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Dr. Jörn Retterath | 17.06.2018 | 332 Aufrufe | Ankündigungen

Historikerpreisträger Karl Schlögel erhält Orden Pour le mérite

Karl Schlögel, Träger des Preises des Historischen Kollegs 2016, ist zum Mitglied des Ordens Pour le mérite gewählt worden. Damit wurde dem Osteuropahistoriker eine der höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik Deutschland für besondere Leistungen in Kunst und Wissenschaft zuteil. Schlögel ist einer von maximal 40 inländischen Ordensträgern – unter ihnen der Regisseur Wim Wenders, der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger, die Biologin und Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard oder der Rechtshistoriker Michael Stolleis. Der Pour le mérite wird seit 1740 verliehen und ist heute ein vom Bundespräsident genehmigtes Ehrenzeichen, das 40 deutsche und 40 ausländische Forscher sowie Künstler auf Lebenszeit erhalten. Mit der Auszeichnung wird erneut die herausragende wissenschaftliche Leistung Karl Schlögels betont. 2016 erhielt der Viadrina-Emeritus für sein Werk „Traum und Terror. Moskau 1937“ (erschienen München 2008) den Preis des Historischen Kollegs. Im Kollegjahr 2005/2006 war Schlögel Forschungsstipendiat am Historischen Kolleg in München.

Karl Schlögel, Träger des Preises des Historischen Kollegs 2016, ist zum Mitglied des Ordens Pour le mérite gewählt worden. (Foto: Stefan Obermeier/Historisches Kolleg)

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