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Georgios Chatzoudis | 01.07.2014 | 2605 Aufrufe | Interviews

"Schulddebatte wie nach 1918"

Interview mit Christa Pöppelmann über die Julikrise 1914

Auf dem Buchmarkt zum Ersten Weltkrieg dominieren Werke männlicher Historiker. In ihren Publikationen analysieren sie entweder den gesamten Krieg, wie beispielsweise die Bücher von Christopher Clark, Oliver Janz und Jörn Leonhard (Ausnahme: Annika Mombauer), oder aber bestimmte Teilbereiche, so unter anderem die Arbeiten von Thomas Weber über Hitler im Ersten WeltkriegErnst Piper mit seiner Kulturgeschichte und Adam Hochschild, der vor allem die öffentliche Meinung in England unter die Lupe nimmt. Die Journalistin Christa Pöppelmann unternimmt mit ihrem "Lesebuch" Juli 1914. Wie man den Weltkrieg beginnt und die Saat für einen zweiten legt einen anderen Versuch, sich dem Kriegsbeginn und seinen Ursachen zu nähern. Welchen genau, das haben wir sie gefragt.

Seit dem 28. Juni stellt Christa Pöppelmann ihr Buch tageweise online - nachzulesen unter: www.juli1914.de.

"Eine Art Reiseführer durch die Julikrise"

L.I.S.A.: Frau Pöppelmann, Sie haben ein Buch zum Ersten Weltkrieg geschrieben, das schlicht „Juli 1914“ heißt. Sie erzählen in einer Art Kalenderstil, was vom 28. Juni 1914 bis 4. August 1914 geschah. Warum diese Erzählweise?

Pöppelmann: Um der Dynamik der Ereignisse wirklich gerecht zu werden. Und das ist entscheidend, um zu verstehen, wie und warum die Krise derart eskalieren konnte. Gerade im späteren Verlauf kommt es sehr darauf an, wer wann auf wen reagierte.

Dies gilt nicht nur für Handlungen und diplomatische Aktionen, sondern auch für Meinungen. Vor allem die Berichterstattung der Presse muss man konsequent Tag für Tag verfolgen, wenn man erkennen will, wie sie sich im Verlauf der Krise verändert hat und durch die Informationspolitik der Regierung manipuliert wurde. Diese Vorgehensweise aber führt zwangsläufig zu einer geschärften Sensibilität für die zeitliche Dimension der Krise und wirft etwa die Frage auf, ob es legitim ist, Aussagen von Politikern aus dem chronologischen Zusammenhang zu reißen, wie das oft geschieht.

Ein Beispiel: Kann man das Handeln von Kanzler Bethmann Hollweg vom 5. Juli mit einer Aussage vom 7. Juli belegen, nur weil dies die zeitnächste ist, über die man verfügt? Kann in diesen zwei Tagen nicht viel passiert sein? Ergibt sich nicht insgesamt ein viel stimmigeres Bild, wenn man davon ausgeht, dass er am 5. Juli ziemlich überrumpelt wurde, in Zweifel geriet, aber zwei Tage später eine Rechtfertigung gefunden hatte, mit der er sich selber überzeugen konnte, keinen Fehler gemacht zu haben? Und erscheint dann Bethmann Hollwegs ganzes Wirken in der Julikrise nicht in einem anderen Licht, als wenn man annimmt, dass er bereits am 5. Juli auf Grundlage klar umrissener Überzeugungen handelte, die er dann konsequent weiterverfolgte? Sind nicht überhaupt all jene Darstellungen unrealistisch und eindimensional, die von einer allzu stringenten Haltung der Akteure während der ganzen Krise ausgehen?

Abgesehen davon finde ich, dass der Stil Spannung erzeugt und die Leserinnen und Leser unmittelbar ins Geschehen holt. Denn es war nicht meine Absicht eine bestimmte Ansicht oder Lehrmeinung zu vertreten, sondern als eine Art Reiseführer durch die Julikrise zu begleiten und jedem ermöglichen, sich sein Urteil selber zu bilden.

"Inszenierung der Regierung Bethmann Hollweg als angegriffene Unschuld"

L.I.S.A.: Pikanter als der Titel Ihres Buches ist der Untertitel: „Wie man einen Weltkrieg beginnt und die Saat für einen zweiten legt“. Was meinen Sie damit genau?

Pöppelmann: Mein Anspruch ist, zu erzählen, was im Juli 1914 in Deutschland los war. Und da war es eben die eigene Regierung, die in der Krise "auf den Knopf gedrückt hat", um Professor Krumeich zu zitieren. Auch wenn das nicht kaltblütig, nicht um verstiegener Weltmachtphantasien willen und wahrscheinlich gar nicht einmal wirklich mit voller Absicht geschah, sondern aus Angst und Ungeschick, der völlig falschen Einschätzung der Lage und einer fatalistischen "Ist ja vielleicht besser so ..."-Haltung heraus.

Leider erwiesen sich die gleichen Politiker, die mit der Krise so unglaublich stümperhaft umgingen, als äußerst effektiv, als es galt, das eigene Volk zu täuschen. Indem sie ihm vorgaukelten, Frankreich und Russland hätten den Kampf eröffnet, während sie selber noch Friedensverhandlungen führten, gewannen sie auch einen großen Teil der kritischen Bevölkerung. Auch die Zustimmung der SPD zu den Kriegskrediten erfolgte unter diesem Eindruck und wohl nicht in erster Linie, weil sich die Parteispitze durch irgendwelche Burgfrieden-Sprüche hatte einwickeln lassen.

Der zweite Teil meines Untertitels spielt darauf an, dass das deutsche Trauma des verlorenen Krieges Hitler zur Macht verhalf. Und es waren eben nicht erst die Infamie des Hindenburg-Ludendorff-Kreises mit ihrer Dolchstoßlegende und nicht erst die harten Bedingungen des Versailler Vertrages, die die Niederlage zum Trauma werden ließen. Der Keim lag bereits in der Inszenierung der Regierung Bethmann Hollweg als angegriffene Unschuld.

Die Rolle der Bevölkerung wird ja in vielen wissenschaftlichen Darstellungen über den Kriegsausbruch 1914 außen vor gelassen, weil sie keinen Einfluss auf die Politik hatte. Aber dabei wird übersehen, dass umgekehrt die Politik einen sehr großen und immens weit reichenden Einfluss auf das Befinden der Bevölkerung hatte. Die Julikrise, die von Professor Münkler als das historische Ereignis bezeichnet wird, aus dem man am meisten lernen kann, ist auch hier ein Lehrstück, wie sehr und mit welch fatalen Konsequenzen sich Völker in nationalen Opferrollen einrichten können. Dabei waren die Geschehnisse aus dem Juli 1914 während des Krieges und danach kein Staatsgeheimnis. Wenn man wollte, konnte man sich ein realistisches Bild der Vorgänge machen. Aber das taten leider zu wenige.

"Eine nicht als nationales Wunschkonzert betriebene Geschichtswissenschaft"

L.I.S.A.: Die FAZ hat in einer Besprechung Sie und die Historikern Annika Mombauer, die zuletzt „Die Julikrise“ veröffentlicht hat, als „Fritz-Fischer-Enkelinnen“ bezeichnet. Es gab Zeiten, da wäre das noch als Lob zu verstehen, gewesen. In dem Artikel schwingt aber etwas ganz anderes mit, oder?

Pöppelmann: Aber hallo! Im Moment gibt es eine Tendenz alle, die nicht den Thesen von Christopher Clark beipflichten, als Fischer-Anhänger abzustempeln. Entweder Clark oder Fischer, dazwischen scheint es nichts zu geben. In dem genannten Artikel wurde mir sogar unterstellt, ich wäre wohl wie Fischer der Überzeugung, dass die deutsche Regierung kaltblütig und bewusst den Krieg herbeigeführt hätte, was komplett falsch ist. Kaltblütig war an dem Handeln der deutschen Regierung überhaupt nichts und die einzigen Führungskräfte, die meines Erachtens den Krieg wirklich wollten, waren Mitglieder des Generalstabs. Aber auch dessen Chef Moltke wurde dabei vorwiegend von Angst getrieben.

Die tatsächlichen Anhänger von Fritz Fischer beklagen ja, dass sich seine Thesen nie so umfassend durchgesetzt haben, wie das jetzt vielfach suggeriert wird. Und das stimmt. Im Gefolge von Fischer entwickelten sich die verschiedensten Lehrmeinungen, die zwar eine kriegsauslösende Rolle Deutschlands anerkannten, aber den handelnden Personen keine planvolle Absicht unterstellten, bzw. andere Motive als den Griff nach der Weltmacht. Aber man zollte Fischer Anerkennung, dass er die Bresche für eine wirklich offene, an den Fakten orientierte Debatte ohne Rücksicht auf nationale Befindlichkeiten geschlagen hatte. Diese Anerkennung war sogar so groß, dass es in der Öffentlichkeit teilweise zu der verzerrten Wahrnehmung kam, einzig Fischer sei der "Gute" und all seine Gegner unbelehrbare Relativierer oder Revisionisten. Heute hat sich das komplett gedreht. Da mutiert Christopher Clark für manche plötzlich zum edlen Ritter der uns von den ungerechten Anschuldigungen einer angeblich existierenden "Fischer-Mafia" befreit.

Wenn man das Etikett "Fischer" jedoch nicht mit der Weltmachtsthese verbindet, sondern mit seinem Eintreten für eine schonunglos ehrliche, nicht als nationales Wunschkonzert betriebene Geschichtswissenschaft, dann nehme ich mir die Freiheit, die Deklarierung als Fischers Enkelin auch heute noch als großes Kompliment zu betrachten.

"Die Medien sind darauf angesprungen wie die Pawlowschen Hunde"

L.I.S.A.: In Deutschland hat Christopher Clark mit seinem Bestseller „Die Schlafwandler“ das Tor für neue Interpretationen des Ersten Weltkriegs geöffnet. Wie schätzen Sie die Bedeutung seines Buches ein?

Pöppelmann: "Die Schlafwandler" sind natürlich brillant geschrieben und enthalten eine Menge wirklich sehr interessanter und diskutierenswerter Fakten und Ansichten. Aber ihre Dominanz in den Medien, gewisse Unwuchten in der Darstellung und eine Vermarktungskampagne, die ganz auf eine Neubewertung der Schuldfrage abzielt, machen sie auch höchst problematisch.

Angesichts von mehr als 200.000 verkauften Exemplaren wird allzu oft vergessen, dass es sich trotzdem um eine Einzelstimme zum Thema handelt. Auch hat sich keineswegs der Rest der Wissenschaft - wie das teilweise von den Medien suggeriert wurde - Clark vorbehaltlos angeschlossen. Seine Kritiker monieren vor allem die lückenhafte Darstellung Deutschlands und auch ich dachte beim Lesen ständig: "Moment mal, wenn man dieses oder jenes Dokument in Betracht zieht, dann ergibt sich aber ein anderes Bild." Sehr befremdlich fand ich auch das überaus weitreichende Verständnis für Österreich einerseits und die große Geringschätzung für die englischen Vermittlungsvorschläge auf der anderen Seite. Oder auch die Tatsache, dass einer Generalabrechnung mit Serbien keine adäquate Kritik am Imperialismus der Großmächte gegenübersteht. Vor allem aber frage ich mich, warum Clark es zugelassen hat, dass sein Buch explizit als Neubewertung der Schuldfrage vermarktet wurde, während er selber in seinem Vorwort - und auch in späteren Interviews - dafür plädierte, dass man nicht die Frage nach der Schuld ins Zentrum stellen sollte, sondern WIE es zum Krieg kommen konnte.

Andererseits war vielleicht nicht wirklich absehbar, welche Resonanz dieser Marketing-Trick haben würde. Mich jedenfalls verblüfft es maßlos, was für leidenschaftliche Aufwallungen die Möglichkeit auslöst, dass man die eigene Nation vielleicht an einem Ereignis, für das sich bis dato fast niemand interessiert hat, nicht ganz so schuldig sein könnte, wie das - angeblich - immer behauptet worden ist. Die Medien sind darauf angesprungen wie die Pawlowschen Hunde, aus einem "Konsens über eine deutsche Hauptverantwortung" wurde umgehend ein "Dogma der Alleinschuld", das es zu bekämpfen galt, und die Internetforen quollen über von Bemerkungen wie "Endlich sagt mal einer, dass die anderen (mindestens) genauso schuld sind" und Schlimmerem. Wer es wagte, an einer Hauptverantwortung der Mittelmächte festzuhalten, wurde mit bizarren Totschlagargumenten wie "Schuldstolz" niedergemacht. Auch der internationale Blickwinkel, für den Clark so gelobt wurde, reduzierte sich ziemlich schnell darauf, die Rolle der "Anderen" im Hinblick auf eine Be- oder Entlastung Deutschlands zu betrachten. Dafür fühlen sich zunehmend Wissenschaftler aus dem Ausland bemüßigt, die "neue deutsche Kriegsschuldiskussion" zu kommentieren und teils tun sie das auf eine Weise, die mich befürchten lässt, dass unser Image als eine Nation, die kritisch mit der eigenen Geschichte umgehend kann, gerade Schaden nimmt.

Das liegt sicher auch daran, dass die Schulddebatte im Stil ähnlich geführt wird wie nach 1918, nämlich als Angelegenheit zwischen den Großmächten. Es scheint nur darauf anzukommen, eine neue Konsensformel für die Schuldverteilung zu finden. Historiker mutieren im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu einer Art Geschichtsanwälte, deren Aufgabe vor allem ist, Be- und Entlastungsmaterial aufzuspüren. Dabei wird Geschichte erst wirklich spannend, wenn man genau und unbefangen hinschaut und nach dem WIE fragt, wie das eigentlich auch Christopher Clark gefordert hat.

Mich zum Beispiel fasziniert besonders die Tatsache, dass die Ultranationalisten und Kriegstreiber in der Krise fast nicht in Erscheinung getreten sind. Stattdessen waren es eher unkriegerische Biedermänner, die Ende Juli glaubten, unbedingt diesen Krieg erklären zu müssen. Wie konnte es soweit kommen? Wie konnten eigentlich intelligente Menschen ernsthaft davon überzeugt sein "Unsere Rüstungen dienen der Sicherheit Europas", während die militärischen Maßnahmen der Gegenseite als glasklarer Beweis gesehen wurden, dass jene einen baldigen Krieg planten? Oder: Wie fatal wirkte sich die große Entscheidungsfreiheit einzelner Personen, vor allem, aber nicht nur der Monarchen aus? Wie wurde aus dem gemeinsamen Bemühen der Großmächte um eine politische Neuordnung auf dem Balkan ein "Pulverfass"?

Es waren eine solche Unmenge von Personen und Institutionen, die 1914 und in den Jahren zuvor versagt haben, dass ich es wenig zielführend finde, Hauptschuldige benennen zu wollen. Stattdessen ist für mich das Zusammenwirken von drei eher psychologischen Phänomenen für einen Großteil dessen verantwortlich, was vor dem Krieg schief gelaufen ist: nämlich "Verkennen, Überheben und Angst." Und im Gegensatz zu den Staatsmännern von damals, egal welcher Nation, ist dieses Trio fatale quicklebendig.

"Wieder einmal als klassisches Männer- und Professoren-Thema"

L.I.S.A.: Sie bezeichnen Ihr Buch auch als eine Erzählung „aus weiblicher Sicht“. Was meinen Sie damit? Kann es eine männliche und eine weibliche Sicht auf ein historisches Großereignis wie den Ersten Weltkrieg geben?

Pöppelmann: Die ganze Flut der Neuerscheinungen weist den Ersten Weltkrieg wieder einmal als klassisches Männer- und Professoren-Thema aus und ich denke schon, dass sich mein Buch da unterscheidet. Die weibliche Sicht äußerst sich vielleicht nur indirekt, aber es gab beim Schreiben durchaus Momente, wo ich das Gefühl hatte, die durchweg männlichen Akteure mit mehr Distanz zu sehen und vielleicht einen etwas schärferen Blick für deren persönliche Krisen, ihren Selbstbetrug und ihr Imponiergehabe zu haben. Viele Autoren nehmen zum Beispiel das Argument recht ernst, Österreich-Ungarn habe damals seine Großmachtstellung verteidigen müssen. Aber diesen Zwang sehe ich nicht. Keine europäische Regierung, nicht einmal die Presse - außer der ganz rechts außen - hat nach dem Attentat erwartet, dass Wien mit einem Krieg reagiert. Man hätte, wenn man nur gewollt hätte, alle Freiheiten gehabt, dies als Tat eines k.u.k.-Untertanen zu behandeln und damit als interne Angelegenheit.

Eine größere Rolle für mein Buch spielt jedoch, dass ich nicht Wissenschaftlerin, sondern Journalistin bin. Ich vertrete keine bestimmte Lehrmeinung, verteidige keine These, sondern will ein möglichst objektives, gut verständliches Bild dieser ebenso komplexen wie spannenden Ereignisse zeichnen. Dabei kann ich auch mal unbefangen spekulieren oder Fragen aufwerfen, die wegen mangelnder Quellenlage wissenschaftlich nicht beantwortbar sind. Wieso zum Beispiel war es damals und ist es auch heute kein Thema, dass dem österreichischen Plan eine ziemlich hollywoodmäßige Vorstellung vom Krieg zugrunde lag, bei der nach einem Sieg alles gut ist? Wie naiv muss man sein, um zu glauben, dass die Anschläge in Bosnien durch einen Sieg über Serbien zu stoppen gewesen seien? Oder dass auf dem Balkan "ein für allemal aufgeräumt" werde, wenn man die von Serbien 1913 eroberten Provinzen, in denen ethnische Säuberungen stattgefunden hatten, an die Nachbarstaaten verteilte? Auch Russland hätte sich wohl kaum, in seiner Rolle als selbsterklärter Beschützer der slawischen Brudervölker vorgeführt, zum handzahmen Kuschelbären entwickelt.

Ich denke, wenn man wirklich aus geschichtlichen Ereignissen lernen will, dann kommt es auch darauf an, die blinden Flecken zu entdecken, die damals keiner gesehen hat. Aber das ist natürlich kein Frauen- und Journalisten-Privileg. Neulich z. B. erzählte mir Professor Krumeich am Rande einer Veranstaltung, wie überrascht er gewesen sei, dass ich das Thema Den Haag aufgeworfen habe, weil er bisher gemeint habe, er wäre der einzige, der sich die Frage stellt, warum damals niemand ernsthaft darauf gedrungen hatte, die österreichisch-serbische Angelegenheit vor den internationalen Schiedshof zu bringen.

Christa Pöppelmann hat die Fragen der L.I.S.A.Redaktion schriftlich beantwortet.

Seit dem 28. Juni stellt sie ihr Buch tageweise online - nachzulesen unter: www.juli1914.de

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