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Jens Holger Jensen | 31.05.2018 | 386 Aufrufe | Veranstaltungen

Ausstellung: Unbekannte Sachsenhäuser Geschichte(n). StadtteilHistoriker stellen Erstaunliches vor

01.06.2018 – 14.07.2018 | Frankfurt am Main, Bibliothekszentrum Sachsenhausen

Sachsenhausen wurde vor 825 Jahren erstmals in einer Urkunde* erwähnt. Dieses Jubiläum nehmen ehemalige „Sachsenhäuser StadtteilHistoriker“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft zum Anlass, ihre Forschungsergebnisse zu diesem Stadtteil in einer gemeinsamen Ausstellung vorzustellen.

Viele Geschichten und Anekdoten verbergen sich in den Straßen zwischen Schweizer Platz und Städel. Jens-Holger Jensen hat sie alle akribisch erforscht und präsentiert die Dinge hinter dem Straßenschild und so mancher Hausnummer.

Warum in Sachsenhausen fast 500 Jahre lang Wein angebaut wurde und wie daraus der Siegeszug unseres „Nationalgetränks Äpfelwein“ wurde, hat Uwe Engert untersucht und ist dabei auf manche Überraschung gestoßen.

Rudolf K. Wagner hat sich dagegen einem anderen Getränk verschrieben.  Wie bayrisch Bier nach Frankfurt kam, ist Gegenstand seiner Untersuchungen. In diesen Zusammenhang gehört auch die Villa in der Darmstädter Landstraße 109, die von einer Brauerfamilie erbaut wurde.

Die Geschichte des heutigen Hotels Villa Kennedy erzählt Dieter Wesp und stieß dort auf die „Arisierung“ jüdischer Immobilien und Forschungen für den Krieg. 

 

  • Die Straßen zwischen Schweizer Platz und Städel
  • Historie des Übergangs vom Wein zum Äpfelwein
  • Wie bayrisch Bier nach Frankfurt kam
  • Villa Kennedy
  • Villa Darmstädter Landstraße 109

Während der sechswöchigen Ausstellungszeit stehen die StadtteilHistoriker an vier Freitagen in Ausstellungsgesprächen mit eigenen Kurzvorträgen interessierten Besuchern der Ausstellung auch für Fragen und nähere Erläuterungen zur Verfügung.

Diese Gespräche beginnen am 8.6 / 15.6 / 22.6. / 29.6.2018, jeweils um 17:00 Uhr.

 

 

 * Sachsenhausen wurde in einer in Wien aufbewahrten Urkunde Kaiser Heinrichs VI., ausgestellt in Speyer am 29. März 1193, erstmalig erwähnt. In dieser, feierlich auf Pergament geschriebenen, Urkunde schenkt der Kaiser seinem Reichsministerialen Cuno von Münzenberg für dessen Hospital  „in Sassenhusen prope Franchenfurt iuxta ripam Mogi“ (in Sachsenhausen bei Frankfurt am Ufer des Mains) Königsland und Nutzung im Reichsforst, dem späteren Frankfurter Stadtwald.

Auf diese Urkunde und Datum stützt sich das achthundertfünfundzwanzigjährige Jubiläum Sachsenhausens.

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