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Georgios Chatzoudis | 28.06.2016 | 740 Aufrufe | Interviews

"Die Mitte ist kein Schutzraum der Demokratie"

Interview mit Oliver Decker zur aktuellen Studie "Die enthemmte Mitte"

Vor wenigen Tagen erschien unter dem Titel "Die enthemmte Mitte" die neueste Auflage der sogenannten Mitte-Studien. Seit 2002 erforscht eine Arbeitsgruppe an der Universität Leipzig in einem Langzeitprojekt rechtsextreme Einstellungen in Deutschland. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass rechtes Gedankengut nicht nur ein Phänomen am "Rande" der Gesellschaft ist, sondern gesamtgesellschaftlich weite Verbreitung findet. Die Studie wird derzeit kontrovers diskutiert und ihre wissenschaftliche Grundlage zum Teil kritisiert. Wir haben mit einem der Herausgeber, dem Sozialpsychologen PD. Dr. Oliver Decker, über die Reaktionen auf die Veröffentlichung und die Begrifflichkeiten der Studie gesprochen.

00:00 Welches Feedback gab es bisher auf die neue Mitte-Studie?
02:39 Zeichnet die Studie ein zu negatives Bild der Mitte?
04:26 Kann eine Mitte überhaupt extrem sein?
06:46 Was verstehen Sie eigentlich unter der Mitte? Was macht sie aus?
09:21 Wo sehen Sie heute Tendenzen der Mitte zu extremen Positionen?
12:44 Welche Bedeutung haben nationale Symboliken für die Mitte?
15:17 Was enthemmt Ihrer Meinung nach die Mitte?
18:38 Welche Prognose haben sie für die weitere Entwicklung der Mitte?

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