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Georgios Chatzoudis | 28.03.2017 | 534 Aufrufe | Interviews

Ein Labor für Neuro- und Vergangenheitswissenschaften?

Interview mit Dieter Langewiesche über Möglichkeiten und Grenzen einer Neurohistorie

Die Versuche, geisteswissenschaftliche und naturwissenschaftliche Disziplinen miteinander nicht nur ins Gespräch zu bringen, sondern sogar zur Zusammenarbeit zu ermuntern, sind nicht neu. Sie sind Teil der modernen Wissenschaftsgeschichte. Standen sich beide Wissenschaftssysteme lange eher konkurrierend gegenüber, so sind heute in Zeiten der Interdisziplinarität solche Kontakte erwünscht - sofern sie denn erkenntnistheoretisch und methodologisch sinnvoll erscheinen. Zuletzt sind es vor allem die Genetik und die Neurowissenschaften, die insbesondere mit der Geschichtswissenschaft in Verbindung gebracht werden. Kann beispielsweise die Neurowissenschaft dabei helfen, die Vergangenheit besser zu begreifen? Ist neurologisches Wissen über das menschliche Gehirn von Nutzen, um zu erklären, wie Gedächtnis und Erinnerungen funktionieren, auf die die Historie wesentlich als Quellen ihrer Erkenntnis angewiesen ist? Der Historiker Prof. Dr. Dieter Langewiesche hat sich gemeinsam mit dem Neurowissenschaftler Prof. Dr. Niels Birbaumer in einem Essay dieser Fragen angenommen. Wir haben ihn um ein Interview gebeten.

"Nichts ist so anregend wie das Gespräch über Grenzen hinweg´"

L.I.S.A.: Herr Professor Langewiesche, gemeinsam mit dem Neurowissenschaftler Niels Birbaumer haben Sie jüngst einen Essayband mit dem Titel „Neurohistorie. Ein neuer Wissenschaftszweig?“ veröffentlicht. Bevor wir auf das Thema im Einzelnen eingehen, was hat Sie bewogen, sich der Frage nach den Möglichkeiten einer methodischen Kooperation zwischen einer naturwissenschaftlichen und einer geisteswissenschaftlichen Disziplin anzunehmen? Warum Neurowissenschaft und Geschichtswissenschaft?

Prof. Langewiesche: Die Kooperation ist in dem Tübinger Sonderforschungsbereich (SFB) Kriegserfahrungen (1999-2008) entstanden. Es ging u.a. um Opfer und Täter. Deshalb habe ich damals nach Gesprächspartnern in der Psychologie gesucht und den Neuropsychologen Niels Birbaumer gefunden. Er wird nichts dagegen haben, wenn ich ihn einen habituellen Grenzgänger nenne: offen für Fragen, die Geistes- und Sozialwissenschaftler stellen und vor allem – das ist zentral für unser Experiment einer (leider noch) ungewöhnlichen Partnerschaft – bereit zu wechselseitigem Lernen. Gerade in den Neurowissenschaften findet man ja auch die gegenteilige Haltung. Wir sagen den Philosophen oder den Strafrechtlern oder Historikern wie sie ihren Blick auf den Menschen ändern müssen. Da geht es dann nicht um interdisziplinäre Grenzgänge mit offenem Ausgang, sondern um Grenzüberschreitungen mit dem Ziel, fachfremdes Gebiet mit den eigenen Methoden und Theorien zu besetzen. Glücklicherweise ist das eine Minderheitsposition.

Ein kooperationsoffener Neuropsychologe wie Niels Birbaumer ist für mich als Historiker ein idealer Gesprächspartner. Wir fragen beide, wie Menschen wahrnehmen und erinnern, wie diese Wahrnehmungen und Erinnerungen sich verändern und wie aus diesen komplexen Vorgängen Handlungen entstehen. Dass die Neurowissenschaft diese Vorgänge im menschlichen Gehirn aufsucht, bietet der Geschichtswissenschaft Zugang zu einem Bereich, der ihr mit ihren Methoden verschlossen ist. Auch die Neurowissenschaft erweitert ihren Blick, wenn sie versucht, ihren vertrauten Ort, das Labor, zu verlassen, um Menschen in ihrem gesellschaftlichen Umfeld oder gar in der Geschichte aufzusuchen. Dafür sind die neurowissenschaftlichen Methoden nicht geschaffen. Insofern stehen beide Seiten vor einer Herausforderung, wenn sie das Gespräch miteinander wagen. Das hat uns beide gereizt, und reizt es weiterhin. Nichts ist so anregend wie das Gespräch über Grenzen hinweg.

"Mit der neurowissenschaftlichen Gedächtnisforschung vertraut machen"

L.I.S.A.: Wie Sie in Ihrem Buch zeigen, ist die Debatte um die gesellschaftspolitische sowie wissenschaftliche Bedeutung der Naturwissenschaften auf der einen und der Geisteswissenschaften auf der anderen Seite alles andere als neu. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert ging es dabei in der Regel um die Frage des Primats – welche wissenschaftliche Ausrichtung steht hierarchisch über der anderen. Sie denken nun über Gemeinsamkeiten und neue Kooperationsmöglichkeiten nach. Wie hoch ist die Bereitschaft heute in der Wissenschaft, über den Status einer Kohabitation hinaus zu kommen und stattdessen Kooperationen zu suchen?

Prof. Langewiesche: Konkurrenz ist selbstverständlich weiterhin allgegenwärtig – Konkurrenz um Geld, um gesellschaftliches Ansehen, um Aufmerksamkeit in den Medien, um nur einiges zu nennen. Dagegen ist nichts zu sagen. Der Wissenschaftsmarkt funktioniert wie andere Märkte auch. Von Niels Birbaumer als Psychologen habe ich gelernt, dass auf allen diesen Märkten psychopathisches Verhalten eine bedeutsame Rolle spielt. Psychopathen finde man nicht nur in Gefängnissen, sondern überdurchschnittlich auch in Führungspositionen aller Art, einschließlich wissenschaftlicher. Ob das eine gute Grundlage für Kooperation schafft? Wohl kaum. Dennoch, nach meiner Erfahrung ist die Bereitschaft zur Kooperation groß. Natürlich muß man die richtigen Partner wählen, also nicht diejenigen, die meinen, ihr Fach sei die Leitdisziplin und das verschaffe ihnen die Lizenz, den anderen die Fragen vorzugeben und auch die Wege, sie zu beantworten. Mit solchen Fachvertretern kann man schwerlich kooperieren. Sie überlässt man besser ihrem Dominanzglück. Wer offen ist, findet auch offene Partner.

L.I.S.A.: In Ihrem Band setzen sich von Initiativen ab, die der Neurowissenschaft als der jüngeren Wissenschaft einen Vorrang gegenüber der älteren Geschichtswissenschaft einräumen bzw. aktiv zusprechen. Ist der Druck, der aus den Naturwissenschaften, die sich dank der Technik weiter verfeinern, auf die Geisteswissenschaften so stark, das - wie im vorliegenden Fall - eine Disziplin wie die Geschichtswissenschaft sich zwangsläufig der Neurowissenschaft gegenüber öffnen muss?

Prof. Langewiesche: Nein, dieser Zwang besteht nicht, und offensichtlich besteht auch innerhalb der Geschichtswissenschaft – international, nicht nur in Deutschland - nicht das Gefühl, unter einem solchen Zwang zu stehen. Sie sprechen den Appell Johannes Frieds an, die Geschichtswissenschaft neurohistorisch von Grund auf zu erneuern, indem wir uns bei den Neurowissenschaften kundig machen, wie Erinnerung im menschlichen Gehirn entsteht und verändert wird, um endlich die erinnerungsblinde in eine gedächtniskritische Geschichtswissenschaft verwandeln zu können. Gegen eine solche Vorstellung schreiben wir an, denn wir meinen, sie verzeichne beide Seiten – die Geschichts- und die Neurowissenschaft. Deshalb führt unsere kleine Schrift in methodische und theoretische Grundfragen der Geschichtswissenschaft. Alle Vergangenheitswissenschaften arbeiten überwiegend mit Quellen, die aus der Wahrnehmung und der Erinnerung von Menschen hervorgegangen sind. Deshalb finden wir Frieds Forderung, die Geschichtswissenschaft möge sich mit der neurowissenschaftlichen Gedächtnisforschung vertraut machen, richtig. Seine Antworten allerdings, so suchen wir zu zeigen, gehen in die falsche Richtung. Er hat eine andere Neurowissenschaft vor Augen als wir und erst recht eine andere Geschichtswissenschaft. Vielleicht ist seine Provokation deshalb in der Geschichtswissenschaft so wenig beachtet worden, weil er mit seiner Konstruktion einer gedächtnisunkritischen Geschichtswissenschaft die Geschichte und die Gegenwart dieses Fachs verfehlt. Die große Geste, mit der er das gelobte Land in der fachlichen Fremde verheißt, hat vermutlich abgeschreckt. Wir versuchen zu zeigen, warum es sich lohnen würde, das Gespräch mit der Neurowissenschaft zu suchen – allerdings nicht aus einer Demutshaltung heraus. Dazu besteht kein Anlass.

"Das Gehirn bereitet das Gespeicherte immer wieder neu auf"

L.I.S.A.: Wo sehen Sie Gemeinsamkeiten bzw. eine gemeinsame Schnittmenge sowohl in Fragestellung als auch mit Blick auf Theorie und Methode zwischen der Geschichtswissenschaft einerseits und der Neurowissenschaft andererseits? Was kann eine Vergangenheitswissenschaft wie die Geschichte mit einer Wissenschaft teilen, die sich mit neuronalen bzw. biologischen Prozessen beschäftigt? Könnten Sie uns ein Beispiel nennen, an dem sich die Chancen neurowissenschaftlicher Erkenntnisse für die Geschichtswissenschaft zeigen ließen?

Prof. Langewiesche: Wer für einen neuen „Sehepunkt“ wirbt, ruft heutzutage gerne einen „turn“ aus. Das tun wir nicht. Unser Vorhaben ist viel bescheidener. Wir suchen Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Sie sind begrenzt, aber es gibt sie. Wir identifizieren zwei Bereiche, die sich anbieten. Zum einen Theorie. Wir argumentieren, dass das neurowissenschaftliche und das historisch-geisteswissenschaftliche Theoriengebäude in den Bezügen, die für die Geschichtsanalyse von Bedeutung sind, vergleichbare Bauprinzipien aufweisen. Zu ihnen gehört: Wahrnehmung ist immer selektiv und in der Erinnerung verändert sie sich. Darüber denkt man in der Geschichtswissenschaft seit jeher nach. Die Neurowissenschaft erlaubt neue Begründungen, indem sie untersucht, wie das Gehirn das Gespeicherte immer wieder neu aufbereitet und dabei verändert, um es auf die neue Situation auszurichten. Das Alte wird überschrieben, aber nicht ausgelöscht. Warum ist das so, was bedeutet dies für die Analyse von Wahrnehmungen und Erinnerungen? Dies zu ergründen schafft einen weiten Kooperationsraum für Neuro- und Vergangenheitswissenschaften.

Viel schwieriger und aufwendiger ist es, die Kooperation auf einen zweiten Bereich auszuweiten: empirische Forschung. Hier sehen wir zwei höchst unterschiedliche Wege. Der eine wird schon beschritten, wenngleich sehr zögerlich, der andere ist noch weitestgehend unerkundet. Der schon ein wenig erprobte lässt sich so umschreiben: für historisches Geschehen neurowissenschaftlich begründete Hypothesen entwickeln, die nicht an die Stelle geschichtswissenschaftlicher Deutungen treten, sondern einen zusätzlichen „Sehepunkt“ schaffen, der eine neue Perspektive hinzufügt. Es geht um neurowissenschaftlich angeleitete Analogieschlüsse. Daniel Lord Smail (On Deep History and the Brain, 2008) hat dies versucht, indem er neuropsychologische Ergebnisse aus der Emotionsforschung auf die Deutung von Entwicklungen im 18. Jahrhundert übertragen hat, als auf dem Konsummarkt massenweise Emotionen auslösende Produkte verfügbar wurden. Das habe, so argumentiert er, mit der kulturellen Umwelt auch das menschliche Gehirn verändert. Letzteres läßt sich mit den Mitteln der Neuropsychologie hypothetisch begründen, nicht aber empirisch untersuchen. Der zweite Weg ist schwieriger, denn er fordert, pointiert gesagt, Vergangenheitsanalyse laborfähig zu machen. Ein weites Feld, noch überhaupt nicht vermessen. Um nur einige Gebiete, die sich anbieten, zu nennen: Täter- und Opferforschung; historische Stereotypenforschung ergänzt um neurowissenschaftlichen Methoden etwa in der Medienanalyse oder in der Analyse antisemitischer Einstellungen. Wenn sich interdisziplinär zusammengesetzte Forschergruppen solchen Themenfeldern zuwenden würden, wäre das ein großer Schritt für beide Seiten.

"Neue Fragen und Perspektiven, aber keine Gewissheiten"

L.I.S.A.: Sie verbinden in Ihrer Schrift das menschliche Gehirn mit zwei Bedingungen des Menschseins: mit dem Gedächtnis zum einen und mit dem Handeln zum anderen. Auf welche kommt es Ihnen in Ihrer Vorstellung von einer Neurohistorie eher an?

Prof. Langewiesche: Auf beide. Geschichte ist eine Handlungswissenschaft. Deshalb interessiert mich nicht das Gedächtnis per se, sondern ich frage: wie nimmt das Gedächtnis Realität wahr und was bedeutet dies für das Handeln von Menschen. Auch hier schätzen wir in unserer Schrift die Kooperationsmöglichkeiten als gut ein. Nehmen Sie die Akteursforschung. Aus der sozialwissenschaftlichen Forschung wissen wir, Akteure schaffen Strukturen. Die Neurowissenschaft zeigt, das Gehirn funktioniert ohne Entscheidungszentrum, die Steuerung liegt in den Verknüpfungsprozessen. Wenn die historische Akteursforschung diese Einsichten aufnimmt, kann sie Gedächtnis und Handeln aufeinander beziehen.

L.I.S.A.: Stichwort Wirklichkeit: Im Zuge der Postmoderne hat sich in der Geschichtswissenschaft ein Zweig etabliert, der (vergangene) Wirklichkeit für nicht rekonstruierbar, sondern nur für vielfältig und mehrdeutig konstruierbar hält. Ist das neue Interesse in den Geschichtswissenschaften an naturwissenschaftlichen Theorien und Methoden – so gab es zuletzt auch Initiativen für eine Zusammenarbeit zwischen der Geschichtswissenschaft und der Genetik zu einer Genetic History – der Versuch, Wirklichkeit vor Beliebigkeit zu retten? Geht es um das Herstellen neuer Gewissheiten?

Prof. Langewiesche: Fried sieht es so, wir nicht. Wir erwarten von der Neurowissenschaft nicht, dass sie „Verformungen“ von Realitätswahrnehmung infolge unvermeidbarer „Gedächtnismodulationen“ auf „eine ursprüngliche Wahrnehmung und wirkliche Sachverhalte“ zurückführe (Fried: Der Schleier der Erinnerung, 2004, 380). In dieser Erwartung steckt ein Bild von Geschichtswissenschaft, das wir nicht teilen. Wir sehen deren Aufgabe darin, aus den Quellen das Handeln von Menschen zu erschließen und es in seiner Komplexität zu analysieren. Dazu verfügt unser Fach über erprobte Theorien und Methoden. Sie um neurowissenschaftliche Angebote zu erweitern, empfehlen wir. Sie ermöglichen neue Fragen und Perspektiven, versprechen aber nicht Gewissheiten. Der Verzicht auf vermeintliche Gewissheiten ist nicht postmodern. Goethe wusste, dass „die Weltgeschichte von Zeit zu Zeit umgeschrieben werden müsse, […] weil der Genosse einer fortschreitenden Zeit auf Standpunkte geführt wird, von welchen sich das Vergangene auf eine neue Weise überschauen und beurtheilen läßt. Ebenso ist es in den Wissenschaften.“ Gewissheit bestand für Goethe darin, Blick und Urteil verändern zu müssen. Daran wird auch eine Kooperation mit der Neurowissenschaft nichts ändern.

"Neurowissenschaftliche Anregungen in das Konditionierungsgeflecht einbeziehen"

L.I.S.A.: Wie antworten Sie auf Kritiker, die mit dem Einzug naturwissenschaftlicher Verfahren in den Geisteswissenschaften die Renaissance eines Glaubens an Evidenz und Determiniertheit befürchten? Besteht nicht die Gefahr, dass wir als Menschen am Ende doch nur als biologisch bzw. neuronal bestimmte Wesen erscheinen, die sich mehr Handlungsoptionen bzw. freien Willen beimessen als sie qua natura haben?

Prof. Langewiesche: Diese Frage wird zwischen Philosophen und Neurowissenschaftlern intensiv diskutiert. Man wird feststellen dürfen, dass in diesem Gespräch die Neurowissenschaftler keineswegs den Menschen als ein neuronal determiniertes Wesen definieren. Es gibt solche, aber sie stehen nicht für die Neurowissenschaft. Birbaumer z.B. nennt Hirnvorgänge das Ergebnis sozialen Lernens und genetischer Anlage; beides in eine kausale Beziehung zu setzen, sei experimentell noch nicht möglich. Die Neurowissenschaftlerin Hannah Monyer und der Philosoph Martin Gessmann sehen „ein zeitgemäßes Modell für die Hirnforschung“ im Netzwerk; es lasse sich mit den Kategorien Freiheit und Determinismus nicht angemessen erfassen (Das geniale Gedächtnis. 2015, 221).

Als Historiker erregt mich diese Debatte nicht, denn in meinen Quellen begegne ich stets Menschen, die in vielfältiger Weise konditioniert sind. Die neuronal-biologischen Konditionierungen haben wir bislang kaum beachtet. Wenn wir sie einbeziehen – und das sollten wir – nehmen wir den vielen anderen Konditionierungen nicht ihre Bedeutung und bestreiten nicht, dass wir Menschen in unterschiedlicher Weise mit ihnen umgehen können. Auch Wertentscheidungen sind nicht frei von Konditionierungen. Zu untersuchen, worin diese jeweils bestehen und wie sie in bestimmten Konstellationen wirken, war schon immer eine zentrale Aufgabe der Geschichtswissenschaft. Wenn wir neurowissenschaftliche Ergebnisse und Anregungen in das Konditionierungsgeflecht einbeziehen, wird die geschichtswissenschaftliche Deutung dadurch nicht determiniert, sondern perspektivisch erweitert und vielfältiger. Als Gerhard Roth im Vorwort seiner Studie „Aus der Sicht des Gehirns“ (2. Aufl. 2009, 10) interdisziplinäre Forschung als den besten Garanten gegen „das Schreckensbild eines ‚Homo neurobiologicus‘“ pries, nannte er eine Reihe von Fächern, die an dieser Forschung beteiligt sind. Die Geschichtswissenschaft gehört nicht dazu. Das sollten wir ändern. Unser kleines Buch will dazu anregen.

Prof. Dr. Dieter Langewiesche hat die Fragen der L.I.S.A.Redaktion schriftlich beantwortet.

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