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Georgios Chatzoudis | 13.03.2014 | 2010 Aufrufe | 2 | Interviews

"In Deutschland toben derzeit Beltracchi-Festspiele"

Interview mit Tina Öcal über den Kinofilm "Beltracchi. Die Kunst der Fälschung"

Der Kinofilm über das Kunstfälscherpaar Wolfgang und Helene Beltracchi, der in der vergangenen Woche angelaufen ist, spaltet die Kritiker. Die einen sehen darin eine gelungene Dokumentation, andere finden ihn spaßig und andere wiederum halten den Film für einen Skandal, weil dem Betrügerpaar eine weitere Bühne zur Selbstinszenierung geboten werde. Erschwerend wird noch der Umstand angeführt, dass der Regisseur Arne Birkenstock Sohn des Beltracchi-Anwalts Reinhard Birkenstock ist. Wir haben die Kunsthistorikerin Tina Öcal von der Universität Heidelberg um ihre Einschätzung des Films gebeten. Die Stipendiatin die Gerda Henkel Stiftung schreibt derzeit eine Dissertation über Kunstfälschungen. Demnächst erscheint das von ihr gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Prof. Dr. Henry Keazor herausgegebene Buch Der Fall Beltracchi und die Folgen. Interdisziplinäre Fälschungsforschung heute.

Übrigens: Wer sich gerne ein eigenes Bild verschaffen möchte: Wir haben 3 x 2 Freikarten für den Film zu vergeben. Bitte einfach im Kommentarfeld oder per E-Mail Interesse anmelden. Unser Dank geht in diesem Zusammenhang an Catrin Böcker von Netzkult.

Tina Öcal sieht den Film "Beltracchi. Die Kunst der Fälschung" aus kunsthistorischer Perspektive

"Kein Anspruch auf Wahrheit, sondern einer von vielen Blickwinkeln"

"Helene Beltracchi ist der intellektuelle Kopf des Quartetts"

"Der Fall Beltracchi ist ein interessantes Stück Medienkunde"

"Gehört Beltracchis Werk in den heutigen kunsthistorischen Kanon?"

Das Interview mit Tina Öcal in einer Audiodatei

Kommentar

von M.A. Tina Öcal | 13.03.2014 | 13:19 Uhr
A propos: Am 27.03.2014 findet im Heidelberger Karlstorkino eine Vorführung des Films mit einer Einführung von Prof. Dr. Henry Keazor statt.
http://karlstorkino.de/index.php?RUBRIK=5&Document=21&ID=3272&version=

Kommentar

von Wolfgang Eisenhower | 01.08.2016 | 10:21 Uhr
Der Film klingt sehr interessant. Fälschungen kommen häufig vor. Man sollte seine eigenen Dokumente am besten davor schützen!

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