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Georgios Chatzoudis | 23.07.2013 | 2624 Aufrufe | Interviews

"Sie fühlen sich in ihrer Lebensweise bedroht"

Interview mit Fikret Adanir über die Proteste in der Türkei

Was ist in der Türkei los? Wer protestiert und warum? Welche Politik verfolgt die Regierung Erdogan? In den Massenmedien hat man rasch Antworten auf diese und ähnliche Fragen gefunden: Der islamistische Regierungschef der Türkei lässt nach mehr Demokratie rufende Demonstranten brutal niederknüppeln. Andere sprachen angesichts der politischen Entwicklung in den arabischen Ländern von einem türkischen Frühling. Wir haben nun mit dem türkischen Historiker Prof. Dr. Fikret Adanir gesprochen, der die Ereignisse in Istanbul erlebt. Von 1986 bis 2007 lehrte er die Geschichte Südosteuropas an der Ruhr-Universität Bochum. Heute unterrichtet er an der Sabanci University in Istanbul.

Prof. Dr. Fikret Adanir, Faculty of Arts and Social Sciences, Sabanci University in Istanbul

"In der Türkei gibt es wenig Raum für Initiativen von unten"

"Eine recht einseitige Berichterstattung"

"Das Demokratieverständnis in der Türkei ist oberflächlich"

"Eingriff in den Privatbereich"

"Die EU hat in der Türkei stark an Ansehen verloren"

Das Audiointerview mit Prof. Dr. Fikret Adanir in einer Datei

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