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Georgios Chatzoudis | 28.11.2011 | 3092 Aufrufe | 2 | Veranstaltungen

L.I.S.A.live - Expertenchat mit
Prof. Dr. Uwe Walter und Marcus Cyron

05.12.2011 | www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de

M.A. Lutz Schröder | 28.11.2011 | 20:53 Uhr
Hallo Herr Cyron,

bei der ".hist 2011" Konferenz haben sie, wie ich mich zu erinnern glaube, bei der Diskussion nach einem der Vorträge gesagt, dass viele der Wikipedia Artikel nicht von Laien geschrieben würden, wie von der zuvor Rednerin angedeutet, sondern das stattdessen Fachleute am Werk seien.
1. Frage: Woher kennen Sie den biografischen Hintergrund der Autoren entsprechender Artikel?
2. Frage: Welche Rückschlüsse lassen sich hieraus auf die Akzeptanz von Wikipedia bei der Wissenschaft bzw. einzelnen Wissenschaftlern ziehen?
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Georgios Chatzoudis | 23.11.2011 | 3673 Aufrufe | 1 | Interviews

"Keine James-Bond-Forschung" - Klaus Barbie und die Geheimdienste

Interview mit Peter Hammerschmidt

Dr. Dieter Baldauf | 23.11.2011 | 10:11 Uhr
Ich denke, Herr Hammerschmidt macht deutlich, welche herausragende Rolle Nachrichtendienste in einer parlamentarischen Demokratie spielen und wie schwierig deren Kontrolle zu sein scheint. Neueste Forschungsergebnisse (auch die des jungen Historikers) zeigen deutlich, dass sich die Exekutivgewalt "BND" häufig über die Legislative hinwegsetzt (vgl. Waffenhandel des BND: http://www.taz.de/!72692/) Umso wichtiger scheint auch mir die von Herrn Hammerschmidt geforderte Etablierung des Forschungszweiges, der sich mit Geheimdiensten und deren Kontrollmöglichkeiten auseinandersetzen muss. Ein Blick ins Internet verrät, dass die Geheimdienstforschung sowohl in Frankreich, Österreich, der Schweiz, den USA und GB fester Bestandteil der universitären Lehre sind. (http://www.mercyhurst.edu/news/news-releases/article/?article_id=988) Die CIA scheint sich sogar einen eigenen Historikerstab zu leisten (CIS). Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das Forschungsfeld in Deutschland weiter entwickelt und blicke gespannt auf die innovative Arbeit von Herrn Hammerschmidt.
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Peter Hammerschmidt | 15.11.2011 | 3756 Aufrufe | 2 | Artikel

Skizze meines Dissertationsvorhabens: "Deckname ADLER: Klaus Barbie im Netz der internationalen Geheimdienste"

Frank Zanik | 15.11.2011 | 16:49 Uhr
Ein spannendes und für die Zeitgeschichtsforschung enorm wichtiges Forschungsvorhaben! Scheint als würde die Geheimdienstforschung, die in den USA seit Jahren fester Bestandteil der wissenschaftlichen Forschungslandschaft ist, endlich auch in der Bundesrepublik Wurzeln zu schlagen.
Mich würden vor allem die Quellen interessieren, die der Autor für die Bearbeitung seines Forschungsvorhaben konsultiert und ob sich ihm Hürden bei der Beschaffung entsprechenden Aktenmaterials in den Weg stellen.
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M.A. Lutz Schröder | 19.10.2011 | 4148 Aufrufe | 3 | Reportagen

Videovorstellung meines Dissertationsvorhabens:
"'Eine kompromisslose Sicht des Krieges basierend auf einer wahren Geschichte' Geschichtsbilder in Strategiespiel, Ego-Shooter und Fahrzeugsimulation"

M.A. Lutz Schröder | 25.10.2011 | 10:56 Uhr
@Philipp
Das liegt durchaus im Bereich des möglichen! Gruß Lutz
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M.A. Lutz Schröder | 19.10.2011 | 4148 Aufrufe | 3 | Reportagen

Videovorstellung meines Dissertationsvorhabens:
"'Eine kompromisslose Sicht des Krieges basierend auf einer wahren Geschichte' Geschichtsbilder in Strategiespiel, Ego-Shooter und Fahrzeugsimulation"

Philipp Spreckels | 25.10.2011 | 08:18 Uhr
Da darf man wohl gespannt bleiben. Wird es weitere, mediale (Zwischen)berichte zur Diss geben?
Grüße Philipp
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Georgios Chatzoudis | 18.10.2011 | 1667 Aufrufe | 2 | Interviews

"Mauern haben ein merkwürdiges Eigenleben"

Interview mit PD Dr. Olaf Briese

PD Dr. Olaf Briese | 24.10.2011 | 11:53 Uhr
Herzlichen Dank für die Präzisierung meiner aus pragmatischen Gründen etwas verkürzten Darstellung. In der Tat gibt es seit 1987 in der Stresemannstraße einen anschaulichen Nachbau von einigen Metern Länge (der sich, wie die entsprechende Tafel informiert, aber über originalen Fundamenten erhebt). Einen imposanten Originalrest gibt es in der Hannoverschen Straße. Möglicherweise bestehen weitere Relikte und Reste, ggf. integriert in Nachfolgebauten. Eine systematische Analyse dazu gibt es bisher leider nicht, so wie es bis zum Jahr 2007 nicht einmal einen Einzelaufsatz oder eine Einzelpublikation zu dieser Akzisemauer gab (vgl. Helmut Zschocke: Die Berliner Akzisemauer. Die vorletzte Mauer der Stadt.). OB.
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Georgios Chatzoudis | 18.10.2011 | 1667 Aufrufe | 2 | Interviews

"Mauern haben ein merkwürdiges Eigenleben"

Interview mit PD Dr. Olaf Briese

Dr. Alexander Knaak | 24.10.2011 | 10:33 Uhr
Kleine Korrektur:
"Dr. Briese: Diese Akzisemauer war eine Steuermauer, die die ganze Stadt erbarmungslos einschnürte, sie bestand bis 1865. Danach verschwand sie so rasant schnell wie später die „Berliner Mauer“ nach 1989. So ist letztlich gar nichts von ihr übrig. Der einzige Rest ist das damals bei diesem Abriss unter Denkmalschutz gestellte „Brandenburger Tor“."

In der Stresemannstraße südlich des Brandenburger Tors gibt es ein restauriertes Stück Akzisemauer, das - wenn ich mich recht entsinne - zur 750-Jahr-Feier hergerichtet wurde.

http://www.panoramio.com/photo/57188573


Grüße,


A. Knaak

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M.A. Thomas Meyer | 13.10.2011 | 1168 Aufrufe | 1 | Artikel

.hist2011 - Geschichte im digitalen Wandel

Dr. Mareike König | 21.10.2011 | 12:28 Uhr
Hier der Link zu meinem Beitrag "Über den Nutzen von Twitter bei Tagungen: das Beispiel .hist2011" auch als Antwort auf den Tagungsbericht.
http://dhdhi.hypotheses.org/380
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M.A. Lutz Schröder | 19.10.2011 | 4148 Aufrufe | 3 | Reportagen

Videovorstellung meines Dissertationsvorhabens:
"'Eine kompromisslose Sicht des Krieges basierend auf einer wahren Geschichte' Geschichtsbilder in Strategiespiel, Ego-Shooter und Fahrzeugsimulation"

F. Bonse | 21.10.2011 | 08:49 Uhr
Sehr interessant gemacht - der Beitrag zeigt, dass man wissenschaftliche Projekte auch anders vorstellen kann. Ob das wohl Schule macht? Ist das ein Weg, den Wissenschaft in unserer digitalen Welt vielleicht sogar gehen muss?
Mit freundlichen Grüßen, F.B.
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Eva Kammann | 05.08.2011 | 9618 Aufrufe | 1 | Interviews

Fotografie als Auge der Zeitgeschichte?

Interview mit Dr. Julia Rath

prof Michele Ciavarella | 19.10.2011 | 09:49 Uhr
Sehr interessant.
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M.A. Matthias Goll | 29.03.2011 | 7331 Aufrufe | 18 | Reportagen

Vorstellung meines Dissertationsvorhabens:
Interdisziplinäre Forschungen zur spätmittelalterlichen Plattnerkunst in Mitteleuropa zwischen 1350 und 1500

Martin Siennicki | 19.10.2011 | 00:21 Uhr
Servus Maze,

Klasse Film! Bin schon sehr gespannt auf die Früchte Deiner Arbeit.
Viel Geduld weiterhin und den Erfolg den Du damit verdienst.

Liebe Grüße,
Martin
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Dr. Oliver Ramonat | 21.09.2011 | 2260 Aufrufe | 1 | Artikel

"Soldaten": Was protokollieren die "Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben"?

Jakob Hort | 26.09.2011 | 13:01 Uhr
Sehr lesens- und bedenkenswert!
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Georgios Chatzoudis | 19.09.2011 | 1811 Aufrufe | 1 | Artikel

.hist2011 - ein erster Blick zurück

M.A. Lutz Schröder | 24.09.2011 | 13:54 Uhr
Der Einfluss digitaler Medien auf die Geschichtswissenschaft ist zweifellos ein wichtiges neues Feld, dass nicht nur Beachtung finden sollte, sondern sogar Beachtung finden muss. Insofern war die Konferenz wichtig, um eine Bestandsaufnahme vorzunehmen und Potentiale aufzuzeigen.
Leider beschränkten sich viele Vorträge zu sehr auf das Internet als bloßes Speicher- und Präsentationsmedium für historische Quellen und Forschungsprojekte. Weitere Aspekte, wie die aktive Beteiligung beliebiger Nutzer und andere Möglichkeiten des Web 2.0, fanden hingegen nur eine geringe bis keine Erwähnung. Auch wurde der Umgang anderer digitaler Medien mit Geschichtsthemen, wie den populären Video- und Computerspielen, sowie deren möglicher Einfluss auf die Erinnerung historischer Ereignisse leider nicht angesprochen.
Schließlich schienen mir einige der anwesenden Historiker etwas pikiert gewesen zu sein, dass die “alten Grenzen” zwischen Fachwissenschaft und Öffentlichkeit im Bezug auf die Wissensgenerierung durch das Netz verschwimmen bzw. bereits gefallen sind. Ob eine solche kulturpessimistische Sichtweise letztlich angebracht ist, kann erst die Zeit zeigen. Unabhängig davon darf eines jedoch nicht außer Acht gelassen werden: Die digitalen Medien werden ebenso wenig verschwinden, wie sie ein fixes Gebilde sind. Stattdessen befinden sie sich in einem Zustand konstanter Entwicklung, der auch von Seiten der Geschichtswissenschaft einen entsprechend offenen und flexiblen Umgang erforderlich macht.
Abschließend bleibt mir festzustellen, dass die Konferenz zwar noch eine ganze Reihe an Fragen offen gelassen hat, jedoch einen wichtigen Grundstein für den künftigen Umgang der Geschichtswissenschaft mit den digitalen Medien gelegt haben könnte. Wie sich das spätere „Gebäude“ auf diesem Grundstein entwickelt, wird jedoch stark davon abhängen, wie es der Historikerzunft gelingen wird mit den sich bietenden Möglichkeiten umzugehen. Hier dürfte gerade ambitionierten Projekten des wissenschaftlichen Nachwuchses eine besondere Bedeutung zukommen, da diese als „Digital Natives“ mit den Chancen und Risiken der digitalen Medien aufgewachsen sind.
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Georgios Chatzoudis | 05.08.2011 | 6273 Aufrufe | 3 | Interviews

"Die bisherigen E-Learning-Konzepte sind überholt"

Interview mit Jun.-Prof. Dr. Marko Demantowsky

M. Demantowsky | 02.09.2011 | 16:32 Uhr
Nur damit Thomas Spahns rhetorisches Bedauern etwas gemildert wird - folgende Literaturtipps:

- Bettina Alavi (Hrsg.): Historisches Lernen im virtuellen Medium. 258 S., Heidelberg 2010.
- Uwe Danker/Astrid Schwabe (Hrsg.): Historisches Lernen im Internet. Geschichtsdidaktik und Neue Medien. 255 S., Schwalbach/Ts. 2008.
- Susanne Popp/Michael Sauer/Bettina Alavi/Marko Demantowsky/Gerhard Paul (Hrsg.): Zeitgeschichte - Medien - Historische Bildung. 339 S., v.a. S. 257-306, Göttingen 2010.
Siehe auch das frühe Buch von Vadim Oswalt: Geschichte am Computer. 2 Bd., Schwalbach/Ts. 2002.
Dazu kommen diverse Einzelaufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden.

Ich selber würde meine 2-Minuten-Einlassung zum geschichtsbezogenen E-Learning nicht allzu hoch veranschlagen (an anderer Stelle habe ich mich dazu ausführlich und in der gebotenen Differenziertheit geäußert, was noch publiziert werden wird) und wundere mich doch ein wenig über die teils sehr grundsätzlichen teils sehr detailorientierten Reaktionen.

De facto mangelt es doch an einem konstruktiven Dialog zwischen internetengagierten Geschichtslehrerinnen und -lehrern und interessierten Wissenschaftlern. Vielleicht ist diese ganze Debatte dafür ein Anfang, es sollte mich freuen.
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Lenore Hinkel | 13.06.2011 | 1276 Aufrufe | 4 | Artikel

Wer kennt die Bedeutung von "Judaische Lazari" (aus dem Russischen: юдчшки Лазари) im Zusammenhang mit den Verfolgungen/ Repressionen während der Stalinzeit in Russland?

Dr. Matthias Vetter | 01.09.2011 | 11:11 Uhr
Höchstwahrscheinlich soll es Казимирь heiße, und es ist Polen gemeint, denn es wird eine Gleichsetzung mit den Russen vorgenommen. Kazimir' ergibt dann ein Reimwort zu Sibir'. Der russische Namen Kazimir wird ohne weiches Zeichen am Ende geschrieben, dass es hier vorkommt, lässt sich auch als Verweis auf die im polnischen weiche Aussprache am Ende (Kazimierz, auch als poln. Königsname bekannt) deuten. Das wäre meine Vermutung - aber so eindeutig ist das leider nicht (wie das andere Beispiel mit Lazari). Matthias Vetter, Frankfurt
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Georgios Chatzoudis | 05.08.2011 | 6273 Aufrufe | 3 | Interviews

"Die bisherigen E-Learning-Konzepte sind überholt"

Interview mit Jun.-Prof. Dr. Marko Demantowsky

Thomas Spahn | 21.08.2011 | 10:49 Uhr
Die Kollegen Eisenmenger und König haben in ihren Blogs bereits ausführlich, fundiert und zutreffend inhaltlich Stellung zum Interview mit Herrn Demantowsky genommen (siehe: http://tinyurl.com/3eofge7 und http://tinyurl.com/3d4ss4d).

Nachgeliefert sei, dies spielt leider in dem Interview keine Rolle, der Hinweis, dass bereits einige Gehversuche, erste Ansätze von Lehrer/innen bestehen, solche Lern-Arrangements historischen Lernens mit digitalen Medien zu kreieren, die sich - selbstverständlich, möchte man rufen - im konstruktivistischen Lernparadigma bewegen und nicht im instruktionalistischen.

Lehr-Lern-Szenarien, in denen fachdidaktische Prinzipien historischen Lernens (oder, je nach Positionierung zum gegenwärtige Kompetenzparadigma: historische Kompetenzen) bedacht werden.

Als Anker für die eigene Recherche mag ein Diskussionsbeitrag von 2009 dienen: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/7615
Zudem sei das Durchstöbern des Blogs von Daniel Eisenmenger empfohlen.

Die negative Reaktion Herrn Demantowskys auf die (zumindest lange Zeit) weite Verbreitung des Instruktionalismus im E-Learning ist ja durchaus verständlich, an eine gewisse "entfremdete" Reaktion meinerseits beim Eintauchen in die Materie kann ich mich sehr gut erinnern.

Nur: Im Jahr 2011 ist die Mediendidaktik, teilweise auch die Fachdidaktiken, bereits weiter. Die Geschichtsdidaktik hingegen lässt bisher eine hinreichend breite Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Lernens im digital geprägten 21. Jahrhundert vermissen - schade.

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Georgios Chatzoudis | 19.08.2011 | 478080 Aufrufe | 2 | Interviews

"Wir brauchen mehr Experimentierfreude"

Interview mit Dr. Klaus Graf

AndreasP | 19.08.2011 | 14:05 Uhr
Hinweis: Das oben abgebildete ist kein "Wikipedia-Auftritt" von Dr. Graf, sondern ein Lexikonartikel in der Wikipedia über ihn. Ein "Auftritt" wäre seine Benutzerseite http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Historiograf
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Georgios Chatzoudis | 17.08.2011 | 12845 Aufrufe | 3 | Interviews

"Zum Frühstück lese ich die Posts meiner Kollegen"

Interview mit Dr. Mareike König

Oliver Tacke | 17.08.2011 | 11:54 Uhr
Ein schönes Interview, vielen Dank! Als gefühlter Fremdkörper im "altehrwürdigen" Umfeld der Geisteswissenschaften kann ich die geschilderten Eindrücke durchaus bestätigen.
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Georgios Chatzoudis | 17.08.2011 | 12845 Aufrufe | 3 | Interviews

"Zum Frühstück lese ich die Posts meiner Kollegen"

Interview mit Dr. Mareike König

Daniel Spielmann | 17.08.2011 | 11:31 Uhr
Interessantes Interview. Wie mir scheint existieren bisher noch keine tragfähigen Stategien, wie social media-Quellen (Blogbeiträge, Tweets, G+-posts, postings in Community-Foren usw. usf.) in wissenschaftlichen Arbeiten vernünftig zitiert werden können. Ich sehe aber gerade darin eine Notwendigkeit, wenn man mehr Wissenschaftler zu eigenen Beiträgen animieren möchte. Ich halte Zitierfähigkeit solcher Quellen außerdem v.a. da für wichtig, wo sie meine eigenen Lernprozesse maßgeblich mitbestimmen - und das ist bei mir inzwischen eher die Regel, als die Ausnahme.
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Georgios Chatzoudis | 17.08.2011 | 12845 Aufrufe | 3 | Interviews

"Zum Frühstück lese ich die Posts meiner Kollegen"

Interview mit Dr. Mareike König

Wenke Richter | 17.08.2011 | 10:14 Uhr
Danke für das Interview. Ich kann die Einschätzungen bestätigen. Projekte jüngerer Wissenschaftler außerhalb tradierter Normen werden nur schwer von älteren Kollegen akzeptiert. Beispiel: ich habe mit einigen Freunden ein Fachjournal als Open Access gegründet, daß in meinem Institut keine Unterstützung erfahren hat - leider. Auch kenne ich nur sehr wenige junge Historiker, die Social Media aktiv für ihre Wissenschaft nutzen. Die Gründe für diese ablehnende Haltung oder auch Nichtbeachtung würden mich auch interessieren. Ich erkläre es mir zum Teil damit, daß die Möglichkeiten von Internetkommunikation und Digitalisierung noch nicht so weit im Fach akzeptiert ist, als das der zweite Schritt (soziale Medien) gegangen werden kann.