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Georgios Chatzoudis | 11.06.2019 | 763 Aufrufe | Interviews

"Gleich­zeitigkeit des Ungleichzeitigen im Verhältnis von Heroismus und Post­­herois­mus"

Interview mit Karl-Heinrich Bette über Spitzensport in postheroischen Zeiten

Sporthelden gab es schon immer. Bereits in der Antike verehrten die Menschen beispielsweise Olympioniken oder Wagenlenker. Sportheroen standen allerdings Seite an Seite mit anderen Typen von Heldentum, insbesondere dem Kriegshelden. Weil letztere Figur aus unseren Gesellschaften inzwischen weitgehend verschwunden ist, wird heute in der Regel vom postheroischen Zeitalter gesprochen. Der Soziologe Prof. Dr. Karl-Heinrich Bette von der Technischen Universität Darmstadt hat Zweifel an dieser Diagnose, übersieht sie doch ein heute gewichtiges gesellschaftliches Feld, auf dem nach wie vor regelmäßig Helden und Heldinnen produziert werden: den Sport. Hier entscheiden immer noch außergewöhnliche körperliche und geistige Fähigkeiten wie beispielsweise Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit oder auch Mut, Geschicklichkeit und Cleverness in Wettkämpfen über Sieg und Niederlage. Siegern winken Ehre und Ruhm, Verlierern immerhin Respekt und Tragik. Wir haben Prof. Bette dazu unsere Fragen gestellt.

"Weltweit zu beobachtende Hel­denverehrung von Athleten und Athletinnen"

L.I.S.A.: Herr Professor Bette, Sie haben zuletzt ein Buch mit dem Titel „Sport­helden. Spitzensport in postheroischen Zeiten“ veröffentlicht. Welche Ge­gen­wartsbeobachtungen und Vorüberlegungen gingen Ihrer Unter­su­chung voraus?

Prof. Bette: Ausgangspunkt meiner Analyse war die leicht verifizierbare Tatsache, dass Sportler, wenn sie in Wettkämpfen über sich hinauswachsen und Beob­achter ihre Leistungen als außeralltäglich und bewunderungswürdig be­glau­bigt ha­ben, in der Öffent­lichkeit explizit und regelmäßig als „Helden“ bezeich­net und als solche enthu­siastisch verehrt, prämiert und in Sprach­spielen ge­feiert, nach Minderleistungen oder Entgleisungen bis­weilen aber auch persifliert und ironi­siert werden. Angesichts der monopol­ähnlichen Verwendung der Helden­rhe­torik zugunsten des Spitzensports und der weltweit zu beobachtenden Hel­denverehrung von Athleten und Athletinnen war es bemerkenswert, dass die Hauptprotagonisten dieses Sozialbereichs in der ge­gen­wär­tigen Rede von der Her­­auf­kunft einer post­heroi­schen Gesell­schaft schlichtweg nicht vorkamen. Mein Motto hieß deswegen: Wer über die Ge­gen­warts­­ge­sellschaft kom­ple­xitäts­­ange­messen reden will, darf über den Spit­z­ensport und dessen Hel­deninszenierungen nicht schwei­gen. Infolge­des­sen galt es die sozialen Be­din­gungen zu durchleuchten, die Personen und Per­sonenkollektive in posthero­ischen Zeiten als Helden ausweisen, und die Akteure anzusprechen, die an der Heldenproduktion, -verehrung, -be­glau­bi­gung und -nutzung be­tei­ligt sind.

"Status des Über­flüssigen und prinzipiell Nicht-Not­wen­digen"

L.I.S.A.: Die Paradoxie Ihres Themas klingt gleich im Titel an: Sporthelden in postheroischen Zeiten. Wie ist das zu verstehen? Denn tatsächlich sind zahlreiche Bücherregale mit soziologischer und kulturwissenschaftlicher Literatur gefüllt, in denen die jüngere Vergangenheit und Gegenwart pauschal und allumfassend zu einem postheroischen Zeitalter erklärt wurde?

Prof. Bette: Die Leitidee des Buches erscheint nur auf den ersten Blick paradox konstruiert zu sein, da ich nicht mit einer Denkfigur operiere, die gleichzeitig eine Position und Negation ausdrückt und in der jede Seite die Möglichkeit der jeweils ande­ren Seite rigoros verneint. Dass der Spitzensport zum zentralen Helden­reser­vat der Moderne reüssieren konnte, deutet viel­mehr darauf hin, dass in einer komplexen Ge­sell­schaft gegenläufige Prozesse gleichzeitig ablaufen und sich in Gestalt sinnhaft ge­steuerter Sozi­al­systeme festsetzen und perpetuieren kön­nen. Wenn ich also von Sport­helden in postheroischen Zeiten spreche, han­delt es sich um die Feststellung einer Gleich­zeitigkeit des Ungleichzeitigen im Verhältnis von Heroismus und Post­­herois­mus. Die Verdrängung außer­all­täg­licher Sozialfiguren durch Pro­zes­se der Veralltäglichung, Routinisierung und Rationalisierung bedeutet nicht, dass das Heroische gänzlich und ein für allemal aus der Gesellschaft verschwindet. Es kann vielmehr si­mul­tan zu den nach wie vor ablaufenden Pro­zessen der Deheroisierung an ande­ren Stellen und in anderer Gestalt auftauchen und dadurch wiederum eine gesell­schaft­liche Relevanz er­langen, und zwar real und auch fiktional. Be­mer­kenswert hierbei ist, dass das Heroische, wenn es um real existierende Ath­leten und Athletinnen geht, in einem Sozialbereich staffindet, dem die sozio­­logische Diffe­­renzierungstheorie mit nachvollzieh­baren Argu­men­ten den Status des Über­flüssigen und prinzipiell Nicht-Not­wen­digen zuge­sprochen hat. Der ge­sellschaftliche Se­kun­därstatus des Spitzensports darf dabei nicht als ein be­dauernswerter Mangel fehlinterpretiert werden; er ist ganz im Ge­gen­teil eine wichtige Bedingung der Möglichkeit für die Auslösung und Ak­zeptanz sport­bezogener Heldendiskurse. Eben weil dem Spitzensport keine größere Be­deutung für die basale Repro­duk­tion der Gesellschaft zu­kommt, können seine Akteure in einer unter­haltsamen und weitgehend harm­losen Weise für Helden­attri­buierungen in An­spruch genommen werden.

"Chance, Hand­lungsbeiträge bis ins Heroische zu steigern"

L.I.S.A.: Können Sie kurz darstellen, durch welche Arrangements das Heroische im Spit­zensport ihrer Meinung nach immer wieder neu hervorgebracht wird?

Prof. Bette:
Der sportliche Wett­kampf erscheint in einer alternativen Lesart als eine sozial konstruierte Situation, in der einzelne Personen oder Personenkollektive vor den Augen anwesender oder medial zugeschalteter Dritter die Chance er­halten, künstlich erzeugte Krisen zu bewältigen und eine durch Regeln kon­trollierte Not beim Gegner zu erzeugen. Real existierende Menschen werden hierdurch in die Lage versetzt, sich leistungsmäßig zu individualisieren und sozial sichtbar zu machen. Das Heroische kann dabei nicht punkt­genau ge­plant werden, sondern ergibt sich situativ im Rahmen der Kon­stellations­struk­tur sportlicher Wettbewerbe. Hierfür ein Beispiel: Als Mario Götze 2014 im Endspiel um die Fuß­ball-Welt­meis­terschaft in der Verlängerung ein­ge­wechselt wurde und kurz darauf das ent­scheidende Siegtor gegen Argentinien er­zielte, war von einer Sekunde zur anderen ein Ret­ter­­- und Erlöserheld geboren worden, der in einer sozial konstruierten Situation durch eine unscheinbare, aber erfolgreich durchgeführte Körperbewegung eine ganze Nation in einen flächen­deckenden Freu­­dentaumel hineinriss. Dies deutet darauf hin, dass Helden Beobachter und Be­glaubiger benötigen, um als außeralltägliche Sozial­figuren wahrge­nommen und bezeichnet zu werden. Der Spitzensport hat durch die Aus­differenzierung beobachtungs­orientierter Sonderräume Vor­keh­rungen getrof­fen, um Sichtbarkeit für seine Akteure herzustellen. Damit bietet er in postheroischen Zeiten etwas Besonderes: Während Menschen in Or­ga­ni­sationen hinter den Kulissen verschwinden, um dort ihre Arbeits­leis­tungen in unüberschaubaren Handlungs- und Wirkungsketten zu er­bringen, offeriert der Spitzensport den genau umgekehrten Effekt. Einzelne Personen oder Mannschaften dürfen sich im Rahmen organisierter Wett­be­werbe vor einem Mas­senpublikum in ihren Leis­tungs­fähigkeiten prä­sentieren und erhalten strukturell die Chance, ihre Hand­lungsbeiträge bis ins Heroische zu steigern.

"Durch herausragende Taten als einzig­artige Per­sonen immer­währenden Ruhm erringen"

L.I.S.A.: Ein Leitmotiv Ihrer Analyse ist der Rückgriff auf die griechische und römische Antike. Dabei beziehen Sie sich insbesondere auf Sozialfiguren und Narrative der Antike, beispielsweise den Heldengefährten und das antike Drama. Ist der Heroenkult heute ohne epische Strukturen aus der Antike nicht denkbar?

Prof. Bette: Der Spitzensport ist in seinen Sinnbezügen durchaus anschlussfähig an Erzählungen, Themen und Figuren, die bereits in der Zeit des magisch-reli­giösen Denkens soziale Resonanz erzeugt haben. So geht es im sportlichen Wettstreit um Sieg und Niederlage, Aufstieg und Abstieg, Erlösung und Ver­dammnis, Jubel und Verzweiflung und um den Kampf mit den Widrigkeiten der inneren und äuße­ren Natur. Auf den Abenteuerreisen zu den Weltereignissen des Sports haben die Athleten und Athletinnen unter schärfsten Konkurrenz­bedingungen diverse Be­währungs- und Cha­rak­ter­proben zu be­ste­hen, bevor sie in den Besitz begehrenswerter Güter wie Me­daillen, Titel oder Preisgelder kommen können. Die Mög­lichkeit des Scheiterns schwebt perma­nent wie ein Damoklesschwert über ihren Köpfen. Auch der bereits in den Mythen der Antike arti­kulierte Drang der Heroen, durch herausragende Taten als einzig­artige Per­sonen immer­währenden Ruhm zu erringen, um zu einer Le­gen­de zu wer­den und die Angst zu kontern, im ewigen Vergessen zu ver­schwinden, kann der Spitzensport durch seine Re­kord­orientierung und das da­mit ver­bundene Individualisie­rungs- und Ein­zigartigkeitsversprechen in einer leicht nach­voll­ziehbaren Weise bedienen. Die Sozialfiguren, die den antiken Helden bei der Durch­führung ihrer Mission als Mentoren und Ge­fähr­ten mit Rat und Tat zur Seite standen, lassen sich ebenfalls in durchaus vergleichbarer Weise im Wett­kampfsport finden. Hier sind es Trainer, Ingenieure, Ernäh­rungs­wis­sen­schaftler, Psychologen, Mediziner, Pharmakologen, Reifen­ver­steher, Copiloten oder anderweitige Mann­schafts­ka­meraden, die den Sport­lern mit Wis­sen, Ser­viceleistungen, Gerätschaften oder Körpereinsatz zur Hand gehen und ihnen dabei hel­fen, heroi­sche Qua­litäten zu erreichen.

"Der Spitzensport besitzt ein nahezu uner­schöpfliches narratives Potential"

L.I.S.A.: Welche Unterschiede sehen Sie zwischen dem antiken Drama und den modernen Sportinszenierungen?

Prof. Bette: Gegenüber den fiktiven Figuren, die in antiken Mythen, Sagen, Epen und Dramen, aber auch in mo­dernen Romanen, Fantasy- und Science-Fiction-Filmen oder Comics zur heroischen Tat schreiten, sind die Helden des Sports zunächst einmal Menschen aus Fleisch und Blut, die ihre Bewährungsproben im Rahmen formal organisierter Konkurrenzen vor einem physisch anwe­senden und medial zugeschalteten Publikum erbringen, um ein profanes Gut, den sportlichen Sieg, zu erringen. Im Gegensatz zum griechischen Drama der Antike, dessen Verlauf und Ausgang den damaligen Zuschauern bereits beim zweiten Besuch allumfassend bekannt war, ist das moderne Sport­drama weiterhin ein Real-life-Event mit einer strukturell erzeugten und garantierten Prozess- und Ergebnisoffenheit. Sportliche Wettkämpfe erzeugen dadurch permanent etwas Neues und Kontingentes. Der entscheidende Vor­teil für das Publikum besteht darin, dass die beteiligten Athleten und Athletinnen sich in einer von außen unmittelbar beobachtbaren Weise überraschend ver­ändern und entwickeln können. Der Spitzensport besitzt da­durch ein nahezu uner­schöpfliches narratives Potential, das nicht nur Zu­schauer, sondern auch mediale, wirtschaftliche und politische Akteure dankbar nutzen, um eigene Inter­­essen durchzusetzen. 

"Mit dem Begriff der Postmoderne kann ich als Soziologe wenig anfangen"

L.I.S.A.: Welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stützen das moderne Heldenepos? Ist es die Tat einzelner in Massengesellschaften? Ist es eine Sehnsucht nach Orientierungsfiguren in orientierungskritischen Zeiten? Oder sind es eher Insignien unseres Alltags wie beispielsweise Leistung, Wettbewerb, Konkurrenz, Rankings, Auszeichnungen etc., die den Sport als Ort des postmodernen Heldentums so anschlussfähig machen?

Prof. Bette: Mit dem aus der Architekturtheorie stammenden Begriff der Postmoderne kann ich als Soziologe wenig anfangen. Der Grund liegt auf der Hand: Wenn moderne Gesellschaften vornehmlich durch den Modus der funktionalen Diffe­renzierung gekennzeichnet sind, würde eine Postmoderne einen Zustand danach, eine Überwindung funktionaler Differenzierung durch einen anderen Differenzierungstypus bezeichnen. Eine derartige Situation kann ich nicht er­ken­nen. Deswegen sollte man vielleicht eher von einer Spätmoderne reden oder, wie Ulrich Beck, von der Existenz einer zweiten oder reflexiv gewor­denen Moderne ausgehen. Dies trifft meine Einschätzung vom Heroischen im Sport. Der Sportheld ist eine Sozialfigur, in der mit dem Leistungsprinzip und der Personen- und Körperorientierung des Handelns, der Medialisierung, Verwissenschaftlichung und Organisationsbildung Prinzipien der ersten und zweiten Moderne in einer  weithin sicht­baren Weise zu­sam­­menlaufen und exemplarisch kulminieren. Damit sind wir direkt bei den Rahmenbedingungen, die das Heroische im Spitzensport befördern. Gesellschaftliche Wandlungs­prozesse, die das Außeralltägliche auf der Ebene von Personen routinemäßig durch Büro­kra­ti­sierung, Formalisierung, Pro­fes­sio­­nalisierung und Tech­nisierung ver­drän­gen oder sogar überflüssig machen, erhöhen die Aus­diffe­ren­zie­rungschance von Sozialbereichen, in denen individuelle Akteure oder Grup­pen gezielt die Auf­gabe zugewiesen be­kom­men, mit körperlichen Kom­pe­tenzen und psy­chischen Fähigkeiten Tatkraft zu beweisen und den al­les ent­scheidenden Unter­­schied aus­zumachen. Exkludiertes kann in neuen Ge­stalten gesellschaftlich inkludiert werden. Vor dem Hintergrund post­heroischer Ent­wick­lungen in Politik, Wirt­schaft, Religion und Militär konnte der Spit­zensport zum zentralen Hel­denreservat der mo­dernen Gesellschaft auf­stei­gen. Die Marginalisierung traditioneller Hel­denfiguren hat offensichtlich eine Lücke hinterlassen, in die der Sport mit seiner Personen- und Körper­orien­tie­rung, seiner Sichtbarkeit und Theatralität, seinen agonalen Konflikt­insze­nie­rungen, der Serialität seiner Ereignisse, seinen Heldenreisen und sei­nen Stell­vertretungsofferten hinein­stoßen konnte. Der letzte Punkt ist wichtig, da Sport­ler und Sport­lerinnen immer dann eine besondere Wert­schät­zung in Ge­stalt einer Helden­verehrung erfahren, wenn ihr Streben nach Er­folg, Ruhm und Selbst­ver­vollkommnung nicht nur gesellschaftlich hochangesehene Werte wie Leistung, As­kese­fähigkeit, Opferbereitschaft und Konkurrenzfähigkeit konkret umsetzt, sondern auch die Ziele überindividueller Kollektive und Be­zugs­gruppen wie zum Bei­spiel Verein oder Nation stellvertretend mit­erfüllt.

"Eine Spirale von Heldenerzeugung und Heldenbanalisierung"

L.I.S.A.: Sie zeigen, dass Medien eine ganz entscheidende Rolle bei der Heroi­sie­rung von Sportlern zukommt, insbesondere dem Fernsehen und dem Internet. Bilder scheinen dabei das entscheidende Medium zu sein, über die Sportler zu Helden werden. Wenn man aber davon ausgeht, dass Heroen Ausnahmephänomene sind, wie passt das dann mit der tat­sächlichen inflationären Reproduktion von Helden über die modernen Massenmedien zusammen?

Prof. Bette: Die gesteigerte Verwendung des Heldenbegriffs im öffentlichen Diskurs verweist in der Tat nicht nur auf die Besonderheiten des Spitzensports, exemplarische Sozialfiguren in einsehbaren Räumen theatralisch sichtbar zu machen, sondern deutet auch auf die Logik der Massenmedien und den Wett­be­werb der Medienorganisationen untereinander hin. So spielen Me­dienakteure die Karte der Heldeninszenierung immer wieder neu aus, um die Aufmerksamkeit und Gunst des Publikums in eigener Sache auf sich zu len­ken. Sie bevor­zugen Informationen, die einen hohen Neuigkeitswert besitzen, kon­flikt­trächtig sind, quantitative Verrechnungen ermöglichen, lokale, natio­nalen Bezüge aufweisen und zudem personalisierbar und moralisierbar sind. Der Spitzensport bedient all diese Kriterien in besonderer Weise. Durch die ho­he Wett­kampf­frequenz und die mediale Dauernähe zu den Sportlern be­steht allerdings die Gefahr einer „Veralltäglichung des Außeralltäglichen“ (Weber). Es ist also zu vermuten, dass die Massenmedien gerade im Zeitalter der expandierenden Fernsehsender und des Internets systematisch dazu bei­tragen, Heldenaura durch ihre permanente Berichterstattung zu veralltäglichen und zu entwerten. Dies führt in eine Spirale von Heldenerzeugung und Heldenbanalisierung. Die Suche nach neuen Helden wird hierdurch für die Me­dien zu einer exis­ten­tiellen Aufgabe. 

Prof. Dr. Karl-Heinrich Bette hat die Fragen der L.I.S.A.Redaktion schriftlich beantwortet.

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