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Judith Wonke | 29.04.2019 | 609 Aufrufe | Diskussionen |
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Holocaust, Himmlers Hirn Heydrich und die Macht des Bösen

Zug um Zug am Gleis 4 in Mainz Hbf

So wie jede neue Generation von Historikerinnen und Historikern neue Fragen an die Vergangenheit stellt, aus der im besten Fall neue Perspektiven entstehen, so haben auch alle anderen Medienschaffenden ihre jeweils eigenen Fragen an die Geschichte. Beispielsweise die Produzenten der US-Serie "Holocaust", die in den 1970er Jahren produziert, 1979 erstmals in Deutschland ausgestrahlt und Anfang des Jahres 2019 nach 40 Jahren wiederholt wurde. Wie haben wir, Dr. Nora Hilgert und Georgios Chatzoudis, diese Serie gesehen? Was fällt auf, wenn man sich dazu noch andere gegenwärtige mediale Auseinandersetzungen mit dem nationalsozialistischen Terror genauer anschaut? Diskutiert haben wir das Buch von Laurent Binet "HhHH" sowie den darauf basierenden Film "Macht des Bösen". Einig sind wir uns in der Beurteilung nicht geworden. Im Gegenteil...

Auswahl der Videokapitel

00:30 Einführung
01:35 Thema 1: Holocaust
21:35 Thema 2: Himmlers Hirn heißt Heydrich und die Macht des Bösen

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Offenes Experiment - Rückmeldungen erwünscht

Da es sich bei Zug um Zug um ein offenes Experiment handelt, sind wir an Rückmeldungen sehr interessiert. Was könnten wir besser machen? Worüber sollten wir auch sprechen? Wir freuen uns über Kommentare, Anregungen, Vorschläge und Kritik.

Die Idee hinter "Zug um Zug"

Zur beinahe alltäglichen und somit prägenden Lebenswirklichkeit von Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftlern gehört das Zugfahren - zur Universität, zu Tagungen, Konferenzen, Symposien, Vorträgen etc. Und entgegen allem Genörgel gegen die Bahnbetreiber fahren viele sogar gerne Zug. Wir, Dr. Nora Hilgert, Geschäftsführerin des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, und Georgios Chatzoudis, Leiter des Wissenschaftsportals L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung, gehören auch dazu. Die gemeinsame Freude am Bahnfahren ließ uns darüber nachdenken, ob man sich nicht hin und wieder in einem Zug treffen könnte, um ein neues Format auszuprobieren. Das Experiment lautet: Wir fahren Zug und unterhalten uns vor laufender Kamera. Aber worüber? Über Dieses und Jenes, über Themen, die auf der Straße liegen, die Gegenstand des öffentlichen gesellschaftlichen Gesprächs sind oder die uns einfach interessieren. Einzige Bedingung: Es solltenThemen sein, die sich zum Umfeld der Geisteswissenschaften rechnen lassen. Das aufgezeichnete Gespräch wird anschließend als bearbeitetes Video veröffentlicht. Für die Aufzeichnung des Gesprächs sorgt die Dritte im Bunde von Zug um Zug: Judith Wonke, die Kamerafrau, Bild- und Tonmeisterin sowie Aufnahmeleiterin in einem ist.

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