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Ingolf Seidel | 25.06.2015 | 1631 Aufrufe | Ankündigungen

"Internationale Jugendbegegnungsstätten"

Das neue LaG-Magazin

Der Schwerpunkt „Internationale Jugendbegegnungsstätten“ bietet uns die Möglichkeit einen Aspekt der Arbeit unseres geschätzten und inzwischen mehrjährigen Kooperationspartners "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ in verschiedenen Beiträgen zu präsentieren. Daneben kommen auch Kolleg/innen von anderen internationalen Begegnungsorten zu Wort. Wie immer können wir die Thematik nur schlaglichtartig beleuchten, in der Hoffnung Sie für die praktische Arbeit zu inspirieren. Im Rezensionsteil ist das Titelthema um Aspekte der internationalen Jugendarbeit- und des Austauschs erweitert.

Tarcicia Voigt, Leiterin der Jugendbegegnungsstätte Ysselstein in den Niederlanden, stellt die pädagogischen Angebote am historischen Lernort der dortigen Kriegsgräberstätte vor.

Einen weiteren Lernort des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge stellt Fabian Schwanzar vor. In der Arbeit der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm stehen polnisch-deutsche Begegnungen im Mittelpunkt.

Die Arbeitsweise und die hinter ihr stehende Motivation für eine friedenspädagogische Arbeit mit Jugendlichen an der Begegnungsstätte des Volksbundes im belgischen Lommel thematisiert Myriam Koonings.

Die Auseinandersetzung mit dem Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz steht naturgemäß im Zentrum der Auseinandersetzung in der IJBS Oświęcim/Auschwitz. Judith Höhne und Olga Onyszkiewicz zeigen, wie internationale Begegnungen an diesem Ort auf die Teilnehmenden wirken.

Von einer Jugendherberge an der „Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald“ zur Zeit der DDR hin zu multiperspektivischen Auseinandersetzungen in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte der Gedenkstätte Buchenwald, diese Entwicklung skizziert Holger Obbarius.

Matthias Heyl beschreibt den internationalen Charakter des früheren Lagerkomplexes Ravensbrück. Ein Umstand, der dazu führt, dass in der internationalen Jugendarbeit höchst unterschiedliche erinnerungskulturelle Traditionen zur Geltung kommen.

Besonders gefreut haben wir uns, dass Meike Köhler der kurzfristigen Anfrage nachgekommen ist, über die Themenjahre „70 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs: Jugendaustausch – Verständigung – gemeinsame Zukunft“ zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation zu berichten. 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen für Ihre Beiträge zu dieser Ausgabe.

Dieses ist das letzte LaG-Magazin vor der Sommerpause, die wir in diesem Jahr auf zwei Monate ausgedehnt haben. Das nächste LaG-Magazin wird am 23. September erscheinen und das „Erinnern und Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges“ aufgreifen.

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