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Georgios Chatzoudis | 14.04.2015 | 1555 Aufrufe | Interviews

"Mali lebt in Armut, aber nicht in Elend"

Interview mit Charlotte Wiedemann über Land und Gesellschaft in Mali

Mali geriet in den vergangenen Jahren zweimal in den Fokus der Weltöffentlichkeit - im Zusammenhang mit dem Krieg im Norden des Landes und in Folge dessen, als gut 300.000 alte Handschriften aus dem kriegsnahen Timbuktu in die Hauptstadt Bamako überführt wurden, wo sie zurzeit restauriert und konserviert werden. Abgesehen davon ist es in unseren Breitengraden eher still um das westafrikanische Land, und die Kenntnisse über seine aktuelle Verfasstheit sowie seine lange Geschichte sind gering. Die Journalistin Charlotte Wiedemann hat Mali bereist und jüngst ihre Beobachtungen und Erfahrungen in einem Buch zusammengefasst. Wir haben Sie dazu befragt.

00:00 Was bedeutet das Ringen um Würde in Ihrem Buch über Mali?
02:30 Wie schätzen Sie den aktuellen Krieg in Mali ein?
03:54 Mali galt lange als Vorzeigedemokratie in Afrika. Zurecht?
06:22 Sie wünschen Mali einen eigenen Weg in die Moderne? Wie sähe der aus?
09:52 Welche Rolle spielt der Islam in Mali?
13:26 Welche Bedeutung hat der Islam für den Konflikt im Norden Malis? Alles Islamisten?
16:47 Mali ist ein international hochverschuldetes Land. Welche Folgen hat das?
17:48 Die Region um Mali kann auf lange Geschichte zurückblicken. Wie präsent ist diese heute noch?
19:39 Stichwort: Manuskripte aus Timbuktu. Wie kann Hilfe zum Erhalt der alten Handschriften aussehen?
22:54 Welches Feedback haben Sie bisher auf Ihr Buch erhalten?

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