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Georgios Chatzoudis | 19.03.2013 | 2706 Aufrufe | Interviews

Wie Pizza, Gyros und Döner Deutschland veränderten

Interview mit Maren Möhring über die Geschichte der Migrationsgastronomie

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Arbeitskraft in Deutschland Mangelware. In der Bundesrepublik entschied man sich von den 1960er Jahren an, Arbeiterinnen und Arbeiter per Anwerbeabkommen ins Land zu holen. Die Arbeitsmigranten kamen fast ausnahmslos aus dem Süden - aus Italien, Spanien, Griechenland, Portugal, Jugoslawien und der Türkei. Sie arbeiteten in der Landwirtschaft und vor allem in der Industrie. Doch einige zog es bald in die Selbständigkeit, aus der dann nach und nach Pizzarien, Tavernen und Dönerbuden entstanden. Die Historikerin PD Dr. Maren Möhring hat die Geschichte der ausländischen Gastronomie in Deutschland untersucht und ein Buch geschrieben. Wir haben sie dazu befragt.

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"Der Gebrauch von Knoblauch ist heute nicht mehr sanktioniert"

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"Auberginen und Zucchinis kannte man in Deutschland nicht"

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"Ich habe mir vor allem Gewerbeanträge angeschaut"

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PD Dr. Maren Möhring, Leiterin der Abteilung III "Der Wandel des Politischen" am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

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"Es gab verschiedene Konjunkturen der einzelnen Nationalküchen"

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"Gastarbeiter durften sich nicht ohne Weiteres selbständig machen"

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"Italiener waren anfangs besser gestellt als Griechen oder Türken"

Maren Möhring, Fremdes Essen: Die Geschichte der ausländischen Gastronomie in der Bundesrepublik Deutschland, Oldenbourg Verlag München 2012

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"Die Deutschen sind um die Lokale herumgeschlichen"

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"Die NSU hat sich bewusst ausländische Gastronomen ausgesucht"

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Das Interview mit Dr. Maren Möhring in einer Audiodatei

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