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Georgios Chatzoudis | 07.07.2014 | 3875 Aufrufe | Interviews

"Hans-Ulrich Wehler hat das Fundament der Geschichtswissenschaft grundsätzlich verändert"

Interview mit Paul Nolte zum Tod von Hans-Ulrich Wehler

Hans-Ulrich Wehler ist am Wochenende (5. Juli 2014) im Alter von 82 Jahren gestorben. Kaum ein Historiker war in Deutschland so präsent, wurde so geschätzt und gleichermaßen kritisiert, wie der Begründer der sogenannten Bielefelder Schule. Wir haben mit einem seiner renommiertesten Schüler gesprochen, Prof. Dr. Paul Nolte vom Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin, und ihn um eine Einschätzung von Hans-Ulrich Wehler als Wissenschaftler und öffentlichen Intellektuellen gebeten.

00:00 Wie erinnern Sie sich an Hans-Ulrich Wehler?
01:21 Was machte Hans-Ulrich Wehler und sein Werk so besonders?
03:37 Ist die Wehlersche Sozialgeschichtsschreibung heute überholt?
06:23 Warum engagierte sich Hans-Ulrich Wehler in gesellschaftspolitischen Debatten?
08:29 Wo stand der Historiker und Intellektuelle Wehler politisch?
10:24 Werden Sie das Wehlersche Vermächtnis weiterführen?

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