritätensetzung nicht teilen: Sie unterstellt ernsthaft Kollegen, die nicht bereit sind, ihre Forschung in den Dienst des von ihr priorisierten Narrativs zu stellen, verkappte Altstalinisten oder Nationalisten zu sein. Ergebnisoffenes Arbeiten gibt es in Hilbrenners Kosmos offenbar gar nicht - und das im Falle einer empirischen Wissenschaft. Diese Frau merkt gar nicht, dass sie - darin ideologischen Apologeten des Nationalismus gleich, selbst Apologetentum fordert, nur für ein anders aufgestelltes politisches Machtgefüge - ein Anspruch, der jedoch zutiefst Wissenschaft widerspricht.

Wenn ich die Reihe der Historiker betrachte, die durch ihre empirische Arbeit - seit Beginn der am intensivsten geführten Forschungskontroverse der bundesdeutschen Geschichtswissenschaft, dem Historikerstreit nämlich, durch zähe Quellenarbeit nämlich, nachgewiesen haben, dass die Eskalationsdynamik des Vernichtungskriegs und die gesamte daraus sich entwickelnde Zerstörung zweifellos ihre Ursache allein im Aggressions-, Eroberungs- und Vernichtungswillen des nationalsozialistischen Regimes und seines Führers Adolf Hitlers hatte, was Verbrechen der stalinistischen Diktatur ja in keiner Weise in Abrede stellt, nur dass die eben nicht die Auslöser für den Zweiten Weltkrieg waren, dann ist das demagogische Potenzial ihrer von normativer Warte formulierten Pauschalverurteilung atemberaubend beträchtlich: Die Historiker, deren empirische Befunde sich nämlich nicht in Hilbrenner/Webers Deutungsnarrativ einfügen lassen, umfassen Namen wie Eberhard Jäckel, Martin Broszat, Wolfgang Benz, Wigbert Benz, Gerd Ueberschär, Wolfram Wette, Rolf-Dieter Müller, Jürgen Zarusky, Stephan Merl und Bernd Bowetsch - um nur einige zu nennen.

Doch Hilbrenner gibt nicht nur die Grundlagen von Wissenschaft preis, wenn sie die unter ein politisches Primat stellt, sondern beruft sich auch zu unrecht auf den von Hannah Ahrendt stammenden Totalitarismusbegriff. Die nämlich hielt Demokratien in keiner Weise für sui generis immun gegen Totalitarismus. In ihrem Aufsatz "Über Wahrheit und Lüge in der Politik" benennt sie genau den kritischen Punkt, an dem demokratische Systeme in den Totalitarismus zu kippen drohen, nämlich, wenn sie nicht mehr zwischen Tatsachenwahrheiten und Meinungen/Bewertungen/Deutungen unterscheiden können. Während jedes liberale Verständnis akzeptiert, dass es im Falle von Tatsachenaussagen, aus deren Eruierung Politik in liberalen Staaten sich herauszuhalten hat, nur darum geht, ob diese richtig oder falsch sind. Solche ergo unter einen Gesinnungsverdacht zu stellen, wie Hilbrenner dies tut, ist damit prinzipiell autoritär - und ein Missbrauch von Wissenschaft. Wenn Aussagen für falsch befunden werden, gehören sie fachwissenschaftlich vermittels widersprechender empirischer Befunde widerlegt. Dagegen müssen in einer liberalen Gesellschaft Meinungen, Deutungen und Bewertungen auf der Grundlage der vollständigen Menge ermittelter Tatsachenwahrheiten, welche nämlich u.a. von subjektiven Prämissen und Prioritäten beruhen, dem freien Spiel demokratischer Diskussionsprozessse zur Verfügung stehen. Auch hier ist eine Normierung von oben, sofern sie über verfassungsmäßige Prinzipien hinausgeht, mit dem demokratischen Rechtsstaat nicht vereinbar.

Es ist bezeichnend, dass Weber, genau wie Hilbrenner, Kritik mit normativen (d.h. moralisierenden) Angriffen ad personam pariert. Webers Monographie erfuhr durch ihren Fachkollegen, den Kölner Historiker Jost Dülffer, eine niederschmetternde, aber rein fachlich ausgerichtete, nämlich auf ihre selektive Berücksichtigung von Quellen und ihre mangelnde Quellenkritik abhebende, Kritik. Dülffer schrieb in der SZ am 18.8.19: "Was an dem Buch stört, ist der durchgängige Gestus des Innovativen, wo doch Sachverhalte dargelegt werden, die seit den 1950er-Jahren im Westen diskutiert werden. Im letzten Jahrzehnt des Ostblocks wurden "Westler" dort wiederholt eingeladen, weil sie vom Geheimen Zusatzprotokoll reden konnten, was die östlichen Kollegen tapfer nicht weiter kommentieren durften, aber immerhin zur Kenntnis nahmen. Das war aber nicht der Anfang der Forschung. Weber stützt sich zu den allgemeinen Beziehungen (neben einer alten Edition von 1949) fast durchgängig auf eine populäre Quellenedition aus den letzten Tagen der DDR aus dem Jahr 1990 (Pätzold und Rosenfeld), gelegentlich auf Internetfunde. Die grundlegende deutsche Edition in über einem Dutzend Bänden scheint unbekannt zu sein. Das ist für eine Wissenschaftlerin nicht seriös. Schlimmer aber: Bei ihrem Durchgang durch die deutsch-sowjetischen Beziehungen seit den frühen 1920er-Jahren zitiert sie in Dutzenden, wenn nicht Hunderten von Fällen die Memoiren der betroffenen deutschen oder sowjetischen Protagonisten, als ob dies nicht durchgängig nachträglich geschönte Versionen eigenen Tuns waren. Tatsächlich liegen ja vielfach die weniger anschaulichen amtlichen Aufzeichnungen in den Editionen vor. Dass das so nicht geht, lernt ein Studienanfänger an der Universität im ersten Semester. Quellenkritik ist unbekannt, wie ein anderes Beispiel zeigt: Im Rahmen der diversen Umsiedlungen hätten die Deutschen den Russen gesagt, sie wollten nicht noch mehr Juden im deutschen Bereich haben, die Russen sollten sie "doch selbst liquidieren". Wo hat Weber das her? Polens Exilministerpräsident Stanisław Mikołajczyk, der damals in London saß, hatte das im Gespräch mit US-Zeitungen erklärt. Woher er das hatte, ob das stimmte oder nicht, ob es andere Quellen dafür gibt, interessiert nicht; es passt so schön." Verheerender geht es wohl kaum, aber persönliche Angriffe gibt es hier nicht.

Wie aber antwortet Weber auf diesen Verriss? Auf Dülffers inhaltliche und methodische Kritik mit keinem Wort reagierend, entledigt sie sich des Vorwurfes durch eine ad hominem gerichtete Spekulation aus dem Trivialitätenreservoir abgestandenster Genderdebatten. Da der Kollege etwas an ihrer Arbeit auszusetzen hat, muss er ein unrettbarer Macho sein. In einem Interview des brandenburgischen Nachrichtenportals MOZ psychologisiert sie:
"Ich befürchte, da bin ich mit meinen Äußerungen in ein Wespennest gestoßen. Meine Beobachtung ist, dass den NS- und Dikaturforscherinnen nur Themen zugestanden werden, wie - salopp - gesagt Kochbücher im Dritten Reich. Über die wirklich harten Themen, wie Gewaltverbrechen und Zusammenarbeit der Geheimdienste, dürfen Historikerinnen nicht forschen. Es sind Männer-Themen. Und wenn sie es doch machen, dann machen sie es halt schlecht. Und dann bin ich als ostdeutsche Historikerin gekommen und habe den Vorwurf erhoben, "ihr habt da was jahrzehntelang übersehen, ihr habt da nicht hingeduckt"."

Hier wird gut deutlich, was Weber und Hilbrenner einerseits von Wissenschaft, andererseits von einem liberalen Diskurs halten. Das ist autoritäres Denken pur, einhergehend mit der Bereitschaft, historische Tatsachenbehauptungen der Überprüfung nach fachwissenschaftlichen zu entziehen und ihnen durch das, was im englischen Raum "character assassination" nennt, die Weihe der Deutungshoheit zu verleihen.

1986 verkündete Jürgen Habermas, als er die massive Kampagne Ernst Noltes in den konservativen Blättern der Republik erlebte, er fürchte um die Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland. So geht es mir bei dem Hype um Geschichtsnarrativen wie die von Weber und Hilbrenner. Denn im Prinzip betreiben sie das gleiche wie das rechte Milieu der Geschichtsrevisionisten. Wie diese versuchen sie einer normativ definierten Sicht auf Geschichte politische Deutungshoheit zu verschaffen, unter Bereitschaft, die empirische Wahrheit zu entstellen. Dass dies im Namen eines dogmatischen Libertinismus erfolgt, der aber allen Prinzipien des Liberalismus widerspricht, macht das Ganze nicht beruhigender.
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Prof. Dr. Manfred Clemenz | 11/21/2019 | 767 Views | 4 | Articles

Van Gogh Superstar: "Making Van Gogh. Geschichte einer deutschen Liebe"

Bemerkungen zur van-Gogh-Ausstellung im Städel-Museum Frankfurt a.M., zu van Gogh und zum Kunstmarkt

Doro Meuren | 09.12.2019 | 15:52
... nach der bemerkenswerten Rezension bin ich jetzt schon sehr auf das Buch von Manfred Clemenz gespannt.
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Judith Wonke | 12/07/2019 | 174 Views | 3 | Presentations

"Bürokratie" als negative Markierung - zur Geschichte der Bürokratiekritik

Vortrag von Prof. Dr. Pascale Cancik im Rahmen der Veranstaltung "Bürokratie" und ihre Kritik

Hilde Wessels | 07.12.2019 | 16:53
Wenn es die Bürokratie nicht gegeben hätte, hätten wir einige Archivalien heute nicht mehr, die heute geschichtlich relevant sind
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M.A. Francesco Reinerio | 11/19/2014 | 8367 Views | 2 | Announcements

Ich sah den Teufel. Ein Söldner in den Jugoslawienkriegen 1992-1995

Filmvorführung und Gespräch am 20.11.2014 um 20:00 Uhr im Raum 301 des Instituts für Slawistik der Universität Jena

Antun Mrzlečki | 05.12.2019 | 23:22
Mit diesem einen Fall dieses Italieners haben sie psychologisch, gewollt oder ungewollt, im Ganzen ein negatives Bild über die ausländischen Kriegsfreiwilligen im Kroatischen Unabhängigkeitskrieg und in Bosnien-Herzegowina gezeichnet. Unter diesen Kriegsfreiwilligen gab es aber auch Männer eines ganz anderen Kalibers, die professionell kämpften, wie z. B. Thomas Crowley, eine Legende in Kroatien.

Ich empfehle ihnen das Buch "Ein Leben in der Schusslinie - französischer Kriegsfreiwilliger im kroatischen Unabhängigkeitskrieg", von Marc Charuel und Gaston Besson, erschienen bei Amazon.de zu bestellen. Dieses Buch ist meiner Ansicht nach ein Antikriegsbuch.

Sicherlich, Krieg ist immer schlimm, keine Frage. Man sollte doch aber zwischen einem Eroberungskrieg und einem Verteidigungskrieg unterscheiden. Das beste Buch überhaupt über den Krieg in Kroatien ist "Die großserbische Aggression auf Kroatien in den 1990ern" von dem kroatischen Historiker und Leiter des "Kroatischen Gedenk-Dokumentations-Zentrum des kroatischen Heimatkrieges", Dr. sc. Ante Nazor, erschienen auch bei Amazon.de.

Fachmann für die Erforschung dieser Gruppe der ausländischen Kämpfer in Kroatien ist der kroatische Historiker Tomislav Šulj (Aussprache Tomislaw Schulj) aus Zagreb, der Einzige in Kroatien, welcher dieses Phänomen der ausländischen Kriegsfreiwilligen erforscht.

E-Mail: edo1lenart@gmail.com.
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Prof. Dr. Manfred Clemenz | 11/21/2019 | 767 Views | 4 | Articles

Van Gogh Superstar: "Making Van Gogh. Geschichte einer deutschen Liebe"

Bemerkungen zur van-Gogh-Ausstellung im Städel-Museum Frankfurt a.M., zu van Gogh und zum Kunstmarkt

Monika Kirsten | 01.12.2019 | 10:06

Eine sehr spannende Rezension,die nicht nur zum Besuch der

Ausstellung in Frankfurt einlädt. Vielen Dank.
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Prof. Dr. Manfred Clemenz | 11/21/2019 | 767 Views | 4 | Articles

Van Gogh Superstar: "Making Van Gogh. Geschichte einer deutschen Liebe"

Bemerkungen zur van-Gogh-Ausstellung im Städel-Museum Frankfurt a.M., zu van Gogh und zum Kunstmarkt

Julian C. | 27.11.2019 | 11:19
Dem schließe ich mich an, sehr gute Rezension!
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Georgios Chatzoudis | 10/27/2017 | 5825 Views | 47 | Presentations

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Kevin | 26.11.2019 | 07:12
Verstehe ich das richtig? Der Prof will das Deutschland 80 Jahre nach Kriegsende Reparationen zahlt und das noch in Billionenhöhe?

Das ist einfach nur abgedreht. Da sollten wir echt schon weiter sein. Mit der Wiedervereinigung war das Thema durch. Das sollte man nun wirklich nicht mehr aufwärmen.
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Georgios Chatzoudis | 07/26/2019 | 504 Views | 2 | Talks

Podiumsdiskussion | Planetarischer Klimawandel und anthropologische Naturgeschichte

Internationale Konferenz | Alexander von Humboldt: Die ganze Welt, der ganze Mensch (Berlin, 5.-7. Juni 2019)

Georgios Chatzoudis | 23.11.2019 | 12:39
Sehr geehrter Herr Steinmetz,
zensieren werden wir Ihren Kommentar nicht, nur Sie freundlich bitten, auf beleidigende Äußerungen zu verzichten und hier niemanden mit prononcierter Großschreibung "anzuschreien".
Vielen Dank für Ihr Verständnis und mit freundlichen Grüßen
Ihre L.I.S.A.Redaktion
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Georgios Chatzoudis | 07/26/2019 | 504 Views | 2 | Talks

Podiumsdiskussion | Planetarischer Klimawandel und anthropologische Naturgeschichte

Internationale Konferenz | Alexander von Humboldt: Die ganze Welt, der ganze Mensch (Berlin, 5.-7. Juni 2019)

Rudolf Steinmetz | 23.11.2019 | 12:28
Dieser schreckliche Professor namens Schellnhuber! Sogar der VATIKAN hat einen Narren an ihm gefressen; aber das ist (weiss` Gott!) kein Beweis für Wahrheit. SONDERN den findet man u.a. HIER - Physik Nobelpreisträger IVAR GIAEVER entlarvt den KLIMASCHWINDEL: https://www.youtube.com/watch?v=flF7HPZy3Ys
FRAGE: werde ich jetzt zensiert????
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Prof. Dr. Manfred Clemenz | 11/21/2019 | 767 Views | 4 | Articles

Van Gogh Superstar: "Making Van Gogh. Geschichte einer deutschen Liebe"

Bemerkungen zur van-Gogh-Ausstellung im Städel-Museum Frankfurt a.M., zu van Gogh und zum Kunstmarkt

Gabriele Nordmann | 21.11.2019 | 15:15
Eine sehr profunde, großartig bebilderte und treffende Ausstellungskritik des Van-Gogh-Kenners M. Clemenz. Danke.
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Georgios Chatzoudis | 11/19/2019 | 668 Views | 1 | Interviews

"Postkoloniale Situationen von verschiedenen Gesellschaften"

Interview mit Peter Trawny zu den aktuellen Ereignissen in Lateinamerika

Berta | 20.11.2019 | 16:18
Ich interessiere mich von Kindheit an für Lateinamerika! Vielen Dank für Info!
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L.I.S.A. Redaktion | 06/23/2019 | 8030 Views | 4 | Movies by the Gerda Henkel Foundation

Invisible Berlin

Judith Wonke | 20.11.2019 | 09:48
Dear Mr. Shepherd,
thanks for your comment - we are happy to hear that you are interested in our videos! Just like Invisible Berlin (engl. version: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/das_unsichtbare_berlin?nav_id=8405), all other Movies by the Gerda Henkel Foundation are available in English and German. (https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/videos_filmproduktionen) Feel free to have a look!
Best, Judith Wonke
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L.I.S.A. Redaktion | 06/23/2019 | 8030 Views | 4 | Movies by the Gerda Henkel Foundation

Invisible Berlin

John Shepherd | 19.11.2019 | 20:34
I have come very late in tears to an interest in all aspects of Berlin history and life but have virtually no German language. This may seem an impertinence but the more your material is translated into English the more it builds interest and understanding.
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Georgios Chatzoudis | 10/08/2019 | 914 Views | 3 | Interviews

"Die DDR war mehr als nur Diktatur"

Interview mit Gerd Dietrich zur Kulturgeschichte der DDR

Ben | 18.11.2019 | 07:15
Lieber Hans, sorry, ich kann mit diesem Rundumschlag nicht viel anfangen. Die Welt ist komplex. Und ja - die Flüchtlinge kosten 30 Milliarden im Jahr. Ich bin für Asyl, aber wer abgelehnt wird muss gehen. Da reden wir mittlerweile über 280 000.


Ich bin für konkrete Aktion - Scholz hat jetzt eine Steuerjägerabteilung gegründet. Das ist konkret!


Am Ende zeigt der Blick auf den Lohnzettel das der "normale" Arbeiter in der BRD ausgesaugt wird.
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Prof. Dr. Helmut Brall-Tuchel | 11/03/2014 | 11919 Views | 4 | Announcements

Heimat in Literatur, Sprache und Kunst – Annäherungen an einen problematischen Begriff

Interdisziplinäres Symposium im ehemaligen Kreuzherrenkloster Hohenbusch (bei Erkelenz)

Brall-Tuchel | 12.11.2019 | 18:59
Philosophische Fakultät Dezember 2014
VERANSTALTUNGSBERICHTE
Abschlussbericht zur interdisziplinären Tagung „Heimat in Literatur, Sprache und Kunst – Annäherungen an einen problematischen Begriff“
Heimatbilanzen sind schwer zu ziehen. Die mittelalter- liche Legende vom Heiligen Brendan gibt einen wichti- gen Hinweis: Wenn wir glauben, eine Heimat gefun- den zu haben, sind wir doch nur ‚Aufenthaltnehmer’ auf dem Rücken eines riesigen Fisches, der sich jeden Augenblick bewegen, wieder abtauchen und uns auf dem Meer der Welt zurücklassen kann. Und ebenso
unbestreitbar wie richtig ist das Diktum Jean Amérys: „Es ist nicht gut, keine Heimat zu haben.“
Die von Prof. Helmut Brall-Tuchel (Germanistik III) initiierte Tagung „Heimat in Literatur, Sprache und Kunst“ vom 07. bis 08. November 2014 im ehema- ligen Kreuzherrenkloster hatte sich die Erforschung von Vorstellungen und Bildern von Heimat zum Ziel gesetzt. Neben nationalen und internationalen Wissenschaftlern waren aus der Philosophischen Fakultät Prof. Sibylle Schönborn und Madlen Kazmierczak M.A. (Germanistik II), Dr. Sascha Bechmann und Christian auf der Lake M.A. (Germanistik I) sowie Anke Pe- ters M.A. (Germanistik III) als Referenten geladen.
von links nach rechts: Dr. Sascha Bechmann, Dr. Jürgen Rauter, Prof. Helmut Brall-Tuchel, Prof. Michael Dallapiazza, Prof. Sibylle Schönborn, Christian auf der Lake M.A., Anke Peters M.A., Prof. Walter Delabar, Georg Mölich. Es fehlen: Prof. Woj- tek Kunicki, Madlen Kaszmierczak M.A., Irfan Derin B.A.
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Philosophische Fakultät Dezember 2014
Die Frageansätze wurden bewusst weit gefasst, um die Problematik aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen und Wissenskulturen heraus zu be- leuchten. Mit starkem germanistischem Schwerpunkt, welcher der Bedeu- tung von Heimat in der deutschen Literaturgeschichte und im Provinzialitäts- denken der deutschen Dichtung Rechnung trägt, wurde das Hauptaugen- merk auf Heimatdiskurse in der älteren und der neueren deutschen sowie der polnischen und jüdischen Literatur gelegt. Überlegungen zum Umgang
mit materiellen Zeugnissen der Überlieferung, zur Semantisierung von patriotischer Musik und zur literarisch-filmischen Aufarbeitung von Heimatver- lust, Migration und Integration flankierten aus der Sicht von Medien-, Kultur- und Musikwissenschaft die germanistischen Ansätze. Während die Bei- träge des ersten Tages den unterschiedlichen Ausprägungen des Heimatbegriffes, seinen wis- senschaftlichen Evaluationen, seinen literaturge- schichtlichen Dimensionierungen, seinen Wand- lungen und gesellschaftlichen Funktionen nach- gingen, wurde das Konzept Heimat in den Vorträ- gen des zweiten Tages, die sich in der Mehrzahl der Moderne widmeten, von verschiedenen Sei-
ten aus kritisch in Frage gestellt. Der schillernde Wortgebrauch resultiert nach linguistischer Auffassung daraus, dass die jeweilige Bedeutung an die aktuell nachgefragten Bedürfnisse angepasst werde, in ideologiegeschichtli- cher Analyse postuliere der Heimatbegriff universale Werte für partikulare Zwecke, seine historischen Kontaminationen dienten stets der Rettung einer überschaubaren Nahwelt, während zunehmend Gegenkonzepte und Pole- miken den Heimatbegriff für obsolet erklärten. Reflexionen zum utopischen Gehalt des Heimatbegriffes in Philosophie und Literaturtheorie des 20. Jahr- hunderts, so das Resümee, zeigten die Fragwürdigkeit eines romantisieren- den Konzeptes ebenso wie die Notwendigkeit, einen in der modernen Le- benswelt tragfähigen Heimatbegriff erst wieder zu entwickeln.
Die Tagung wurde ermöglicht durch Mittel der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität e.V., des Instituts für Interkul- turelle Kommunikation e.V., des Heimatvereins der Erkelenzer Lande e.V., der Kreissparkasse Heinsberg und der Stadt Erkelenz.
Text und Fotos: Institut
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Georgios Chatzoudis | 10/08/2019 | 914 Views | 3 | Interviews

"Die DDR war mehr als nur Diktatur"

Interview mit Gerd Dietrich zur Kulturgeschichte der DDR

Hans @Ben | 10.11.2019 | 08:21
Lieber Ben,
es tut mir leid, dass du das so empfindest und es ist eine Schande für ein so unverschämt reiches Land wie unseres, dass es so viele Menschen ins Elend stößt -mit Hartz IV, einer Ausgeburt des Neoliberalismus der Rotgrünen unter Schröder/Fischer, aber lobbyistisch-korruptiv angeleitet durch die Bertelsmann-Stiftung und den Beratungs-Moloch McKinsey, damals Bertelsmanns Hausberaterfirma, medial durchgedrückt vom Bertelsmann-Medienimperium (RTL, Stern, Spiegel, Randomhouse...), das den "Medienkanzler" Schröder PR-technisch aufgebaut hatte (die Grünen hatte die Bertelsmann-Stiftung listig unterwandert und neoliberal umgedreht).
Dein "Die BRD kennt ja nur noch die Belange anderer..." klingt aber so als würde "die BRD" (=die Bundesregierung?) mehr in Entwicklungshilfe investieren als in den Sozialhaushalt. Das ist Unsinn, wie man ihn leider in der medial gehypten AfD-Propaganda findet (falls du mit "Belange anderer" Hilfe für Notleidende, Flüchtlinge, Migranten meinst.
Ich persönlich finde sogar, Entwicklungshilfe sollte verdoppelt werden, aber nicht auf Kosten des Sozialetats (in den man hierzulande übrigens den Bereich "Arbeit" unfairerweise hineinrechnet, damit der Posten größer und die BRD sozialer wirkt). Der Rüstungsetat sollte reduziert werden, weil wir a) dies nicht brauchen und b) mit mehr ziviler Hilfe weltweit Kriegsgründe reduziert werden können. Die derzeitige unerträgliche Propaganda (ARD&Co!) für die Forderung aus USA/NATO nach noch mehr Überrüstung des Westblocks ist pure Barbarei. Die weltweit geführten Kriege der NATO sind oft völkerrechtswidrig, inhuman und tragen nur zu mehr Krieg, Terrorismus und Leid bei (egal ob offen geführt wie in Irak, Syrien, Jemen usw. oder verdeckt wie gegen Venezuela, Brasilien oder Bolivien). Diese Kriege sind Raubkriege um Rohstoffe und Macht -die Menschenrechte (meinst du das mit "Belange anderer"?) werden nur vorgeschoben. Verfolgt werden damit nur die Belange der Großkonzerne, Superreichen und Machteliten des Westens.
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Georgios Chatzoudis | 12/13/2016 | 1254 Views | 2 | Interviews

"Kein nationales Gedenken an Pearl Harbor"

Interview mit Takuma Melber über Pearl Harbor aus japanischer Perspektive

Reinhard Gunst | 09.11.2019 | 23:10
Nun versteht man auch wie einst griechische Legenden entstanden. Man benötigt nur willfährige und fantasiebegabte Geschichtsschreiber, die vorgeben, die exakte Wahrheit zu kennen.
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Georgios Chatzoudis | 02/26/2019 | 1543 Views | 21 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Frank W. | 09.11.2019 | 09:09
Werter Herr Schönfelder, formaldefinitorisch haben sie recht, aber ich bin mir nicht sicher, welche Botschaft sie transportieren wollen. Sollte diese, wie ich hoffe, sein, dass das Ehegattensplitting in ein Familiensplitting erweitert wird (pro Kind Faktor 0,5 / unter Abschmelzung der "reinen" Ehe), rennen sie bei mir offene Türen ein.

Gerne auch eine Erweiterung für Alleinerziehende mit einbauen.

Meine Kritk galt einer von den Grünen propagierten Abschaffung, die die eh schon finanziell unter Druck stehenden Familien in Verzweiflung treiben würde.

Man will Familien ruinieren, damit sich die Frauen bedingungslos dem kapitalistischen Verwertungssystem unterwerfen MÜSSEN. Das ist infam!

Und das in Zeiten der Steuerrekordeinnahmen. Ich helfe jetzt schon einer Nachbarin, die gerne einen Job hätte - NICHTS - nach 120 Bewerbungen! So viel zum Fachkräftemangel.