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Georgios Chatzoudis | 20.04.2015 | 1079 Aufrufe | Interviews

"Als Chronist ein Verfremder von Geschichte"

Interview mit Paul Nolte zum Tod von Günter Grass

Die Nachrufe auf Günter Grass in der vergangenen Woche konzentrierten sich vor allem auf sein Wirken als Schriftsteller, als Autor beispielsweise der Romane Die Blechtrommel und Ein weites Feld oder der Novelle Im Krebsgang. Charakteristisch an Grass' Werk ist seine künstlerische Auseinandersetzung mit der jüngeren deutschen Vergangenheit sowie mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen. Von dem Historiker Prof. Dr. Paul Nolte von der Freien Universtät Berlin wollten wir wissen, wie er Günter Grass als Zeitzeugen und Chronist des 20. Jahrhunderts einschätzt.

AUDIO

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00:00 Inwiefern war Günter Grass ein Chronist seiner Zeit?
01:36 Mit welchen historischen Ereignisse ist Grass verbunden?
03:48 Sie bezeichnen Grass als Moralpädagogen? Schwingt da auch Moralapostel mit?
05:25 Wie schwer wiegt in Grass' Biographie seine Mitgliedschaft in der Waffen-SS?
07:37 Inwiefern war Grass ein sich politisch bekennender Schriststeller? Gibt es diesen Typus noch?
09:48 Braucht eine Demokratie das Engagement der Intellektuellen?
11:33 War Grass ein deutscher oder ein internationaler Schriftsteller?
13:40 Welches Buch von Günter Grass würden Sie lesen bzw. noch einmal lesen?

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